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Gersthofen

11.10.2017

Bereit für das Abenteuer

Bereit für die Bayernliga ist Aufsteiger TSV Gersthofen. Stehen von links Felix Eberle, Alex Scherbauer, Sven Mayr, Justin Maretic. Sascha Gütte. Vorne von links Trainer Michael Reithmeir, Martin Kohnle, Florian Kohnle, Erkan Türkay, Florian Scherbauer und Martin Neumann. 
Bild: Foto: Marcus Krah

Im Auftaktspiel mussten die Basketballer des TSV Gersthofen als Aufsteiger erleben, wie rau die Luft in der Bayernliga ist

Der Aufstieg der Gersthofer Basketballer war kometenhaft. In der Saison 2014/15 erst schaffte man den Aufstieg aus der Bezirksliga in die Bezirksoberliga, zwei Jahre später durfte man in Bayernliga aufsteigen. Weil die BG Leitershofen/Stadtbergen III als Meister und der Tabellenzweite VSC Baskets Donauwörth verzichteten, durfte der TSV Gersthofen als Drittplatzierter nachrücken. Nach dem Aufstieg in die Basketball-Bayernliga Mitte hieß der erste Gegner in der neuen Saison TSV 1880 Schwandorf. Und da erlebten die Schützlinge von Michael Reitmeir gleich mal, was die Seinen in dieser Liga erwartet. Trotz eines starken Beginns mussten sich die Gersthofer am Ende deutlich mit 70:99 geschlagen geben.

Ob man das Aufstiegsangebot annehmen sollte, dies wurde lange Zeit im Team und mit der Abteilungsleitung diskutiert. Schließlich nahm man trotz verbleibenden Zweifeln an. „Für den TSV Gersthofen eine große Chance, der wir uns verpflichtet fühlen. Wir möchten unseren Jugendspielern eine Perspektive ermöglichen, damit sie leistungsorientierten Basketball spielen können“, so Reithmeir.

Nach einer eher schwierigen Vorbereitung wusste man beim TSV Gersthofen vor dem Sprungball des Auftaktspieles noch nicht so recht, wo man denn tatsächlich steht. Nach dem Aufstieg waren einige wichtige Spieler wie Richard Hofmann (unbekannt), Markus Kerschbaum oder Kustrim Berisha (zweite Mannschaft) gegangen. Von der DJK Augsburg-Nord haben sich Alex und Florian Scherbauer dem TSV angeschlossen, vom TSV meitingen kam Justin Maretic. Die zum Teil namhaften Zugängen wie Raphael Braun (ehemals BG Leiterhofen/ Stadtbergen/Regionalliga) oder Luka Martic sind verletzt oder waren noch nicht lange im Mannschaftstraining.

Trotz einiger Ausfälle startete Gersthofen konzentriert in die Partie und konnte sich nach fünf Minuten eine 11:5-Führung herausspielen. Das sollten dann jedoch auch die letzten Punkte in diesem Viertel gewesen sein. Die Gäste konnten das Ergebnis bis zur Viertelpause auf 11:16 drehen. Gersthofen reagierte und stellte auf Zonen-Verteidigung um, welche jedoch nicht griff und den Schwandorfern einige freie Würfe auch jenseits der Drei-Punkte-Linie ermöglichte. Insgesamt machte sich bereits in der ersten Hälfte die deutliche physische Überlegenheit der Gäste bemerkbar. Zur Pause lag der TSV Gersthofen bereits mit 28:44 im Hintertreffen.

In der zweiten Hälfte konnten sich die Gersthofer nicht mehr herankämpfen und so war das Spiel bereits nach dem dritten Viertel (45:72) vorentschieden. Das letzte Viertel gestaltete sich recht ausgeglichen. So stand es am Ende 70:99. Bei Gersthofen stachen vor allem die Kohnle-Brüder Florian und Martin mit 20 beziehungsweise 12 Punkten hervor.

Für das nächste Spiel des TSV Gersthofen am kommenden Samstag (20 Uhr) bei den Schanzer Baskets Ingolstadt heißt es nun individuelle Fehler abzustellen und wichtige Punkte mitzunehmen. (cusk)

TSV Gersthofen: Eberle (7), Gütte (7), M. Kohnle (12), F. Kohnle (20), J. Maretic, Mayr (8), Neumann, A. Scherbauer (5), F. Scherbauer. (9), Türkay (2).

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