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Augsburg
29.12.2019

Wird die Attacke vom Königsplatz zum Politikum?

Bilder einer Überwachungskamera zeigen die Jugendgruppe kurz vor der Gewalttat am Königsplatz.
Foto: AZ

Plus Nach der Gewalttat am Königsplatz in Augsburg müssen sechs Verdächtige wieder in Haft. Anwälte kritisieren das, einer spricht von einer "politischen Angelegenheit".

Im Fall der tödlichen Attacke auf einen 49-jährigen Mann am Augsburger Königsplatz sorgt eine neuerliche Wende für Überraschung und Kritik. Aktuell sind alle Beschuldigten wieder in Untersuchungshaft. Das Oberlandesgericht München hat entschieden, dass die erst vor wenigen Tagen aufgehobenen Haftbefehle gegen sechs Tatverdächtige wieder zu vollstrecken sind und dies mit Verdunkelungsgefahr begründet. Anwalt Walter Rubach, der einen der Beschuldigten vertritt, sieht diese Begründung kritisch. "Die Verdunkelungsgefahr ist an den Haaren herbeigezogen", sagte er unserer Redaktion.

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30.12.2019

Ich verstehe nicht warum den Anwälten in der AZ Gelegenheit gegeben wird Stimmungsmache im Sinne ihrer Mandanten zu betreiben. Das OLG wird sich schon etwas bei der Entscheidung gedacht haben. Alle wären gut beraten die Justiz einfach ihrer Arbeit nachgehen zu lassen ohne zu versuchen im Vorfeld die öffentliche Meinung zu beeinflussen.

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01.01.2020

Rechtsanwälte tun ihre Arbeit, ebenso wie die Staatsanwälte. Es wäre wohl sehr fatal wenn nur die Staatsanwälte reden dürfen.

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