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Polizei

12.01.2020

Missglückter Spurwechsel löst schweren Unfall auf A8 aus

Eine Vollsperrung der Autobahn zwischen Adelzhausen und Odelzhausen war am Samstagmittag nach einem schweren Unfall auf der Autobahn nötig.
Bild: Jan-Luc Treumann (Symbolbild)

Am Samstag kommt es wegen eines missglückten Spurwechsels auf der Autobahn zu zwei Unfällen zwischen Adelzhausen und Odelzhausen. Es gibt vier Verletzte.

Ein Unfall mit einem Folgeunfall hat am Samstagmittag auf der Autobahn zu einem kilometerlangen Stau geführt. Bei den zwei Zusammenstößen zwischen Adelzhausen und Odelzhausen wurden vier Menschen verletzt.

BMW-Fahrer übersieht beim Spurwechsel auf der A8 ein Auto

Laut Polizei war ein missglückter Fahrspurwechsel der Auslöser. Ein 43-jähriger BMW-Fahrer wollte zwischen Adelzhausen und Odelzhausen vom mittleren auf den linken Fahrstreifen wechseln. Er übersah allerdings ein Auto. Dessen Fahrer bremste ab und hupte. Eine Kollision konnte er dadurch zwar verhindern, durch den Hupton erschrak allerdings der BMW-Fahrer derart, dass sein Auto ins Schleudern geriet und gegen die Mittelschutzwand stieß. Danach drehte sich der Wagen und prallte gegen einen Sattelzug auf der rechten Spur. Der BMW-Fahrer erlitt leichte, seine Beifahrerin schwere Verletzungen.

Der Abstand ist zu gering: Renault fährt auf

Auf der mittleren Spur kam es zu dem Folgeunfall. Dort bremste ein Golf stark ab. Wegen zu geringen Sicherheitsabstands fuhr der folgende Renault, besetzt mit drei Georgiern, auf. Die Beteiligten im Golf erlitten einen Schock, der Fahrer des Renault und sein Beifahrer leichte Verletzungen. Die Polizei stellte vor Ort fest, dass das Auto der Georgier kein in Deutschland gültiges Überführungskennzeichen hatte. Zudem war der Fahrer mit einer Einreisesperre belegt. Auf ihn warten nun Anzeigen.

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20.000 Euro Sachschaden auf der A8

Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf rund 20.000 Euro. Neben einem Rettungshubschrauber waren mehrere Rettungswagen, die Feuerwehren aus Adelzhausen und Dasing und die Autobahngesellschaft am Einsatzort. Die Unfallstelle war zwei Stunden voll gesperrt, nach insgesamt drei Stunden war sie geräumt. (jca)

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12.01.2020

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