1. Startseite
  2. Lokales (Aichach)
  3. Lokalsport
  4. Großer Name hilft dem TSV Friedberg

21.08.2013

Großer Name hilft dem TSV Friedberg

Frank Löhr

Exnationalspieler Löhr unterstützt das Trainerduo

Friedberg Er hat noch immer einen klangvollen Namen im deutschen Handball: Frank Löhr. Der gebürtige Augsburger spielte für Günzburg, Gummersbach und Milbertshofen in der 1. Bundesliga und trug 42 Mal das Trikot der deutschen Nationalmannschaft. Künftig wird man ihn recht häufig bei den Spielen des TSV Friedberg antreffen. Der Grund: Löhr zählt seit der Vorbereitung auf die anstehende Drittliga-Saison zum „Kompetenz-Team“ der Friedberger Handballer und soll dort mit seiner Erfahrung die beiden Trainer Harald Rosenberger und Manuel Vilchez-Moreno unterstützten.

„Dabei werde ich mich sicher nicht ins Tagesgeschäft, also die normale Trainingsarbeit einmischen. Das ist Sache von Harald und Manolo“, erklärt der 47-Jährige. „Ich bin vielmehr dazu da, von außen drauf zu schauen, aufzuzeigen, wie man weiter kommen kann – also mehr für Teambuilding-Maßnahmen und Zielfindung“, meint der Exnationalspieler. Dabei gehe es in regelmäßigen Abständen darum, zu kontrollieren, wo man steht, welche der gesetzten Ziele man erreicht hat und welche Ziele man sich noch setzen will, erläutert der Augsburger, der mittlerweile in Obergriesbach zu Hause ist.

„Für uns ist es ein Glücksfall, dass wir Frank gewinnen konnten, schließlich stehen wir vor einem Wahnsinnsumbruch“, so Handball-Abteilungsleiter Johannes Bauer. Der Meister des Vorjahres muss nicht nur den Aufstiegsverzicht verkraften, sondern auch eine Reihe personeller Veränderungen. „Es sind ja nicht nur Behr und Link weg, sondern es fehlen uns mit Michael und Johannes Luderschmid, Max Segmüller und Florian Antony weitere Größen“, listet Bauer auf. (pkl)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren