Newsticker

Auseinandersetzungen bei Protesten gegen die Corona-Politik in Rom
  1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg Land)
  3. Lokalsport
  4. Selbstbedienungsladen Selgros-Arena

Landesliga Südwest

27.04.2015

Selbstbedienungsladen Selgros-Arena

Gersthofens Betreuer Bernhard Binswanger war hier nicht im Selbstbedienungsladen beim Einkaufen, sondern führt den zuvor behandelten Nikola Cvetic vom Feld.
Bild: Oliver Reiser

Individuelle Fehler bringen den TSV Gersthofen auf die Verliererstraße

Die Bezirksliga rückt immer näher. Seit sieben Spielen ist der TSV Gersthofen ohne Sieg, seit 314 Minuten ohne Tor. Erneut ließ das Schlusslicht eine Gelegenheit verstreichen, im freien Fall aus der Fußball-Landesliga Südwest endlich die Notbremse zu ziehen. 0:3 stand es am Ende eines schwachen Spiels gegen den SC Fürstenfeldbruck, der die Selgros-Arena als Selbstbedienungsladen vorfand. Allen drei Gegentreffern gingen individuelle Fehler voraus.

Vor dem 0:1 leistete sich A-Juniorenspieler Burak Ersoy einen Stockfehler. Karol Kopec bediente Uli Fries, der trocken einnetzte (27.). Zuvor hatte Fries mit einem 20-Meter-Kracher schon das Außennetz (13.) und mit einem Freistoß den Winkel des Gersthofer Gebälks getroffen (16.). Sekunden vor dem Pausenpfiff vertändelte dann Alexander Bregulla das Leder gegen zwei Brucker und wieder fackelte der ehemalige Regionalliga-Spieler Uli Fries nicht lange – 0:2. Schon zu diesem Zeitpunkt war klar, dass die Gäste hier nichts mehr anbrennen lassen würden. Die Gersthofer Angriffsbemühungen beschränkten sich zu diesem Zeitpunkt nämlich auf einen Lupfer von Daniel Biehal, den SCF-Keeper Felix Thiel, der zuvor mit Nikola Cvetic zusammengerasselt war, entschärfte (22.). Ansonsten erinnerte das Geschehen statt an Abstiegskampf eher an den Nichtsangriffspakt zwischen Deutschland und Österreich bei der WM 1982. Dabei ist das Länderspiel der U18-Junioren doch erst am 13. Mai.

Auch nach dem Seitenwechsel wurde die Partie nicht wirklich vergnügungssteuerpflichtig. Die unbeholfenen Gersthofer konnten nicht, die Gäste wollten nicht mehr tun, als unbedingt notwendig und verwalteten das Ergebnis. Nachdem Trainer Ivan Konjevic die offensiveren Stefan Schnurrer, Gökmen Ertürk und Marco Baur eingewechselt hatte, kam etwas mehr Schwung in die Aktionen der Hausherren. Baur feuerte in der 74. Minute den ersten Torschuss ab.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Harmlos und unbeholfen im Spiel nach vorne

Im direkten Gegenzug patzte dann Torhüter Stefan Brunner, der zuvor noch gegen Karol Kopec glänzend pariert hatte (62.). Einen Freistoß von Fries konnte er nicht festhalten, Nickoy Ricter legte mit der Hacke quer auf Marco Ecker, der nur noch zum 0:3 einschieben musste (75.). Obwohl Ertürk, Cvetic und Baur in der etwas munterer gestalteten Schlussphase noch Chancen hatten, wollte der Ehrentreffer nicht gelingen. Zu harmlos waren auch diese Aktionen des TSV Gersthofen angelegt. Diejenigen der wenigen Zuschauer, die inzwischen zur Fernsehübertragung des FCA-Spiels abgewandert waren, hatten nichts versäumt.

TSV Gersthofen: Brunner – Leiteritz, Huckle, Repennig, Ersoy – Biehal, Mijailovic (63. Baur) – Lombaya, Dia (53. Ertürk), Bregulla (53. Schnurrer) – Cvetic.

SC Fürstenfeldbruck: Thiel – Beinhofer, Rodenwald, Madar, Meinberger – Maurer, Streun – Fries, Ecker (82. Frank), Alkan (89. Welzmüller) – Kopec (65. Ricter).

Tore: 0:1 Fries (27.), 0:2 Fries (45.), 0:3 Ecker (75.). – Schiedsrichter: Thomas Buchner (Altmannstein). – Zuschauer: 84.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren