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Empfang

04.02.2017

Großes Interesse an Claudia Roth

Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth präsentierte bei ihrem Aichach-Besuch die beiden Direktkandidaten von Bündnis90/Die Grünen zur Bundestagswahl: Albert Riedelsheimer (links) und Franz Bossek.
Bild: Alfred Seitz

Zuhörer spenden Grünen-Politikerin in Aichach spontanen Beifall

Restlos gefüllt war die Wandelbar beim Neujahrsbrunch von B90/Die Grünen. Die Aichacher Ortsprecher Christine Baier und Alfred Seitz konnten mit der Bundestagsvizepräsidentin und bayerischen Spitzenkandidatin Claudia Roth ein echtes Politikurgestein in die Kreisstadt holen (wir berichteten).

Neben den grünen Stadträtinnen Magdalena Federlin und Marion Zott waren laut Mitteilung weitere Politikinteressierte aus dem Landkreis nach Aichach gekommen, darunter die beiden Direktkandidaten von Bündnis90/Die Grünen für den Landkreis Aichach-Friedberg: Albert Riedelsheimer für den Wahlkreis Donau-Ries, der fast den gesamten nördlichen Landkreis umfasst, und Franz Bossek (rechts) für Augsburg-Land, dem der Rest des Wittelsbacher Landes zugeordnet ist. Sie nutzten die Gelegenheit, sich den Gästen vorzustellen.

Die rund 80 Besucher spendeten Claudia Roth bei ihrer Rede laut Mitteilung immer wieder spontanen Beifall. Die prominente Politikerin spannte einen Bogen von der großen Weltpolitik zur persönlichen Verantwortung für ein humanes Zusammenleben in Frieden, Freiheit und Demokratie. Dem nationalistischen und völkischen Gedankengut, das sich derzeit verstärkt und offen zu erkennen gebe, gelte es selbstbewusst mit den Werten einer offenen und mitmenschlichen Gesellschaft entgegenzutreten. „Die Menschenrechte des Grundgesetzes unterscheiden nicht nach Hautfarbe, Herkunft oder Religion, sondern gelten für alle Menschen“, so Roth. Dies immer wieder herauszustellen sei eine der wichtigsten Aufgaben der heutigen Zeit. Im bevorstehenden Bundestagswahlkampf gelte es, allen Versuchen, die Gesellschaft durch Falschmeldungen oder Hasskampagnen zu spalten, durch offene Informationspolitik und Menschlichkeit zuvorzukommen. Aber auch die „urgrünen Themen“ wie Klimaschutz, Energiewende, bäuerliche Landwirtschaft und Tierwohl gehörten zu einer lebenswerten Heimat. Die sieht Roth durch ungebremsten Flächenfraß gerade in Bayern bedroht. (AN)

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