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Polizeireport München

08.10.2019

Audi mit AIC-Kennzeichen fährt in München 22-Jährige an

Ein unbekannter Audi mit AIC-Kennzeichen hat in München eine 22-jährige Frau erfasst. Dann beging er Unfallflucht.
Bild: Wolfgang  Widemann (Symbolbild)

Der Fahrer eines silberfarbenen Audi fährt in München bei Rot über die Ampel, erfasst eine Frau und flüchtet. Zuvor kann ein Taxi gerade noch einen Unfall verhindern.

Der Fahrer eines silbernfarbenen Audi mit AIC-Kennzeichen hat am Montag in München eine junge Frau angefahren und ist danach geflüchtet. Wie das Polizeipräsidium München mitteilte, erlitt die 22-Jährige bei dem Unfall um 1.30 Uhr am Goetheplatz schwere Verletzungen.

Der Fahrer des silbernen Audi fährt in München bei Rot über die Ampel

Die Münchnerin befand sich laut Polizei auf dem Gehweg der Häberlstraße. Sie überquerte die Lindwurmstraße am Goetheplatz in Richtung Goethestraße. Ihre Ampel zeigte Grün. Zur gleichen Zeit war der Audi auf Lindwurmstraße stadteinwärts unterwegs. Der Fahrer missachtete die rote Ampel am Goetheplatz und fuhr in die Kreuzung ein. Ein Taxifahrer, der auf der Häberlstraße in Richtung Goethestraße fuhr, konnte einen Zusammenstoß mit dem querenden Audi nur verhindern, weil er scharf abbremste. Der Audi fuhr ungehindert weiter und erfasste die 22-Jährige frontal, als sie über die Straße ging.

Bei dem Zusammenstoß erlitt die Frau schwere Verletzungen. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Dem Vernehmen konnte die 22-Jährige die Klinik inzwischen aber wieder verlassen.

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Der Audifahrer flüchtete auf der Lindwurmstraße in Richtung Sendlinger-Tor-Platz.

Saß ein Mann oder eine Frau am Steuer des silberfarbenen Audi?

Am Dienstag hatte die Polizei noch keine neueren Erkenntnisse in Bezug auf den Unfallfahrer, wie ein Sprecher auf Anfrage erklärte. Nicht bekannt sei, ob und wie das Unfallauto beschädigt ist. In sozialen Medien betonte die Polizei außerdem: „Wir nutzen natürlich alle Möglichkeiten, um diese Straftat aufzuklären. Dazu gehört auch, dass wir mögliche Kameraaufzeichnungen sichern und auswerten.“ Nicht klar ist derzeit, ob ein Mann oder eine Frau am Steuer gesessen ist.

Bekannt ist der Fall auch in den Polizeiinspektionen in Aichach und Friedberg. Laut Aichachs Polizeichef Erich Weberstetter sei ein Fahndungsersuchen über die Einsatzzentrale in solchen Fällen üblich. Die Streifen würden besonders die Augen offen halten, versichert er. Einen konkreten Ermittlungsauftrag gibt es allerdings nicht, wie der Leiter der Friedberger Polizeiinspektion Alexander Wagenpfeil sagt. Problematisch ist in diesem Fall die Tatsache, dass der Kreis der in Frage kommenden Fahrzeuge sehr groß ist. Denn es handelt sich um eine gängige Automarke und um eine beliebte Farbe.

Die Münchner Polizei hofft auf Hinweise von Zeugen

Die Münchner Polizei hofft nun auf Hinweise. Zeugen sollen sich sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, München unter 089/6216-3322 in Verbindung setzen.

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