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Inchenhofen

17.01.2020

Toni Schoder kandidiert als Bürgermeister in Inchenhofen

Sie kandidieren bei der Kommunalwahl um Sitze im Gemeinderat Inchenhofen: Die Bewerber der Fraktion CSU/Freie Wähler. Als Bürgermeisterkandidat führt Anton Schoder die Liste an.
Foto: Gerlinde Drexler

Plus Die Inchenhofener Wählergemeinschaft CSU/Freie Wähler nominiert den 54-Jährigen mit 112 von 118 Stimmen

Die Katze aus dem Sack, sprich den Namen des Bürgermeisterkandidaten, ließ die Inchenhofener Wählergemeinschaft CSU/Freie Wähler erst am Mittwoch bei der Nominierungsversammlung. Begeisterter Jubel unter den 124 Wahlberechtigten war die Reaktion, als Georg Heinrich den Namen nannte: der 54-jährige Toni Schoder wird für das Amt kandidieren. Er führt auch die Kandidatenliste an. Auf Platz zwei steht Kreistagskandidat Hans Schweizer.

Schoder studierte nach dem Abitur Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Rechnungswesen. Der Vater dreier erwachsener Kinder ist Leiter Controlling für drei Standorte in Deutschland von Pfeifer Holz in Unterbernbach (Markt Kühbach). In dieser Funktion erstelle er zum Beispiel die Jahresplanung für die einzelnen Unternehmen und würde sie regelmäßig mit den Ist-Ergebnissen vergleichen, sagte er.

Schoder: "Sport hat mich immer geprägt"

Schoder ist seit mehr als 25 Jahren Schriftführer beim TSV Inchenhofen, spielte früher Fußball und ist nach einer Pause wieder Abteilungsleiter. Der 54-Jährige sagte über sich: „Sport hat mich immer geprägt.“ Er sei ein ausgesprochener Teamplayer. „Ich lege Wert darauf, dass alle mitgenommen werden.“

Für die Gemeindepolitik begann er sich zu interessieren, als der Bürgerentscheid über einen haupt- oder ehrenamtlichen Bürgermeister anstand. Zu seiner Kandidatur für das Amt sagte er: „Niemand ist als Bürgermeister geboren. Jeder muss da reinfinden.“ Mit der nötigen Unterstützung von Verwaltung, Gemeinderat und den Bürgern könne man diese Aufgabe ausfüllen, war er überzeugt.

Von der Liste der CSU/Freie Wähler habe er die volle Unterstützung, sagte Heinrich. „Wir sind überzeugt, den richtigen Mann zu haben, der alles anpackt.“ Schoder stehe für den Umschwung und Umbruch, den die Liste wolle. Die Verbesserung der Außendarstellung der Gemeinde ist eines der großen Themen, das Heinrich bei der Vorstellung des Wahlprogramms ansprach. Unter anderem sollen die Art der Zusammenarbeit im Gemeinderat und die Transparenz der Gremiums-Entscheidungen verbessert werden. Auch eine Einheitsliste strebt die Liste an.

Vier von 118 haben mit Nein gestimmt

Von den 118 abgegebenen Stimmen galten 112 dem 54-Jährigen als Bürgermeisterkandidat. Vier stimmten mit nein, einer enthielt sich und einer schlug Georg Heinrich als Bürgermeisterkandidaten vor. Für den Platz eins auf der Kandidatenliste stimmten 112 von 117 Wahlberechtigten. Hans Schweizer kam mit 110 Ja-, fünf Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen auf Platz zwei.

Bis auf Michael Rigel und Rainer Tremmel, der an diesem Abend Wahlleiter war, treten alle Gemeinderäte der CSU/Freie Wähler wieder an. Ebenso der Dritte Bürgermeister Robert Müller, Andrea Schmidberger und Klaus Strobl, die keiner Partei angehören. Cäcilia Reiner, die bisher für den Bürgerwille 84 im Gemeinderat saß, kandidiert ebenfalls auf der Liste der CSU/Freie Wähler.

Sie hätten eine sehr ausgewogene Mischung zwischen Jung und Alt und den verschiedenen Interessen gefunden, freute sich Georg Heinrich. Viele Kandidaten betonten in ihrer Vorstellung, dass es ihnen wichtig sei, gemeinsam Lösungen zu finden. Mehr Transparenz, sich nicht in Kleinkriege verwickeln lassen, Verbesserung von Infrastruktur und medizinischer Versorgung und der Bau einer Mehrzweckhalle wurden als Ziele genannt. Als langfristigen Wunsch nannten einige eine Einheitsliste.

Lesen Sie dazu auch: Inchenhofener stimmen gegen ehrenamtlichen Bürgermeister

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