Der Freistaat gilt als einer der weltweiten Topstandorte für Forschung und Wissenschaft. Nachdem in den vergangenen beiden Jahrzehnten im Besonderen der Norden Münchens mit dem Uni-Campus in Garching gewachsen war, scheint sich nun südlich der Landeshauptstadt eine weitere Achse aufzutun – befördert durch die Corona-Krise. Im oberbayerischen Penzberg, gut 50 Kilometer vor den Toren der Isarmetropole, soll in den kommenden Jahren ein neuer Wissenschaftscampus entstehen. Wie Alexander Dobrindt, Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, jüngst verkündete, hat der Bund die Mittel zum Aufbau des neuen Fraunhofer-Instituts „Immunologie, Infektions- und Pandemieforschung“ bereitgestellt. Eines seiner Kernaufgaben wird sein, wie man künftige Pandemien verhindern kann. 40 Millionen Euro bietet Berlin in den ersten fünf Jahren des Aufbaus auf, dazu kommen weitere 40 Millionen Euro, die der Freistaat bereits zugesagt hatte.
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