Schatten. Und später Licht. Steingraue Nebelschwaden kleben an diesem Maivormittag an den wiesengrünen Berghängen. Wie ein feuchtes Handtuch hängen schwere Wolken über den Gipfeln der Allgäuer Alpen. Es ist kalt und nass und ungemütlich. Erst am Nachmittag werden sich die Wolken verziehen, wird der Regen versiegen und die Sonne von einem bergseeblauen Himmel scheinen. Wenn man so will, dann ist das wechselhafte Wetterspiel dieses Tages ein Zeitraffer dessen, was viele Menschen seit Beginn der Pandemie mitmachen mussten. Lange war es ziemlich finster – jetzt gibt es am Ende dieser dritten Welle endlich einen Lichtblick. Auch für die stark von den bisherigen Einschränkungen gebeutelte Tourismusbranche.
Corona