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Handball-Bezirksoberliga

07.11.2019

Aichacher Teams vor schweren Aufgaben

Lorenz Hartl (am Ball gegen Schwabmünchen) und die Handballer des TSV Aichach empfangen am Samstag den Lokalrivalen TSV Friedberg II. Für Friedberg ist es eine besondere Partie, genauso wie für Bruder Vinzenz. Die Aichacher Frauen empfangen im Topspiel den TSV Haunstetten III.
Bild: Melanie Nießl

Die Frauen des TSV empfangen am Samstag im Topspiel Spitzenreiter Haunstetten. Für zwei Männer ist das Derby gegen Friedberg etwas Besonderes.

Ein klein wenig stehen die Handballerinnen des TSV Aichach bei ihren Heimspielen im Schatten der Männer, die in der Regel durchaus doppelt so viele Besucher begrüßen dürfen. Das wird wohl auch am Samstag wieder so sein, wenn um 17.15 Uhr die Partie gegen das Team drei des TSV Haunstetten beginnt und zwei Stunden später die Männer den TSV Friedberg II erwarten. Zumindest diesmal würden die Frauen mehr Beachtung verdienen, denn sie haben eine Toppartie zu bieten, als Rangzweiter erwarten sie den Spitzenreiter.

„Es ist angerichtet“, sagt Trainer Martin Fischer. „Wir gehen mit Optimismus und mit Zuversicht in diese Partie. Wir brauchen uns nicht zu verstecken.“ Er erwartet „volle Motivation, volle Begeisterung und vollen Einsatz“ seiner Leute: „Die Favoritenrolle wollen wir an den Tabellenersten weitergeben.“ Der Coach sieht durchaus eine Chance, sofern es gelingt, „unser Spiel zum Tragen zu bringen“. Fischer: „Haunstetten hat seine Spiele relativ souverän gewonnen, darum kann man schon von einem richtigen Gradmesser reden.“ Das Team des TSV Aichach präsentiert sich seit Wochen in nahezu unveränderter Besetzung, das wird auch am Samstag so sein. Die eine oder andere Kandidatin, die in erster Linie der „Zweiten“ angehört, darf auf der Bank Platz nehmen, um reinzuschnuppern in die BOL.

Besonderes Spiel für Lorenz und Vincenz Hartl

Im November kann man sich schon mal eine Erkältung oder gleich eine Grippe einfangen. Trainer Manfred Szierbeck hätte auf diese Erfahrung in den vergangenen Tagen gerne verzichtet. „Ich bin auf dem Weg der Besserung“, versichert der Aichacher Coach, dessen Ausführungen aber nach wie vor immer wieder mal von einem Husten unterbrochen werden. Unabhängig davon steht ihm auch noch ein operativer Eingriff bevor: „Im nächsten Jahr bekomme ich ein künstliches Knie.“ Diese Perspektive stellt für einen Coach ein Handicap dar, mit dem er aber einigermaßen fertig werden kann. In seinem Job als Coach hat ihn am Dienstag wie am Donnerstag bei den Übungseinheiten Thomas Bauer vertreten, der Kapitän des Teams.

Bei den Kandidaten, die für die BOL-Partie gegen den Kontrahenten aus dem Süden des Landkreises vorgesehen sind, sieht es diesmal vergleichsweise gut aus. Timo Stubner hat aus beruflichen Gründen keine Zeit, dafür kehren andere Spieler in den Kader zurück. Konstantin Schön, Stefan Breitsameter und Michael Kügle können wieder eingreifen. Besonders für die Gebrüder Hartl (Lorenz und Vinzenz) als Friedberger wird das eine ganz besondere Aufgabe. Szierbeck spricht mit Blick auf den Gegner von einer sehr guten Mannschaft: „Wird nicht leicht.“ Die Friedberger, die bislang nur gegen die Titelkandidaten Göggingen und Schwabmünchen unterlagen, bedienen sich zumindest gelegentlich bei ihren A-Jugendlichen, die in der Bayernliga spielen. Beachtung wird nicht zuletzt Valentin Schmid verdienen. Der hat bisher 48 Mal getroffen, ein Schnitt von acht Treffern pro Begegnung. Damit gilt er als die Nummer eins der Bezirksoberliga.

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