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Fußball-Pokal

09.09.2019

10:0 Pöttmes überrollt Friedberg und steht im Halbfinale

Nicht zu halten war der Pöttmeser Angreifer Simon Fischer, der drei Tore beim 10:0-Sieg gegen den TSV Friedberg erzielte.
Bild: Sebastian Richly

Der Kreisligist siegt mit sage und schreibe 10:0. Beim welchem Tor am lautesten geklatscht wird und warum ein Dreierpacker immer noch was zu meckern hat.

„So schlecht“, fluchte Pöttmes’ Simon Fischer noch kurz vor der Halbzeit. Damit konnte er aber mit Sicherheit nicht die Leistung des TSV im Viertelfinale des Kreispokals gegen den TSV Friedberg meinen. Denn das Team von Trainer Roman Artes war dem Bezirksligisten in allen Belangen überlegen und gewann hochverdient mit 10:0, wobei die Gäste mit einer gemischten Mannschaft angetreten waren.

Die erste Chance gehörte Friedberg, wobei Erick de Pereira de Aroujo die Führung nur knapp verpasste. Nach vier Minuten stellte eben dieser Simon Fischer die Weichen auf Sieg. Der Angreifer war von der TSV-Abwehr nicht zu alten. Zwei Mal langer Ball und Fischer blieb jeweils per Lupfer cool. Als es ihm Teamkollege Harun Nurten nur wenig später, ebenfalls per Lupfer gleichtat, war die Partie eigentlich entschieden. Friedberg hatte durch Kevin Seifert noch zwei Mal die Möglichkeit zum Anschluss, doch die starke Pöttmeser Hintermannschaft verhinderte dies. Ganz im Gegenteil zu den Friedbergern. Erneut Fischer und Haci Ay hatten großen Möglichkeiten auf das 4:0. Das gelang dann Nurten, der nach einem Abpraller den Ball humorlos unter die Latte jagte.

Pokal: Friedberg stellt gegen starke Pöttmeser das spielen ein

Doch der Halbzeitstand täuschte ein wenig über die Kräfteverhältnisse weg, was auch Roman Artes zugab: „Da hatten wir auch Glück, aber mit so einer zweiten Halbzeit konnte keiner rechnen.“ In der Tat, denn anstatt eines Aufbäumens, ergaben sich die Gäste nun in ihr Schicksal. Pöttmes zeigte sich in Spiellaune und es gelang jetzt fast alles. Bei Friedberg war spätestens nach dem Platzverweis für Burak Erdin die Luft raus. Die Friedberger sehnten sich nach dem Schlusspfiff, doch da war noch rund eine halbe Stunde zu spielen. Die Zuschauer kamen aus dem Jubeln gar nicht mehr raus. Besonders laut wurde es beim 7:0. Nicht weil der Treffer besonders schön herausgespielt war, sondern weil Nikola Cvetic sein erstes Pflichtspieltor für den TSV erzielte.

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Zu diesem Zeitpunkt war Simon Fischer schon gar nicht mehr auf dem Platz. Der Torjäger machte nach drei Treffern Platz für jenen Cvetic und freute sich mit seinem Teamkameraden. Worüber er sich vor der Pause geärgert hatte? Eigentlich nur eine vergebene Chance. Die war beim Schlusspfiff längst vergessen. Sein Coach war jedenfalls zufrieden: „Wir haben einfach nicht aufgehört, das war schon beeindruckend, wobei Friedberg auch einfach nicht mehr Fußball gespielt hat in Halbzeit zwei. Wir freuen uns jetzt aufs Halbfinale.“ (sry-)

TSV Pöttmes Boysaner, Brodowski, Brandner, Bahlmann, Baum Storzer (ab 45. Korenik), Nurten , Ay, Ziegler (ab 37. Lukic), Fakic, Fischer (ab. 58. Cvetic)

Tore 1:0, 2:0 Fischer (2. und 4.), 3:0, 4:0 Nurten (8. und 44.), 5:0 Fischer (52.), 6:0 Korenik (69.), 7:0 Cvetic (73.), 8:0 Fakic (81.), 9:0 Bytyqi (83./Eigentor), 10:0 Korenik (85.) Gelb-Rot Erdin (58./Friedberg) Zuschauer 100

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