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Prozess in Augsburg
23.10.2020

Cafégäste rassistisch und sexistisch beschimpft: Polizist entschuldigt sich

Ein Augsburger Polizist ist wegen Volksverhetzung angeklagt.
Foto: Alexander Kaya (Symbolfoto)

Plus Ein Augsburger Polizist wird in einem Café ausfällig und beschimpft Gäste. Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art und könnte für den Beamten nun gravierende Folgen haben.

Einzelfälle, so heißt es immer wieder, wenn es Rassismus-Vorwürfe gegen die Polizei gibt. Ein solcher „Einzelfall“ wird vor dem Amtsgericht Augsburg verhandelt. Angeklagt ist ein Polizist, dem die Staatsanwaltschaft Volksverhetzung, Beleidigung und Sachbeschädigung vorwirft. Der 44-Jährige soll in einem Café am Rathausplatz, in dem überwiegend junge Leute verkehren, Gäste rassistisch und sexistisch beleidigt haben. Und das waren nicht seine ersten Ausfälle.

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24.10.2020

Ausgehend von dem Bericht wundert es mich schon, dass dieser Beamte noch im Dienst ist. Noch dazu, dass man seinen Rückfall als Alkoholiker als Entschuldigung im jetzigen Prozess anführt. Der Mann trägt eine Waffe im Dienst! Nicht auszudenken, was da bei einem weiteren Rückfall alles passieren kann. Schon allein die Einstellung des Verfahrens vor 10 Jahren "wegen geringer Schuld" ist verwunderlich, da doch gerade Polizeibeamte als Vorbild gelten sollten. Bei den nächsten Anklagen wiederum mit den rassistischen Äußerungen hätte man schon "aufhorchen", sprich Konsequenzen ziehen müssen. Wen wundert's, wenn da heute immer wieder Meldungen auftauchen von erhöhten, rassistischen Problemen bei der Polizei. Die Verfolgung solcher Taten wird ja (siehe oben) in den Augen der Bevölkerung sehr lasch gehandhabt.

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