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Bayernliga

02.09.2011

Wer verliert, verliert den Anschluss

Mit einer Verletzung am Knie, die hier von Physiotherapeut Thomas Jakob behandelt wird, musste Gersthofens Sebastian Kinzel am Mittwoch im Pokalspiel ausscheiden. Sein Einsatz in Rain ist noch ungewiss.
Bild: Foto: Ernst Mayer

Beim TSV Gersthofen hofft man vor dem Kellerderby beim TSV Rain, dass der Pokalsieg in Mindelzell der Psyche gut getan hat

Gersthofen Im September ist für den Fußball-Bayernligisten TSV Gersthofen Derbyzeit. Am heutigen Samstag (15 Uhr) wird der Spätsommermonat mit der Partie beim TSV Rain eröffnet, am Freitag, 30. September, wird er mit der Partie gegen den TSV Aindling abgeschlossen. Beide schwäbischen Rivalen, die vor dieser Runde aus finanziellen Gründen große Abstriche machen mussten, stehen inzwischen vor dem mit großen Ambitionen gestarteten TSV Gersthofen. „Ein ganz wichtiges Spiel – vor allem für den Kopf“, sagt Trainer Robert Walch: „Wer verliert, verliert den Anschluss“.

Den Kopf frei zu bekommen – das war diese Woche auch im Training der Ballonstädter angesagt. So tummelten sich Sebastian Kinzel, Daniel Raffler, Paul Fischer, Lukas Kling, Sebastian Schaller und Christian Geiger auf der Beachvolleyball-Anlage der Gerfriedswelle im weichen Sand. Der Rest der Truppe spielt Fußball-Tennis. „Einfach mal abschalten und etwas anders machen“, begründet Co-Trainer Gerhard Hildmann diese Maßnahme.

Raffler reklamiert Tore

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Der 4:1-Sieg während der Woche im Toto-Pokal beim SV Mindelzell hat die Mannschaft aufgebaut, Selbstvertrauen gebracht. Auch bei Daniel Raffler. „Das 1:0 und das 3:1 habe ich geschossen“, reklamierte der 24-Jährige. Das spricht für seinen Ehrgeiz. Am Samstag kann er wieder zusammen mit Sebastian Kinzel auflaufen, dessen Knieverletzung sich als nicht schwerwiegend herausgestellt hat.

Viel mehr Sorgen macht dem Trainerduo Robert Walch/Gerhard Hildmann das Knie von Benni Richter. Obwohl der Abwehrrecke in Mindelzell pausiert hatte, musste er am Donnerstag das Training abbrechen. „Es sieht nicht gut aus“, sagt Gerhard Hildmann. Da kommt es gerade recht, dass Stefan Mittelbach nach seinem Muskelfaserriss wieder fit ist. „Eigentlich wollte ich ihn ja auf der ’Sechs’ bringen, um mehr Stabilität reinzubringen“, denkt Robert Walch laut nach.

Überhaupt wünscht man sich beim TSV Gersthofen noch einen kopfballstarken Spieler in der Defensive. „So um die 1,90 Meter groß, vor dem alle Respekt haben“, erstellt Walch ein Profil. So einer, wie es Ex-Profi Mark Römer war, der seine Karriere vor Beginn dieser Saison beendet hat.

Marius Suszko im Training

Doch erstens ist die Wechselfrist abgelaufen und zweitens erlaubt das die finanzielle Situation nicht. Obwohl Marius Suszko mit 1,75 Meter diesem Profil nicht wirklich entspricht, überlegt Robert Walch in seiner Eigenschaft als Manager fieberhaft, wie man den 24-jährigen Defensivspieler verpflichten könnte. Der Linksfuß, zuletzt bei Waldhof Mannheim und beim SV Babelsberg (3. Liga) zu Gange, trainiert momentan beim TSV mit und ist vertragslos. Er könnte also sofort spielen. Doch die Kasse ist leer.

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