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Augsburg

22.02.2020

Bürgerbegehren: Radler sammeln bald Unterschriften

In der Hermanstraße (hinten ist der Königsplatz) geht es für Radler eng zu. Ein Bürgerbegehren will die Bedingungen für Fahrradfahrer verbessern.
Bild: Silvio Wyszengrad

Plus Die Initiatoren des Bürgerbegehrens stellen Forderungen zum Radverkehr vor. Sie wollen in zwei Monaten die nötige Zahl von 11.000 Unterstützern gewinnen.

Die Initiatoren des Bürgerbegehrens Fahrradstadt jetzt haben am Freitag ihre Forderungen konkretisiert. Gefordert werden mehr Radwege, eine bessere Absicherung und mehr Radstellplätze. Drei Wochen vor der Kommunalwahl haben SPD, Grüne, Linke, ÖDP und Polit-WG angekündigt, das Begehren offiziell zu unterstützen. Die Initiatoren gehen davon aus, die nötigen 11.000 Unterstützerunterschriften binnen zweier Monate zusammenzubekommen. „Zur ersten Sitzung des neu gewählten Stadtrats im Mai sollen die Unterschriften vorliegen“, so Jens Wunderwald vom „Forum Augsburg lebenswert“ (FAL), einem der Träger des Begehrens.

Wie berichtet war im Januar bekannt geworden, dass die Stadt selbst gestecktes Ziel, bis 2020 ein Viertel aller Wege aufs Fahrrad zu verlagern, verfehlt hat. Der Radverkehrsanteil in Augsburg liegt bei guten 19 statt der angepeilten 25 Prozent. „Mit dem Begehren sprechen wir der Stadtregierung unser Misstrauen aus, weil wir nicht glauben, dass sie eine Fahrradstadt schaffen kann“, so Wunderwald. Konkret fordern die Initiatoren von FAL, Allgemeinem Deutschen Fahrradclub (ADFC) und der Fridays-for-Future-Bewegung folgende Verbesserungen:

Im Forderungskatalog der Initiatoren steht auch die Schaffung von mehr Radabstellplätzen,
Bild: Annette Zoepf


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Gefordert werden Radwege an Gemeindestraßen (also nicht Bundesstraßen) mit über Tempo 30, die etwa durch Bordsteine durch Befahren von Autos geschützt sein sollen. Die Stadt müsse eine Prioritätenliste erarbeiten, so Schäffler. Probleme seien etwa die Ulmer Straße oder die Pferseer Straße.

Nötig sei ein lückenloses Netz aus Vorrangrouten mit wenigen Stopps. Von den sieben in der städtischen Planung vorgesehenen Achsen sei aktuell nur die Friedberger Straße in Ordnung, so ADFC-Vorstandsmitglied Arne Schäffler. „Bisher entstehen Verbesserungen für Radler, wenn irgendwo ohnehin eine Baustelle ansteht. Die Folge davon ist Stückwerk, statt durchgehend sicheren Pfaden“, so Schäffler.

Bürgerbegehren: Mehr Abstellplätze für Räder in Augsburg gefordert

Die Stadt soll an Gemeindestraßen Kreuzungen und Einmündungen so bauen, dass Autofahrer die Radler gut sehen können und die Autos beim Abbiegen zu langsamem Fahren gezwungen werden. Dass das Radeln in Augsburg gefährlich sein könne, sei eines der Hauptmotive für das Bürgerbegehren gewesen, so Wunderwald. Damit eine Stadt sich Fahrradstadt nennen dürfe, müsse sie sicher sein. Nur der Radverkehrsanteil könne nicht das alleinige Kriterium sein.

Die Initiatoren fordern mehr Radabstellplätze in der Öffentlichkeit. „In der Innenstadt sieht es ganz schlecht aus“, so Schäffler. Die Radaktivisten fordern auch mehr Stellplätze in Häusern. „Die Mehrzahl der Augsburger lebt in Mehrfamilienhäusern“, so Schäffler. Bei Neubauten schreibt die Stadt seit einigen Jahren zwar neben Autoparkplätzen auch Radparkplätze vor, aus Sicht der Initiatoren aber zu wenig. „Nach aktuellem Stand gibt es für eine Wohnung mit einer vierköpfigen Familie zwei Radstellplätze – das sind zwei zu wenig“, sagt Schäffler. Bei Neubauten soll die Radparkplatz-Zahl um 80 Prozent erhöht werden, bei Altbauten sollen Eigentümer die Möglichkeit eingeräumt bekommen, 25 Prozent der Autostellplätze in Radplätze umzuwandeln.

Es soll jährlich einen Zwischenbericht von der Stadt geben. Zudem soll sich die Stadt an einer Meldeplattform für Schadstellen auf Radwegen beteiligen.

Bürgerbegehren: Die Umsetzung der Forderungen würde dauern

Man rechne damit, dass die Stadt zehn Jahre brauchen werde, um den Forderungen nachzukommen. „Die Jobliste ist lang“, so Wunderwald. Mit den bisherigen vier Millionen Euro pro Jahr komme man nicht hin. Die Initiatoren bekräftigen, auf keinem Kreuzzug gegen das Auto zu sein, auch wenn die Platzverteilung künftig zulasten des Autos gehen solle. „Den Leuten zu sagen, dass sie das Auto komplett stehen lassen sollen, ist realitätsfern und herablassend“, so Ingo Blechschmidt, einer der Fridays-for-Future-Organisatoren. Dazu seien die Alternativen zu wenig ausgebaut. Es gehe nicht darum, das Auto abzuschaffen, sondern die Priorisierung zu ändern. Der Autoverkehr sei die drittgrößte CO2-Quelle. „Hier kann man einfacher ansetzen als bei einer Energiewende – es reicht mitunter schon, ein paar Streifen auf die Straße zu malen“, so Blechschmidt.

Für Radfahrer geht es in Augsburg oft eng zu.
Bild: Bernd Hohlen


Nachdem kurz nach dem Bekanntwerden des Bürgerbegehrens die Grünen ihre Unterstützung ankündigten, zog SPD-OB-Kandidat Dirk Wurm am Freitag nach. „Viele der Forderungen stehen auch in unserem Wahlprogramm, also liegt eine Unterstützung nahe“, so Wurm auf einer Pressekonferenz zum Thema Verkehr. Nötig sei ein besseres Radwegenetz entlang von Hauptachsen und – wo dies nicht gehe – auf attraktiven Alternativen. Die CSU äußerte sich eher distanziert zum Radbegehren. Eine Verbesserung der Infrastruktur sei nötig und der Handlungsdruck da, so OB-Kandidatin Eva Weber, sie stehe aber für keine Politik zugunsten nur eines Verkehrsmittels.

Startschuss für die Unterschriftensammlung soll eine Fridays for Future-Demo am Sonntag, 1. März, um 15 Uhr auf dem Rathausplatz sein. Diese Kundgebung wird auf absehbare Zeit wohl die letzte derartige Demo in Augsburg sein, wie Blechschmidt am Rande der Fahrradbegehrens-Vorstellung ankündigte. Über ein Jahr nach dem Start der Kundgebungen und den wöchentlichen Sitzungen bis Mitternacht seien die Schüler mit ihren Ressourcen am Ende, so Blechschmidt. Es sei unverständlich, dass Minderjährige für die Einhaltung der Pariser Klimaschutzvereinbarung demonstrieren müssten, die die Regierung unterschrieben habe.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar von Stefan Krog: Augsburg steht mit dem Begehren nicht alleine

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Die Diskussion ist geschlossen.

23.02.2020

Zum Thema Fußgänger: Die Umsetzung des Radentscheids wird durch die Errichtung von zusätzlichen Radwegen und -spuren dazu führen, dass schließlich weniger Radfahrer auf den Gehwegen fahren werden.

Dazu hier eine Aussage der Initiatoren:
"Fahrräder gehören nicht auf den Gehweg, sondern auf den Radweg oder die Fahrbahn. Tatsächlich fahren Fahrradfahrer*innen manchmal auch auf dem Gehweg – vor allem dort, wo die Beschilderung das vorschreibt, also ein eigener Radweg gar nicht vorhanden ist, oder dieser zugeparkt ist. Ursache ist meistens Angst vor dem Kraftverkehr. Das entschuldigt dieses Verhalten nicht, begründet es aber zumindest. Regelverstöße werden von allen Verkehrsteilnehmer*innen aktuell leider noch viel zu oft begangen – etwas, wogegen wir uns strikt aussprechen! Eine angemessene Infrastruktur jedoch führt erwiesenermaßen zu mehr Regeltreue im Straßenraum – auch unter den Radfahrenden. Der Radentscheid fordert deshalb an vielbefahrenen Straßen baulich getrennte, sichere und vom motorisierten Verkehr nicht befahrbare Wege und ist – aufgrund der Erfahrungen aus anderen Städten und Ländern – davon überzeugt, dass diese von den Radfahrenden dann auch gerne genutzt werden. So können Fußgänger*innen wieder ungestört auf dem Gehweg unterwegs sein."
(Quelle: https://www.fahrradstadt-jetzt.de/fragen-und-antworten.html)

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24.02.2020

Es wäre schön, wenn es so wäre. Allein mir fehlt der Glaube.

Ein so vollkommenes Radwegenetz (ob auf der Straße oder auf Hochboard) wird es niemals geben können. Der Radfahrer sucht sich wie Wasser seinen günstigsten Weg. Und steigt gewiss nicht ab und schiebt, wenn ihm ein Stück Fußgängerbereich dazwischenkommt.

Je mehr Radfahrer es gibt, umso mehr werden diese auch - nicht überall und nicht alle - aber an vielen Stellen, Fußgänger behelligen.

Können Sie mir sagen, warum ich mir für meine frühmorgendlichen Spaziergänge in der Dunkelheit, als Fußgängerin eine Warnweste zulegen musste, nachdem mich mehrmals unbeleuchtete Fahrradfahrer schier über den Haufen gefahren hätten? In Haunstetten, wo zu dieser Uhrzeit wirklich keine Bedrohung auf der Straße stattfindet? Aber unbeleuchtet fühlt man sich halt auf dem Gehweg noch sicherer oder man kürzt mal eben eine Strecke ab oder oder...

Wir sind eine alternde Gesellschaft und nicht alle wollen aufs Rad steigen, aber viele sich auf Wegen und Plätzen unbehelligt bewegen können. Die Fußgänger haben keine Lobby! Und das ist schlecht.

Eine evtl. Verbesserung der Situation für sie wird wie Sie selbst ausführen allenfalls als 'Abfallprodukt' anfallen, wenn überhaupt.

Das ist ein wenig dünn.

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24.02.2020

>> Tatsächlich fahren Fahrradfahrer*innen manchmal auch auf dem Gehweg – vor allem dort, wo die Beschilderung das vorschreibt, also ein eigener Radweg gar nicht vorhanden ist, oder dieser zugeparkt ist. <<

Das ist nach meiner Beobachtung ideologisches blabla; es ist völlig abwegig zu behaupten, dass zugeparkte Radwege irgendeine statistische Bedeutung in Augsburg hinsichtlich der Gehwegnutzung durch Radfahrer hätten.

Da geht es eher um kürzere bequeme Wege, Gegenrichtungsnutzungen, Ampelumgehungen, Vorbeifahrten an Ampelrückstaus etc.

Mir hätte eine klare Aussage zu einer kategorischen Ablehnung von Gehweg "Radfahrer frei" gefallen. Man muss sich doch nur mal die "Schrittgeschwindigkeit" in der Pferseer Unterführung anschauen. Da tickt die radelnde Masse aggressiver als der Durchschnitt der Autofahrer.

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22.02.2020

Was geht hier denn ab? Es geht um die Verbesserung der Situation der Radfahrer. Das darf natürlich nicht zu Lasten der Fußgänger gehen. Unsere Autos haben dann in der Innenstadt weniger Platz. Warum hier alle den Radfahrer als Feind des Fußgängers sehen verstehe ich nicht.
Wir brauchen Lösungen und kein Aufeinanderhetzen verschiedener Gruppen!
Es fällt auf, dass die Übertretungen als PKW-Fahrer wohl von allen toleriert wird: Parken auf Rad- oder Fußweg, 70 km/h statt 50 km/h innerorts zu fahren usw. wird als vollkommen richtig angesehen.

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22.02.2020

Welcher Textpassage in den Kommentierungen entnehmen Sie bitte, dass die Übertretungen der PKW-Fahrer von allen toleriert werden? Wo steht, dass überhöhte Geschwindigkeiten als vollkommen richtig angesehen werden?

Sie sollten schon einigermaßen bei den tatsächlichen Texten bleiben, bitte.

Wie Sie beim Lesen der anderen Kommentare erkennen können, fühlen sich mehr User als Fußgänger von Fahrradfahrern bedroht, beengt, belästigt. Warum nehmen Sie deren Sorgen nicht ernst? Wir sind eine überalternde Gesellschaft und die Leute werden nicht alle Fahrrad fahren, aber vllt. in der Innenstadt flanieren wollen. Und das wollen sie unbehelligt von Radfahrern tun, die nur eines im Sinn haben: So schnell und bequem wie möglich von A nach B zu kommen, möglichst ohne von Ampeln behindert zu werden.

Dafür sollte sich jemand einsetzen. Hallo liest da jemand mit, der gerade Wahlkampf führt? Ein wenig spät ist es ja dafür aber vllt. kann sich noch eine Partei dieses Themas annehmen, ich denke nämlich da wäre Wählerpotenzial da.

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22.02.2020

@Johann S.

Das mit der AfD-Verlautbarung ist ein dicker Hund. Und hat in diesem Zusammenhang nun wirklich nichts verloren. Außerdem scheinen Sie für Zuspitzungen kein Sprachgefühl zu haben. Ich schrieb explizit, dass ich 'provokant' formuliere. Das ist ein Stilmittel, Herr S.! Außerdem habe ich bewusst nicht generalisiert sondern von nicht allen, aber auch nicht wenigen Radfahrern geschrieben und da wird es Ihnen in der Tat schwerfallen, mir das Gegenteil zu belegen.

Ich bin sowohl Autofahrer, Radfahrer wie Fußgänger - eigentlich wie die meisten Bürger. Es ist nunmal eine Tatsache, dass sich am Unkontrolliertesten bei vergleichbar hohem Tempo die Radfahrer fortbewegen, eben wie von mir geschildert. Fußgänger sind auch unberechenbar, aber viel langsamer und haben nicht eine Metallgerät unterm Hintern, das durchaus Verletzungen zu bereiten in der Lage ist.

Und ja, wie von einem Kommentator bereits angemerkt, die so gepriesenen Lastenräder sind in dieser Hinsicht auch ein Problem.

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22.02.2020

Hallo Maja, sie sprechen mir aus der Seele. Wann macht man denn eine Bürgerbegehren "fußgängergerechte Innenstadt", insbesondere in den ausgewiesenen Fußgängerzonen, aus denen die Farräder verbannt gehörten, wo manche rücksichtslosen Radler einfach um einen gefährlich "rumkurven"
Es geht schon los mit dem plakativen Bild am Anfang dieses Artikels. Ein "Riesenschlitten" von Fahrrad steht provokativ unmittelber an einer Kreuzung. Wo bleiben da die Fußgänger, welche die Strasse dort überqueren wollen. Sie müssten über das Fahrrad springen.
Aber so ist das halt mit den Fussgängern. Sie werden übersehen oder "einfach über den Haufen gefahren"!

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22.02.2020

Eigentlich wäre es in dem Zusammenhang nötig, auch für die Interessen der Fußgänger ein Begehren zu starten. Die fallen nämlich bei dem Interessencatch zwischen Autofahrenr und Radfahrern durch den Rost.

Die Radfahrer betrachten den Autofahrer als ihren natürlichen Feind. Sie selbst sind dieser aber oft für Fußgänger auf die sie selten Rücksicht zu nehmen bereit sind.

In dem Verhältnis, in dem die Situation für den Radverkehr verbessert wird, die Ausreden für rücksichtsloses Verhalten auf Fußwegen und in Fußgängerzonen entfällt, müssen Zonen geschaffen werden, in dem Fahrradfahren tabu ist und das auch überwacht wird.

Weil Radfahren gerade en vogue ist und als das unstrittig ökologischere Fortbewegungsmittel heilig gesprochen wird, wird über das noch viel ökologischere Fortbewegungsmittel 'eigene Füße' kaum noch gesprochen.

Natürlich ist ein Zusammentreffen Auto/Fußgänger deutlich gefährlicher als ein Zusammentreffen Fahrrad/Fußgänger - obwohl auch das für den Fußgänger tödlich ausgehen kann.

Autoverkehr bewegt sich im Gegensatz zu Radfahrern aber immer noch in halbwegs geordneten und geregelten Bahnen, während Radfahrer überall sind. Kreuz und quer, Randstein rauf, Randstein runter, quer über die Straße in Gegenrichtung auf dem Radfahrstreifen, schnell in verkehrter Richtung über den Fußgängerüberweg, der gerade grün zeigt, auf dem schmalen Gehweg in der Altstadt, so dass der Fußgänger auf die Straße tritt, weil er nicht gerammt werden möchte. Auf dem Fußweg vor dem Ärztehaus, die alte Frau fast touchieren, die aus dem Hauseingang auf diesen tritt man könnte unendlich fortfahren

Ich sage mal ganz provokant: Nicht alle aber gar nicht wenige Radfahrer verhalten sich Fußgängern gegenüber absolut asozial.

Ein Bürgerbegehren nur auf Radfahrerbelange abgestellt lehne ich deshalb ausdrücklich ab. Die Zustände werden noch schlechter werden, weil sich die Klientel, die sich eh schon an nichts halten will noch bestärkt fühlt.

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22.02.2020

Vollste Zustimmung zu ihrem Kommentar. Ich fahre nahezu täglich mit dem Rad zur Arbeit und und bewege mich dabei ausschließlich auf der Straße, weil ich die Radwegeführung auf geteilten Fußwegen für zu gefährlich halte. Auf der Straße ist es aus meiner Sicht a) schneller b) überschaubarer, weil ich mich an die Verkehrsordnung halten muss und die gleiches abbiegeverhalten habe, c) mich die Autofahrer immer als langsameres Hindernis wahrnehmen und d) mir nicht die ganze Zeit ein handyglotzender, verträumter Fußgänger vor das Rad läuft (Bsp. Ludwigstrasse).
Bin für Tempo 30 in der Kernzone und Radl auf die Straße.

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22.02.2020

Der Kommentar vom Maja S. fängt ganz vernünftig an und endet in einer absurden Hetze gegen Radfahrer. Das liest sich fast wie eine AfD-Verlautbarung. Nicht hetzen sonder versöhnen ist das Ziel!
Es braucht mehr Radwege und bessere Bedingungen für Fußgänger (lustige, als ich das F von Fußgänger eingab, hat die Autokorrekt Flüchtige vorgeschlagen).

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22.02.2020

Volle Zustimmung zu Maja S. .
Radfahrer gehören nicht auf Fußwege und nicht in Fußgängerzonen.
Die überwiegende Zahl der Verkehrsteilnehmer in der Innenstadt sind Fußgänger und dem muß man gerecht werden.

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