Langweid

11.10.2019

Mit Vertrauen und Selbstvertrauen

Ob Spielertrainerin Cennet Durgun (rechts) das richtige Konzept für Le Thi Hong Loan parat hat. Die Frauen des TTC Langweid wollen sich gegen den Titelfavoriten TuS Uentrup jedenfalls nicht verstecken.
Bild: Andreas Lode

Warum Langweids Spielertrainerin Cennet Durgun ihre Mannschaft gegen den Topfavoriten TuS Uentrup nicht chancenlos sieht

Die Euphorie war riesengroß bei den Tischtennis-Frauen des TTC Langweid nach den beiden Auswärtserfolgen in Berlin und Leipzig. „Diese Siege waren mega wichtig. Wir sind alle mega happy“, zeigte sich Spielertrainerin Cenut Durgun noch Tage danach von ihrer Mannschaft begeistert. Nun steht für den Aufsteiger in die 2. Bundesliga das zweite Heimspiel an. Am heutigen Samstag (Beginn 18 Uhr) geht es gegen den TuS Uentrup. nach dem TTC Weinheim, gegen den man 1:6 verloren hat, der zweite Topfavorit, der in Langweid seine Visitenkarte abgibt.

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Doch Cennet Durgun sieht ihre Mannschaft nicht chancenlos. Vor allem im vorderen Paarkreuz. Nathaly Paredes und Le Thi Hong Loan kennen ihre Gegnerinnen von früheren Spielen. „Sie haben gegen beide schon gewonnen. Wenn es gut läuft, können wir das ausgeglichen gestalten“, vertraut Durgun ihren Spielerinnen, die in den letzten beiden Spielen viel Selbstvertrauen getankt haben. Auch Vitalja Venckute und sie selbst seinen hoch motiviert.

Zusammen wohnen, zusammen trainieren

Mit Vertrauen und Selbstvertrauen

Seit Donnerstag trainieren die TTC-Girls, die zusammen in einem Appartement in Achsheim wohnen, wieder in Langweid. Die Chemie des Quartetts hat sofort gepasst. „Wir verstehen uns menschlich und am Tisch“, sagt Cennet Durgun, die auf die Stärke der neu formierten baut. Nathaly Paredes und Le Thi Hong Loan seien sich in ihrer Spielweise sehr ähnlich, so dass die eine immer weiß, was die andere in ihrer Situation tun würde. Bei ihr und der Litauerin Venckute sei das anders. „Vita kann die Bälle töten, ich bereite sie vor“, lacht Durgun, „wir ergänzen uns.“

Druck will sie auf ihre Mannschaft nicht ausüben. „Vielleicht lassen wir sogar ein Training ausfallen und machen etwas anderes“, hält sie die Zügel locker. Auf jeden Fall wolle man dem TuS Uentrup einen großen Kampf liefern. „Die Zuschauer sollen etwas davon haben.“

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