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14.06.2019

Neue Pläne für die Dasinger Western-City

Warum es nun wieder aufwärtsgehen könnte

Wer als Besucher das Gelände der Western-City in Dasing (Landkreis Aichach-Friedberg) betritt, bemerkt auf den ersten Blick nicht, welche Dramen sich dort abgespielt haben. Der Tod des Gründers Fred Rai 2015 und drei Brände innerhalb weniger Jahre haben den erfolgreichen Freizeitpark geschwächt. Doch jetzt könnte es für den Betrieb wieder aufwärtsgehen.

Anlässlich des 15-jährigen Bestehens der süddeutschen Karl-May-Festspiele in der Western-City erklärte Gabriele Amrhein, Geschäftsführerin und ehemalige Lebensgefährtin von Rai, wie die Lage ist. „Erst vor kurzem haben Tessa Bauer, die letzte Partnerin von Fred, und ich den Erbschein erhalten. Wir haben vier Jahre drauf gewartet.“ Weil es so lange gedauert hat, bis die Erbschaft geregelt war, konnte Amrhein bisher noch nicht mit den Versicherungen wegen der Brandschäden verhandeln. „Ich mache den Behörden keine Vorwürfe. Das war das ganz normale Vorgehen und es war eine komplizierte Angelegenheit.“ Mit dem Erbschein kann Amrhein nach vorne blicken. „Sobald die Versicherung für die Schäden aufkommt, können wir wieder neue Projekte angehen.“ Alles wieder so herzurichten, wie es vorher war, sei zwar nicht möglich. Aber zumindest sollen dieses Jahr der Reitstall aufgebaut und eine Anlage für Events geplant werden.

Die neue Show für die aktuelle Spielzeit steht dafür bereits fest. Ab 26. Juli bringen rund 80 Darsteller das Stück „Old Surehand“ auf die Bühne – mit Indianern, Pferden und allem, was zum Wilden Westen dazugehört. (mahei)

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