Bayernliga

13.04.2012

Schreiers Heimdebüt

Einer, der bei anderen Vereinen ganz oben auf der Wunschliste steht. Aindlings Benny Woltmann (in Rot) wird mit dem TSV Rain in Verbindung gebracht. Heute trifft er allerdings erst einmal mit dem TSV auf den FC Ismaning.
Bild: Peter Appel

Gegen den FC Ismaning wird der TSV Aindling wohl in der gleichen Besetzung wie zuletzt gegen den SC Eltersdorf antreten. Trainer sieht die Gäste in der Favoritenrolle

Aindling Viermal treten die Fußballer des TSV Aindling bis zum Monatsende noch in der Bayernliga an. Weite Fahrten bleiben ihnen dabei erspart. Heute erwarten sie um 18.30 Uhr den FC Ismaning, am nächsten Mittwoch den TSV 1860 Rosenheim und am 27. April den TSV Gersthofen. Dazwischen liegt am 21.4. das Gastspiel beim Nachbarn in Rain.

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Nachdem sich im Winter mit Phillip Eweka und Marcel Ebeling zwei Kicker am Schüsselhauser Kreuz verabschiedeten, wird der Kader nun noch einmal etwas kleiner. Sergej Scheifel wird aus beruflichen Gründen das Trikot des TSV Aindling wohl nicht mehr tragen. Er war eine feste Größe in der Viererkette und daneben der bislang einzige Torschütze im Jahr 2012. Man braucht nicht lange darüber zu rätseln, wer seine Position im Abwehrzentrum einnehmen wird. Sebastian Szikal verfügt ebenfalls über die nötige Klasse und Zuverlässigkeit für diesen Job.

„Grundsätzlich wird sich an der Aufstellung von Eltersdorf nichts ändern“, erklärt vorab Trainer Martin Schreier, der heute sein Heimdebüt in dieser neuen Funktion gibt. Um einen jungen Spieler bangt er dennoch. Patrick Modes litt unter der Woche unter einer leichten Grippe, die seinen Einsatz infrage stellt.

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„Das Schöne ist, dass wir nichts zu verlieren haben“, sagt Schreier, der nicht daran denkt, die Ismaninger allein nach ihrem Tabellenplatz zu beurteilen: „Klarer Favorit ist Ismaning, die haben sehr gute Einzelspieler mit einer hervorragenden Ausbildung. Eine tolle Sache. Die wollen unbedingt in die Regionalliga, dementsprechend werden sie bei uns auch auftreten.“

Man darf davon ausgehen, dass es heute ein Wiedersehen mit Marcel Ebeling geben wird, der im Winter die Seiten wechselte, nachdem er seine Klasse als Sturmspitze am Schüsselhauser Kreuz oft genug unter Beweis gestellt hatte. Im FCI-Trikot wird man ihn allerdings nicht erleben. Im Heimspiel gegen Eltersdorf sah er kürzlich 15 Minuten nach seiner Einwechslung die Rote Karte. Die daraus resultierende Sperre läuft erst heute mit dem Schlusspfiff ab.

Beim TSV Aindling haben bekanntlich ganz andere Überlegungen Vorrang. Wann erfährt der Verein, welche Belastungen sich aus der Razzia Ende November für ihn ergeben? Keiner kann sagen, wann dieses Rätsel gelöst wird. Diese Ungewissheit macht eine personelle Planung für die neue Runde nahezu unmöglich.

Josef Kigle, der Vorstand Spielbetrieb, erweckt den Eindruck, als ob er sich bei der Suche nach einem neuen Trainer auf einem guten Weg befände. Namen nennt er noch nicht. Könnte der sportliche Chef im Sommer ebenfalls Martin Schreier heißen? Der aktuelle Coach sieht sich nicht als Kandidat, sondern winkt an: „Na, kann ich mir nicht vorstellen.“

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