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Augsburg

21.05.2015

Lösung für die Sanierung des Theaters rückt näher

Das Augsburger Theater ist ein teurer Sanierungsfall. Die Stadtregierung sucht Mittel und Wege, die Millionenaufgabe zu finanzieren.
Bild: Silvio Wyszengrad

Für die Sanierung des Augsburger Theaters zeichnet sich eine Lösung ab. Eigentlich soll sie 235 Millionen Euro kosten. Doch wie groß sind die Abstriche bei der aktuellen Planung?

Es kommt Bewegung in die geplante Sanierung des Theaterstandorts Augsburg: Oberbürgermeister Kurt Gribl ( CSU) hat angekündigt, dass bald ein Vorschlag unterbreitet wird, wie die Stadt im Zusammenspiel mit dem Freistaat das Projekt im dreistelligen Millionenbereich stemmen möchte. „Nach Pfingsten bis spätestens zu Beginn der Sommerferien möchte ich die Verhandlungen zum Abschluss bringen.“

Gribl: Es wird Abstriche geben

Eines hat Gribl am Dienstag nochmals klar geäußert: „Die bisherige Konzeption, die von einem Betrag von 235 Millionen Euro ausgegangen war, ist so nicht umsetzbar.“ Es werde Abstriche geben. Bei der Finanzierung zeichnet sich ab, dass es sich um einen mehrjährigen Stufenplan handelt. CSU-Fraktionsvorsitzender Bernd Kränzle, der im Landtag sitzt, spricht von einer Zehn-Jahres-Finanzierung.

Gribl und Kränzle zogen am Dienstag eine Bilanz der einjährigen Amtszeit der Augsburger Stadtregierung. Die Sanierung des Theaters ist eine der großen Herausforderungen des Dreierbündnisses von CSU, SPD und Grüne. Dass die SPD zuletzt bei ihrer Ein-Jahres-Bilanz Zweifel an der Finanzierbarkeit einer großen Theatersanierung geäußert hatte, sieht Gribl keineswegs als Konfliktpunkt. Dem Vernehmen nach dringen auch im Bündnis bislang wenig Informationen durch, wie die Sanierung finanziell angegangen wird. Die Politik steht unter Zeitdruck. Nach dem Opernball Mitte Januar 2017 soll der Spielbetrieb im Großen Haus am Kennedyplatz für voraussichtlich vier Jahre pausieren, da die Brandschutzauflagen keinen weiteren Verbleib zulassen. Ausweichstätten werden gesucht, die Kongresshalle gehört dazu.

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