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Dinkelscherben

22.04.2019

Für 250 Sportler gibt es Schokohasen

Die beiden Bürgermeistern Edgar Kalb (links) und Bernhard Uhl führten durch die Veranstaltung. Ihnen war der Stolz auf ihre Sportler deutlich anzumerken.
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Die beiden Bürgermeistern Edgar Kalb (links) und Bernhard Uhl führten durch die Veranstaltung. Ihnen war der Stolz auf ihre Sportler deutlich anzumerken.
Bild: Günter Stauch

Die erfolgreichsten Kinder und Erwachsenen aus Dinkelscherben und Zusmarshausen werden geehrt. Ein 95-Jähriger hat noch einen besonderen Titel vor Augen.

Mit einem Auszeichnungsmarathon haben die beiden Marktgemeinden Zusmarshausen und Dinkelscherben die Leistungen ihrer Sportler gewürdigt. Im voll besetzen Dinkelscherber Pfarrzentrum und umrahmt von einem kurzweiligen Unterhaltungsprogramm mit viel Gesang und Musik nahmen rund 250 Athleten Urkunden, Geschenkgutscheine und Schokoladenhäschen entgegen.

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Rathauschef und Hausherr Edgar Kalb, der zusammen mit Ko-Moderator Bernhard Uhl launig und mitreißend aus Zusmarshausen durch den Abend führte, wies auf die besondere Rolle der hinter den Ergebnissen stehenden Personen hin: „Die Vereinsleiter, die Trainer, die Betreuer, Fahrer und besonders die Eltern haben dies alle mit ermöglicht“, dankte Kalb den zahlreichen Erwachsenen im Saal, die mit ihrem wiederholten kräftigen Applaus eine angemessene Geräuschkulisse herstellten.

Die höchsten Töne des Lobes schlugen wieder die Bürgermeister an

Zartere Töne schlugen dagegen die Mitglieder des A-cappella-Chors Rush Hour unter der Leitung von Stefanie Hofmann an, die sich mit den etwas robusteren Weisen der fünfköpfigen Bläsergruppe des Musikvereins Dinkelscherben abwechselten. Die höchsten Töne des Lobes schlugen dagegen wieder die Bürgermeister an, als sie an die sportlichen Leistungen erinnerten. Das breite Sportspektrum von A wie Allkampf-Jitsu über B wie Bogenschießen, F wie Fußball oder S wie Stock- und Gewehrschützen kann sich sehen lassen. In fast allen Disziplinen hatten die Wettkampfteilnehmer fest abgeräumt und sich laut Edgar Kalb „ans Erfolgreichsein mittlerweile gewöhnt“.

Für 250 Sportler gibt es Schokohasen

So wurde von der Zusam aus immer wieder Meisterliches vollbracht – auf Landkreisebene bis hinauf zur Weltspitze. Interessant gestaltete sich auf der Bühne die Altersspanne der beteiligten Sportler: Vom Dreikäsehoch bis zum 90-Jährigen schwangen sich deren Repräsentanten hinauf.

Egal, ob bei den Olympischen Spielen lande oder beim FC Bayern

Dort demonstrierten die beiden erfahrenen Verwaltungschefs, dass sie auch Disziplinen abseits der kommunalpolitischen Bühne beherrschen. Kalb und Uhl – der Fußballer in eleganter Trachtenweste und mit Half-Boots, der Läufer mit Fliege und leuchtendweißen Sportschuhen – konnten aus den eher zurückhaltenden Leistungsträgern immer wieder Interessantes „herauskitzeln“. So etwa dem jungen 800-Meter-Spezialisten Magnus Rittel, dass es ihm egal sei, ob er eines Tages bei Olympischen Spielen lande oder eher beim FC Bayern. Der Sportsenior des Abends, Franz Gries, ließ unter heftigem Applaus wissen, dass er bald als 95-Jähriger den Weltmeistertitel im Kugelstoßen anstrebe. Athlet, Trainer und Funktionär Rolf Kropka deutete als Vierter der WM an, wie sein Fünf-Meter-Sprung den sportlichen Laien beeindrucken kann.

Und Luftpistolen-Gaumeisterin Verena Fischer gestand, von 400 erzielbaren Ringen nur 391 geschossen zu haben, weil „ich dann einfach keine Lust mehr hatte“.

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