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Aichach-Friedberg

18.01.2020

Endspurt bei der Abstimmung: Wer wird Sportler des Jahres?

Bei der Wahl zum Sportler des Jahres 2019 wurden die deutschen Skispringer als beste Mannschaft ausgezeichnet. Jetzt sind die Sportler aus der Region dran.
Bild: Patrick Seeger/dpa

Momentan liegt Elias Shwarzmaier knapp vor Annabell Aumann und Veronika Pfaffenzeller. Noch ist nichts entschieden _ bis Dienstag können Sie mitmachen.

Die Wahl zum AN-Sportler des Jahres 2019 bewegt unsere Leser. Allein online wurden bereits rund 6000 Stimmen abgegeben. Dafür vielen Dank. Aber auch am Telefon und per SMS sind zum Zwischenstand der Abstimmung schon viele Stimmen eingegangen. Die Spannung steigt, denn die Abstimmung endet in drei Tagen.

Die Spannung steigt, noch haben alle Kandidaten die Chance auf das Podest. Am Freitagnachmittag lag Kartfahrer Elias Schwarzmaier an der Spitze der Abstimmung, dicht gefolgt von Fußballspielerin Annabell Aumann und Luftgewehrschützin Veronika Pfaffenzeller.

Dieses Trio belegte bereits beim ersten Zwischenstand am Montagnachmittag die ersten drei Plätze. Noch ist keine Entscheidung über den Sieg gefallen. Beim Internet-Voting lag Fußballspielerin Annabell Aumann vorne. Rund 2200 Stimmen konnte die 13-jährige Inchenhofenerin bislang einsammeln. Das bringt der Torjägerin sieben Punkte ein. Online auf Platz zwei liegt Elias Schwarzmaier gefolgt von Veronika Pfaffenzeller. Bei der SMS-Abstimmung hat sich seit Montag an der Spitze etwas getan – aktuell liegt der gesamtführende Schwarzmaier aus Sulzbach in dieser Kategorie vorne. Auch dafür gibt es sieben Zähler für die Gesamtwertung. Auf Platz zwei liegt hier Veronika Pfaffenzeller gefolgt von Tischtennisspielerin Jasmin Welzel. Die Unterbernbacherin erhält dafür fünf Punkte für die Gesamtwertung. Beim dritten Kanal, der Telefonabstimmung, liegt dagegen wieder ein anderer Kandidat in Front. Hier hat bislang Fußballer Patrick Högg die meisten Unterstützer. Der Hollenbacher hat die meisten Anrufer für sich gewinnen können. Auf Platz zwei folgt in dieser Wertung Elias Schwarzmaier. Dritter ist Fußballtorhüter Florian Hartmann aus Inchenhofen.

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In der Gesamtwertung geht es auch hinter den drei Erstplatzierten eng zu. Auf Platz vier liegt Fußballer Patrick Högg gleichauf mit Tischtennisspielerin Jasmin Welzel, wobei der Rückstand auf das Podest nur einen Punkt beträgt. Platz fünf nimmt aktuell Torhüter Florian Hartmann ein. Auch Tischtennisspieler Matthias Ostermair hat noch alle Chancen auf den Sieg. Vor allem online hat der Untergriesbacher viele Unterstützer. Da aber am Ende die Gesamtzahl aus den drei Abstimmungskanälen zählt, ist noch lange nichts entschieden bei der Wahl zum Sportler des Jahres. Noch sieben Tage, bis zum Dienstag, 21. Januar, kann abgestimmt werden und sich noch einiges tun. Wer ist Ihr Favorit? Viel Spaß beim Mitmachen und viel Erfolg unseren Kandidaten.

Die AN-Sportler des Jahres 2018  (von links) Kletterin Sandra Hopfensitz, Läuferin Hannah Sassnink und Fußball Alket Nrecaj. Jetzt stehen sieben neue Kandidaten in den Startlöchern.
8 Bilder
Bildergalerie: Die Kandidaten zum AN-Sportler des Jahres 
Bild: Sebastian Richly

Am gewohnten Prozedere ändert sich auch in diesem Jahr nichts. Wie bei den Monatswahlen können die Stimmen per Telefon, per SMS oder auf unserer Internetseite abgegeben werden. Am Ende werden alle drei Kanäle zusammengerechnet. Die Wahl läuft bis Dienstag, 21. Januar, 12 Uhr. Bis dahin werden wir Sie in unserer Zeitung und auf unserer Homepage immer wieder darüber informieren, welcher Sportler gerade vorne liegt und welche Kandidaten noch dringend Ihre Unterstützung benötigen. Viel Spaß beim Mitmachen und viel Erfolg allen sieben Kandidaten aus unserer Region.

AN-Sportler des Jahres 2019 - das sind die Kandidaten

Januar: Fußballspielerin Annabelll Aumann

Mit 13 Jahren trainiert Annabell Aumann schon bei den Frauen der SG Inchenhofen/Ecknach mit. Die Stürmerin weiß genau, wo das Tor steht.
Bild: Sebastian Richly


13 Jahre alt und schon so abgezockt. Fußballspielerin Annabell Aumann weiß, wo das Tor steht und auch, wie sie den Ball dort unterbringt. Im Januar schoss die Stürmerin die D-Juniorinnen der SG Hollenbach/Petersdorf mit fünf Treffern zum Sieg beim Hallen-Jugendkreisfinale und wurde so von den Lesern zur Sportlerin des Monats gewählt. Mittlerweile spielt die Inchenhofenerin wieder für ihren heimischen TSV – allerdings bei den Frauen. Probleme, sich gegen die teils deutlich älteren Gegnerinnen durchzusetzen, hat Aumann, die die Maria-Ward-Realschule in Schrobenhausen besucht, aber nicht. Nur darf sie aufgrund ihres jungen Alters noch nicht am Punktspielbetrieb teilnehmen. Dafür überzeugte sie im Freundschaftsspiel. Trainer Luca Schön weiß, was er an seiner Nachwuchsspielerin hat: „Sie ist eine absolute Instinktfußballerin. Sie weiß, wo das Tor steht und ist eiskalt im Abschluss“, so der Coach, der hinzufügt: „Von der Leistung her und auch von der Fitness kann sie locker mithalten, nur ist sie eben noch zu jung.“

Die Achtklässlerin hat auch 2020 einiges vor. Im Sommer soll es eine Freizeitligamannschaft in Inchenhofen geben. Dann darf auch die 13-Jährige mitmachen. „Ich gebe schon jetzt in jedem Training Vollgas und versuche, möglichst gut zu spielen und immer besser zu werden.“ Um dann wieder möglichst viele Tore zu erzielen. Dass sie das kann, hat Aumann bereits bei der SG Hollenbach bewiesen, bei der sie auch auf dem Rasen mit Abstand die meisten Tore erzielt hatte. Wie viele es genau waren? „Ich habe nicht mitgezählt, so Aumann, die schon bald ihren Torriecher auch bei den Erwachsenen unter Beweis stellen will. Erfolgreich war Aumann auch bei unserer Abstimmung zur Sportlerin des Monats Januar. Insgesamt erhielt die Leahaderin 60 Prozent der Gesamtstimmen.

Februar: Tischtennisspielerin Jasmin Welzel

Tischtennisspielerin Jasmin Welzel aus Unterbernbach.
Bild: Josef Mörtl


Rund läuft es in diesem Jahr bei Tischtennisspielerin Jasmin Welzel vom TSV Kühbach. Die 15-Jährige war im Februar sowohl mit der Kühbacher Mädchenmannschaft als auch im Einzel erfolgreich. Beim Final-Four-Pokalfinale holte die Unterbernbacherin den entscheidenden Punkt beim 4:3-Erfolg im Finale gegen Aichach. Die Kühbacherinnen dürfen sich nun Bezirkspokalmeister nennen. Aufgrund ihrer starken Leistungen wurde Welzel zur Sportlerin des Monats Februar gewählt. Auch beim Bezirksranglistenturnier in Königsbrunn war die Zehntklässlerin, die das Aichacher Deutschherren-Gymnasium besucht, zwar auf sich allein gestellt, aber genauso erfolgreich. Sieben Siege und zwei Niederlagen bedeuteten Platz drei. Vater Günter spielt beim TSV Kühbach in der Dritten Mannschaft. Er kennt die Stärken seiner Tochter: „Sie verfügt über ein sehr schönes Angriffsspiel und ist sehr variabel. Außerdem hat sie einen wirklich guten Aufschlag.“ Mittlerweile tut er sich schwer, gegen seine Tochter zu gewinnen.

Nach den Erfolgen im Februar machte Jasmin Welzel da weiter, wo sie aufgehört hatte. Mit dem Ersten Kühbacher Mädchenteam spielt die 15-Jährige in Bayerns höchster Spielklasse und trifft dort auf Teams wie den FC Bayern München. Auch wenn sie auf diesem Niveau nicht alle Spiele gewinnt, so ist doch der Klassenerhalt das große Ziel für 2020. Des Weiteren spielt die Unterbernbacherin in der neu gegründeten Frauenmannschaft. Auch in den Einzelwettbewerben will Welzel, die die zehnte Klasse des Aichacher Deutschherren-Gymnasiums besucht, wieder möglichst weit vorne landen. Das gelang ihr bei der Abstimmung zur Sportlerin des Monats Februar, als sie mit 56 Prozent den Sieg holte.

März/April: Tischtennisspieler Matthias Ostermair

Tischtennisspieler Matthias Ostermair aus Untergriesbach.
Bild: Sebastian Richly


Bei den Nachwuchstischtennisspielern des TSV Aichach läuft es rund. Besonders erfolgreich war Matthias Ostermair. Der 17-Jährige belegte mit den Jungen I beim bayerischen Südwest-Pokal-Finale Platz drei. In der Bezirksoberliga-Saison landeten Ostermair und Co., der auf Position zwei eine Bilanz von 8:5 hat, auf Platz drei. Auch bei den Männern half der Untergriesbacher bereits aus. Dort war der Elftklässler des Aichacher Deutschherren Gymnasiums mit einer Bilanz von 12:2 der überragende Akteur. Dank seiner starken Form im Frühjahr hätte es für das Team beinahe noch zum Aufstieg gereicht. Auch im Einzel war Ostermair erfolgreich. Bei den Kreismeisterschaften holte er sich den Sieg und qualifizierte sich für das Bezirksranglistenturnier. Auch deshalb wählten die Leser den Untergriesbacher zum Sportler der Monate März und April. Trainerin Sandra Brugger lobt: „Er lässt sich auch von Rückständen nicht aus der Ruhe bringen. Er ist ein absoluter Kämpfertyp, gibt nie auf und kann sich so auch aus scheinbar aussichtslosen Situationen befreien.“

Auch 2020 möchte Ostermair weiter an seine Leistungen aus dem Vorjahr anknüpfen und mit dem Herrenteam eine möglichst gute Platzierung erreichen. Mit dem Jungenteam hat der Untergriesbacher noch Platz zwei in der Bezirksoberliga im Visier. Als Mannschaftsführer möchte er sich mit dem Vizetitel zu den Erwachsenen verabschieden. Auch privat hat der 17-Jährige ein großes Ziel: das Abitur. „Eine Eins vor dem Komma wäre ganz gut, das ist mein Ziel.“ Sein Ziel erreicht hatte Ostermair bei der Abstimmung zum Sportler der Monate März und April. Dort holte der Tischtennisspieler 63 Prozent der Gesamtstimmen und sicherte sich den Titel.

Mai: Fußballspieler Patrick Högg

Immer am Ball: Patrick Högg.
Bild: Willi Baudrexl


Groß war die Freude bei Patrick Högg, als der Hollenbacher den Landkreispokal in die Höhe recken konnte. Der Ex-Kapitän der U19 der SG Hollenbach/Petersdorf hatte am Pokalsieg maßgeblichen Anteil. Schon beim Halbfinal-Sieg war der heute 19-Jährige stark. Zwei Tore erzielte Högg und erzwang so das Elfmeterschießen. Im Finale drehte der angehende Anlagenmechaniker mit vier Toren gegen den favorisierten Kissinger SC aber so richtig auf. 6:3 hieß es am Ende für Högg und Co. – der Stürmer bereitete zudem einen Treffer vor. Auch deshalb wählten ihn unsere Leser zum Sportler des Monats Mai. Noch lieber als vorzubereiten, trifft er aber selbst. In der U19-Kreisliga Augsburg gelangen ihm 25 Tore. „Das war aber nicht so gut“, so Högg, der im Vorjahr 36 Mal einnetzte. Seit Sommer verstärkt der Nachwuchsstürmer bei den Senioren die Bezirksligamannschaft: „Das wird eine andere Hausnummer, aber ich will Gas geben und mich zeigen“, so Högg im Sommer.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten ist der 19-Jährige nun auch im Herrenbereich angekommen und zählt zum festen Bestandteil der Elf aus dem Krebsbachtal. Mit sechs Treffern führt Högg sogar die interne Torschützenliste an: „Anfangs war es nicht einfach, aber dann habe ich meine Chancen bekommen. Ich müsste eigentlich sogar noch mehr Tore auf dem Konto haben“, so der Anlagenmechaniker, der nebenbei die 15 der SG Hollenbach/Oberbernbach/Inchenhofen trainiert. Auch 2020 will Högg wieder seine Leistung auf den Platz bringen und das in ihn gesetzte Vertrauen in Tore ummünzen: „Hauptsache wir spielen aber als Mannschaft gut.“ Gut war auch Höggs Abschneiden bei der Wahl zum Sportler des Monats Mai, bei der er 51 Prozent holte.

Abstimmung: Wer macht das Rennen bei der Wahl zum Sportler des Jahres?

Juni/Juli: Fußballtorhüter Florian Hartmann

Fußballtorhüter Florian Hartmann aus Inchenhofen.
Bild: Sebastian Richly


Mit den U17-Junioren des FC Stätzling holte sich Fußball-Torwart Florian Hartmann im Juli den Titel des Landkreismeisters. Der FCS bezwang den BC Aichach souverän mit 7:1. Auch in die bayerische U17-Auswahl wurde der Inchenhofener berufen. Zusammen mit den besten Kickern Bayerns trat der Leahader gegen viele Talente aus den Bundesliga-Nachwuchsleistungszentren des VfB Stuttgart und der TSG Hoffenheim an. Wie in der Bayernauswahl war Hartmann auch in der Stätzlinger Landesliga-Mannschaft die Nummer eins im Tor. Auch deshalb wählten ihn die Leser zum Sportler der Monate Juni und Juli. Mittlerweile ist der 17-Jährige in die U19 des FCS aufgerückt, für die er schon vergangene Saison eingesprungen war. Trotz seines vergleichsweise jungen Alters hat sich der Leahader auch eine Altersklasse höher gleich zur Stammkraft zwischen den Pfosten entwickelt. Aktuell belegt Hartmann mit der U19 des FCS souverän Platz eins der Bezirksoberliga. Mit sechs Jahren begann Hartmann als Stürmer beim TSV Inchenhofen, landete aber schnell im Tor: wie sein Vater Richard und seine Brüder Christoph und Johannes. Heute gehört er zu den besten Nachwuchskeepern des Landkreises. Sogar der FC Augsburg wollte den Inchenhofener schon verpflichten.

Auch 2020 will der 17-Jährige seine Klasse wieder zeigen. Sowohl in der Bayernauswahl als auch mit dem FC Stätzling: „Ich will in die Landesliga als Meister aufsteigen und nächstes Jahr mich dort mit den besten U19-Teams Bayerns messen. Schön wäre es, auch weiter in der Bayernauswahl zu spielen, weil man dort sehr viel lernen kann“, so der angehende Flugzeuggerätemechaniker. Bei der Abstimmung zum Sportler der Monate Juni und Juli erhielt Hartmann 50 Prozent der Stimmen.

August/September: Kartfahrer Elias Schwarzmaier

Der Sulzbacher Elias Schwarzmaier gehört zu den besten Kartslalomfahrern Schwabens. Der Zwölfjährige hat wahrlich Benzin im Blut.
Bild: Sebastian Richly


In dieser Saison besonders erfolgreich war Kartslalomfahrer Elias Schwarzmaier. Der 13-Jährige holte sich in seiner Altersklasse K3 den Vizetitel beim Schwabenpokal. In der Gesamtwertung mehrerer Läufe an verschiedenen Orten kam der Sulzbacher in der Endabrechnung auf den zweiten Platz. Mehrmals stand der Schüler der Aichacher Mittelschule auf dem Podest, beim Heimrennen im September stand er sogar ganz oben. Nur knapp verpasste er die Qualifikation für die süddeutsche Meisterschaft. Deshalb wählten die Leser Schwarzmaier zum Sportler der Monate August und September. Seit drei Jahren geht Elias Schwarzmeier für den MC Aichach an den Start. Immer als Betreuer mit dabei ist Vater Ingo, der bei seinem Sohn eine Entwicklung sieht: „Er hat wirklich einen Sprung nach vorne gemacht. Im Vorjahr konnte er kaum fahren, weshalb er 2019 besonders fleißig trainiert hat. Das hat sich in dieser Saison ausgezahlt. Außerdem lässt er sich von einem schlechten Durchgang nicht mehr so leicht aus der Ruhe bringen.“

Der Siebtklässler der Aichacher Mittelschule hat Benzin im Blut. „Ich stehe auf alles, was einen Motor hat“, so der 13-Jährige, der auch Fußball bei der SG Obergriesbach/Griesbeckerzell spielt. In der D-Jugend wird Schwarzmaier als Außenbahnspieler eingesetzt. Lieber als Fußballspielen ist dem Sulzbacher aber der Kartslalom. Auch 2020 will Schwarzmaier an seine Erfolge anknüpfen, auch wenn er in der höheren Altersklasse K4 der jüngste Pilot sein wird. „Ich will meine Leistung bringen und möglichst weit vorne landen. Ich werde hart trainieren und schauen, was rauskommt.“ Rausgekommen ist bei der Wahl zum Sportler der Monats August und September Platz eins mit 67 Prozent.

Oktober/November: Schützin Veronika Pfaffenzeller

Die Luftgewehrschützen von Adlerhorst Sulzbach liegen zur Halbzeit auf Titelkurs in der Gauoberliga A. maßgeblichen Anteil daran hat Veronika Pfaffenzeller. Die 20-Jährige ist die überragende Schützin auf Gauebene. Drei Mal hintereinander schaffte die Sulzbacherin das Bestergebnis von starken 395 Ringen. Auch beim Ringdurchschnitt kann keiner mit ihr mithalten.
Bild: Carolina Müller


Die Luftgewehrschützen von Adlerhorst Sulzbach liegen zur Halbzeit auf Titelkurs in der Gauoberliga A, der höchsten Klasse auf Gauebene. Maßgeblichen Anteil daran hat Veronika Pfaffenzeller. Die 20-Jährige ist die überragende Schützin auf Gauebene. Drei Mal hintereinander schaffte die Sulzbacherin das Bestergebnis von starken 395 Ringen. Auch beim Ringdurchschnitt kann keiner mit ihr mithalten. Pro Wettkampf schießt die Sachbearbeiterin 394 Ringe, rund acht mehr als die Nummer zwei der Liga. Diese Leistungen brachten ihr den Titel der AN-Sportlerin der Monate Oktober und November ein. Mit 10:0 Punkten dominieren die Sulzbacher die Liga. „Es läuft sehr gut. Ich habe mich persönlich im Vergleich zum Vorjahr gesteigert.“ Auch beim Gau-Damenschießen siegte Pfaffenzeller. Beim Landkreiskönigschießen holte die 20-Jährige, die vor zwölf Jahren mit dem Schießen angefangen hat, Platz fünf.

Auch für das Jahr 2020 hat die 20-Jährige hohe Ziele. „Wir wollen jetzt auch Meister werden und wenn möglich aufsteigen.“ Das ist allerdings leichter gesagt als getan. Denn bereits in der vergangenen Saison wurden Pfaffenzeller und Co. Meister, stiegen aber nicht auf. „Nur die besten Teams vom Ringdurchschnitt her steigen auf, also müssen wir nicht nur jeden Wettkampf gewinnen, sondern auch noch möglichst viele Ringe erzielen.“ Dazu will auch die jüngste Schützin im Team beitragen: „Meinen Durchschnitt zu halten, ist mein Ziel, und eventuell meinen Bestwert noch um ein oder zwei Ringe steigern.“ Das dürfte schwierig werden, denn maximal sind 400 Ringe bei 40 Schuss drin. Das Maximale will Pfaffenzeller auch bei der Wahl zum Sportler des Jahres rausholen. Bei der Monatsabstimmung erhielt sie 69 Prozent der Stimmen.

Sportlerwahl 2019: So funktioniert's

Sie entscheiden, wer AN-Sportler des Jahres 2019 wird. Die Abstimmung läuft bis Dienstag, 21. Januar, 12 Uhr. Sie können per Telefon, SMS und im Internet abstimmen. Alle drei Kanäle werden unabhängig voneinander ausgewertet, danach werden die drei gleichwertigen Einzelergebnisse zusammengezählt. Anders als bei den Monatssiegern werden die Prozentzahlen aber nicht zusammengezählt. Vielmehr gibt es ein Punktesystem. In jedem Kanal gibt es bis zu sieben Punkte. Derjenige mit den meisten Stimmen bekommt sieben, der mit den wenigsten einen. Am Ende werden die Punkte aus den drei Kanälen zusammengezählt. So soll ein möglicher Betrug erschwert werden.

Telefon

Sie können Ihre Stimme abgeben unter der Nummer

01375/80 80 54-01 für Aumann

01375/80 80 54-02 für Welzel

01375/80 80 54-03 für Ostermair

01375/80 80 54-04 für Högg

01375/80 80 54-05 für Hartmann

01375/80 80 54-06 für Schwarzmaier

01375/80 80 54-07 für Pfaffenzeller

Ein Anruf kostet 14 Cent aus dem Festnetz der Deutschen Telekom. (Abweichende Gebühren bei Anrufen vom Mobiltelefon sind möglich.)

SMS

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