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Augsburg: Tödliche Tragödie auf Spielplatz: Warum das Baumgutachten so lange dauert

Augsburg

Tödliche Tragödie auf Spielplatz: Warum das Baumgutachten so lange dauert

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    Seit dem tödlichen Unglück durch einen umstürzenden Baum im Juli ist der Spielplatz in Oberhausen weiterhin gesperrt.
    Seit dem tödlichen Unglück durch einen umstürzenden Baum im Juli ist der Spielplatz in Oberhausen weiterhin gesperrt. Foto: Ina Marks

    Die roten Buchstaben sind nicht zu übersehen. "Betreten verboten" steht auf dem weißen Blatt Papier, das die Polizei an dem Zaun angebracht hat, und "Die Sicherheit von Personen ist nicht gewährleistet". Seit dem tödlichen Unglück im Juli ist der städtische Spielplatz an der Dieselstraße in Oberhausen noch immer gesperrt. An einem sonnigen Tag hatte dort eine Mutter mit ihren beiden kleinen Töchtern gespielt. In dem Moment, als sie mit der Jüngsten auf der Wippe saß, stürzte ein 20 Meter hoher Ahorn auf die beiden. Die Mutter überlebte schwer verletzt, das 22 Monate alte Mädchen starb im Krankenhaus. Seitdem ermittelt die Kriminalpolizei mit Hilfe eines Baumsachverständigen. Es geht um die Frage, warum das passieren konnte und ob man im Vorfeld die Instabilität des Baumes hätte erkennen müssen. Doch das Gutachten zieht sich, länger als zunächst verkündet.

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