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Adelsried

07.09.2019

Er will mit Ball und Designs ins Schwarze treffen

Tobias Korsten will mit einen Toren dazu beitragen, dass der SV Adelsried wieder bessere Zeiten erlebt.
Bild: Andreas Lode

Tobias Korsten vom SV Adelsried hat neben dem Fußball noch ein außergewöhnliches Hobby. Was er für ein Typ ist, verrät er uns exklusiv in einem Interview.

„Wir halten durch!“ So lautete in der abgelaufenen Saison die Parole von Abteilungsleiter Sreto Zupur beim SV Adelsried, als man am Ende auf Platz zehn in der Fußball-A-Klasse Nordwest ins Ziel dümpelte. Heuer sind die Blau-Weißen gut gestartet. Das liegt zum einen an Tobias Korsten, der in drei Spielen schon viermal getroffen hat, zum anderen aber an den Rückkehrern Julian und Marius Henkel vom SC Altenmünster. „Da hat uns neuen Aufschwung gegeben“, freut sich Tobias Korsten, dass seine beiden besten Freunde nun Seite an Seite mit ihm kicken.

Der 24-Jährige, der aus Adelsried stammt, mittlerweile aber in Augsburg wohnt, hat nach der Jugend eine vierjährige Pause eingelegt und erst vor drei Jahren wieder mit dem Kicken angefangen. „Dann habe ich mich von der zweiten in die erste Mannschaft hochgearbeitet“, sagt Tobias Korsten, der neben Fußball noch ein anderes Hobby hat: Mit einem guten Freund betreibt er eine eigene Modemarke. In der AL-Elferkette verrät er mehr darüber.

Bunte oder schwarze Schuhe?

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Tobias Korsten: Auf jeden Fall schwarz. Bunte, wie auf den letzten Bildern in der Zeitung zu sehen, habe ich nur getragen, weil sie billiger waren (lacht). Aktuell spiele ich mit schwarzen Nike Phantom mit Muster in blau-weiß wie unsere Trikots. Modebewusst betrachte ich das eher designtechnisch. So wie bei unserer Eigenmarke „Ritch apparel“. Dabei werden auf nachhaltig produzierten Kleidungsstücken unsere eigenen Desings mit veganer Farbe aufgedruckt.

Ronaldo oder Messi?

Korsten: Ronaldo, weil ich früher mal ein großer Fan von Manchester United war. Mein persönliches Vorbild ist aber der Argentinier Paulo Dybala von Juventus Turin. Manchmal nennt man mich sogar so, weil ich genau so juble wie er. Mit gespreizten Daumen und Zeigefinger hält man seine seine Hand dann wie eine Maske vors Gesicht.

FCA oder FCB?

Korsten: FCA. Ich mag Bayern gar nicht. Mittlerweile bin ich ein großer Fan von Athletico Madrid. Leider habe ich sie noch nie live vor Ort spielen gesehen. Vielleicht klappt es ja mal mit einer Fahrt nach Madrid – am liebsten natürlich zum Derby gegen Real.

Helene Fischer oder AC/DC?

Korsten: Ganz klar AC/DC! Ich bin von früher her immer noch ein „Mettler“, stehe absolut auf Heavy Metal. Außerdem bin ich ein Rock im Park-Gänger. Da war sich jetzt schon zum sechsten Mal.

Fisch oder Fleisch?

Korsten: Fleisch. Mein Lieblingsgericht ist ein paniertes Schnitzel mit Spätzle und Bratensoße. Das ist typisch schwäbisch. Das macht mir meine Oma immer zum Geburtstag.

Weißwein oder Weißbier?

Weißbier. Aber lieber mag ich Spezi Energy oder Kaffee. Cocktails trinke ich nicht so gerne, weil sie so viel Zucker enthalten. Ich achte schon auf meine Ernährung.

Ordnungsfanatiker oder Chaot?

Korsten: Chaot. Ich bin ein kreativer Kopf. Da kann es schon mal sein, dass es in meiner Wohnung grenzwertig aussieht. Da ich allein wohne, kommt auch niemand zum aufräumen. In meinem Beruf im Online-Marketing bin ich aber schon strukturiert.

Plärrer oder Disco?

Korsten: Kommt drauf an. Aber eigentlich lieber auf den Plärrer. Wenn ich mit der Gruppe unterwegs bin, trage ich Lederhose und Trachtenhemd, allein laufe ich meist mit eigenen Klamotten rum. Sozusagen als Promotion (lacht).

Kraftraum oder Waldlauf?

Korsten: Kraftraum. Ich mache generell viel Fitness. Nachdem ich damit angefangen habe, habe ich zwölf Kilo abgenommen. Das macht sich in Kleidergröße und Schnelligkeit bemerkbar. Auf dem Platz bin ich voll der Sprinter. Ausdauer ist nicht so meines.

Tattoos oder Piercing?

Korsten: Beides. Meine Tattoos haben alle eine tiefere Bedeutung. Hauptsächlich handelt sich im eigene Ideen. Im Gesicht habe ich drei Piercings. Ja, das ist dann schon umständlich, wenn man die vor und nach dem Spiel raus- und reinpfriemeln muss.

A-Klasse oder Kreisklasse?

Korsten: Schwer zu sagen. Die Kreisklasse wäre natürlich schon ein Ziel, am liebsten mit dem SV Adelsried. Aber ich glaube, wir dürfen das Wort Aufstieg nicht in den Mund nehmen, sondern sollten erst einmal versuchen, dass wir die Leistungen halten und dann schauen wir, wo es hin geht. Die Vorgabe für diese Saison ist auf alle Fälle besser als Platz sechs. Interview: Oliver Reiser

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