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Sitzung

26.11.2019

Kläranlage vom Handy aus steuern

Das Aufgabengebiet der Kabisbachgruppe Todtenweis wird größer. Dafür ist ein gebrauchtes Fahrzeug nötig

Auf den Abwasserzweckverband Kabisbachgruppe kommen zusätzliche Aufgaben zu. Es ist bereits beschlossene Sache, dass dessen Mitarbeiter sich künftig auch um die Kanäle und die Pumpstationen in den Mitgliedsgemeinden Aindling, Todtenweis und Petersdorf kümmern werden. Derzeit steht dafür nur ein alter VW Caddy zur Verfügung. Darum hat man bei der Sitzung am Donnerstag beschlossen, dass ein weiteres Fahrzeug gekauft wird. Nun beginnt die Suche nach einem gebrauchten Modell, das vielleicht noch bis zum Jahresende beschafft wird.

Wie Konrad Carl als Vorsitzender auf Anfrage mitteilte, wird der Verband Arbeiten übernehmen, die bislang von den Bauhöfen erledigt wurden: „Wir haben Fachpersonal.“ Mittelfristig könnten sich diese Veränderungen auch auf die Umlagen der beteiligten Kommunen auswirken.

Im nicht öffentlichen Teil der Sitzung hat man sich außerdem darauf verständigt, dass fürs Labor in der Kläranlage eine zusätzliche Kraft engagiert wird, die fünf bis sieben Stunden die Woche benötigt wird. Die moderne Technik macht auch vor der Entsorgung von Abwasser nicht halt. Darum kommt ein modernes Prozessleitsystem zum Einsatz, das man vom Handy oder vom Tablet aus bedienen kann. Es dient dazu, auftretende Störmeldungen zu koordinieren.

Kläranlage vom Handy aus steuern

In den nächsten Jahren muss der Beton in der Kläranlage an einigen Stellen saniert werden, nachdem er in die Jahre gekommen ist. Dazu wird ein Konzept erarbeitet.

Bei der Klärschlammverwertung im nächsten Jahr bleibt alles beim Alten, der Preis steigt leicht von 98 auf 100 Euro pro Tonne. Für gut 3000 Euro wird ein neuer Dampfstrahler erworben. Und die CO2- und die Nitratsonde im alten Belebungsbecken muss erneuert werden.

Für 6600 Euro zuzüglich Nebenkosten geht der Auftrag für die Erstellung einer Dienst- und Betriebsanweisung für die Kläranlage und die Regenüberlaufbecken an die Firma Wipflerplan. Diese Maßnahme wurde als dringend notwendig eingestuft, um die Sicherheit zu gewährleisten. Im nächsten Jahr werden dann die drei beteiligten Gemeinden in diesem Zusammenhang eine Sammelausschreibung machen.

„Das macht Sinn“ betonte Konrad Carl, als über die Anmietung des ehemaligen Feuerwehrschulungsraums im Rathaus der Gemeinde Todtenweis durch den Abwasserzweckverband gesprochen und entschieden wurde. Der wird die Räume als Büro- und Verwaltungsraum nutzen. Ursprünglich war hier angedacht werden, man könnte als Zwischenlösung Container anmieten.

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