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Soziales

06.06.2018

AVA spendet für Hilfsorganisationen

Die Abfallverwertung bringt 15000 Euro in den Landkreis. Landrat Klaus Metzger (rechts) und Geschäftsführer Dirk Matthies (Zweiter von rechts) überreichten im Kreuzgratgewölbe des Kreisguts die Schecks an die Verantwortlichen der Organisationen. Foto: Wolfgang Müller

Abfallverwertungsanlage unterstützt sieben soziale Einrichtungen im Landkreis mit insgesamt 15000 Euro

Sieben Organisationen, die sich im Landkreis für Menschen einsetzen, die in unterschiedlichen Lebenslagen Hilfe brauchen, erhielten eine vierstellige Spende von der Abfallverwertungsanlage Augsburg (AVA). Insgesamt 15000 Euro brachte Geschäftsführer Dirk Matthies laut einer Mitteilung mit nach Aichach. Mit Landrat Klaus Metzger hatte er die Auswahl getroffen. Matthies sagte bei der Übergabe der Spendenschecks im Aichacher Kreisgut: „Ich habe großen Respekt vor dem, was Sie in Ihren Organisationen hier in der Region leisten.“ Landrat Klaus Metzger sagte, ein leichter Schwerpunkt habe heuer auf Kindern und Familien gelegen. Er dankte dem Unternehmen für die Spende und allen Menschen im Wittelsbacher Land, die sich sozial engagieren. An der AVA ist der Landkreis als Gesellschafter beteiligt. Auch der Landkreis Augsburg und die Stadt Augsburg werden mit Spenden bedacht.

Für das St.-Afra-Hospiz des Caritasverbands Aichach-Friedberg sind rund 100 ehrenamtliche Hospizbegleiter im Einsatz, berichtete Christine Neukäufer. Nicht nur Schwerkranke und Sterbende, sondern auch Angehörige, darunter oft Kinder und junge Menschen, würden begleitet.

Der Pfad für Kinder ist ein Zusammenschluss von Pflege- und Adoptivfamilien in Augsburg und Umgebung mit dem Ziel, bestmögliche Bedingungen im Umgang mit den Kindern zu schaffen. Die Geschäftsstelle für Bayern sitzt in Aichach, Alwine Höckmair aus Affing ist die Vorsitzende. Der Verein arbeite vor allem daran, Eltern zu entlasten und den Kindern, „die alle einen Rucksack mitbringen“, Selbstwertgefühl zu vermitteln.

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Kinder unterm Regenbogen ist ein landkreisweiter Zusammenschluss verschiedener Einrichtungen für Kinder mit besonderen Bedürfnissen. Er sieht sich als Bindeglied zwischen Kitas, Bildungseinrichtungen und Behörden – zur Unterstützung der Eltern, um ihr Kind an die richtige Stelle zu bringen, erklärte Anja Neumann.

Die Tafel Mering hat seit Kurzem ein neues Zuhause. Da hierfür noch Anschaffungen nötig sind und zudem kürzlich eingebrochen wurde, sei die Spende höchst willkommen, so Ingrid Engstle. Sie kümmert sich mit ihrem Mann Johann intensiv um die Tafel und ihre rund 40 ehrenamtlichen Helfer. Rund 200 Menschen würden dort versorgt.

Erkrankt ein Kind an Krebs, sei das wie ein Blitzeinschlag, so Thomas Kleist, Geschäftsführer der Elterninitiative krebskranker Kinder. Sie steht Eltern seit über 30 Jahren bei – unter anderem mit dem Elternhaus am Klinikum Augsburg oder indem sie Personal, Material und Forschung bezuschusst.

Beim Förderverein Zivilcourage Nordschwaben ist auch der Landkreis Aichach-Friedberg Mitglied. Ziel sei es, Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu stärken, erklärte die Zweite Vorsitzende Anni Fries, stellvertretende Landrätin des Landkreises Augsburg. Mit Unterstützung des Polizeipräsidiums Schwaben-Nord werde das richtige Verhalten bei Mobbing, Schlägereien oder Unfällen geschult. Am Wettbewerb „Helden schauen hin“ hätten kürzlich 370 Kinder aus der Region teilgenommen.

Das Obdachlosenhilfeprojekt Friedberg ist eine private Initiative von Robert Höck und Petra Gerber. Beide versorgen im Winter regelmäßig Obdachlose mit Kleidung, warmem Essen oder Schlafsäcken. Als aktuellen Fall erzählte Gerber von einer Familie mit vier kleinen Kindern, deren Wohnung zwangsgeräumt wurde. Bewährt habe sich das Facebook-Netzwerk des Projekts, über das viele Menschen aus dem Raum Friedberg spontan helfen. (AN)

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