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Landkreis Dillingen

13.02.2019

B16-Ausbau: SPD unterstützt die Landwirte

Die Landkreis-SPD weist darauf hin, dass bei dem dreispurigen Ausbau der B16 (das Foto entstand in Lauingen) berechtigte Interessen der Landwirtschaft berücksichtigt werden müssen.
Bild: Jakob Stadler

Die Sozialdemokraten fordern, beim Ausbau der Bundesstraße 16 berechtigte Interessen der Bauern zu berücksichtigen. Und auch das Artenschutz-Volksbegehren ist Thema.

Der SPD-Unterbezirk Dillingen unterstützt das Volksbegehren Artenvielfalt „Rettet die Bienen“, erklärte UB-Vorsitzender Dietmar Bulling auf der jüngsten Vorstandssitzung. Laut Pressemitteilung forderte er dazu auf, für die Eintragung in die Liste der Befürworter des Volksbegehrens Werbung zu machen. „Die Bienen sind nur ein Beispiel für den drastischen Rückgang der tierischen wie auch pflanzlichen Artenvielfalt in Bayern“, führte Tobias Rief zur Wichtigkeit des Volksbegehrens aus. Jede verlorene Art und jeder gestörte Lebensraum sei ein Verlust an Stabilität des natürlichen Lebensgefüges und damit eine Beeinträchtigung der Lebensqualität von Menschen. Den Rückgang der Artenvielfalt zu stoppen, sei nur mit und nicht gegen die Landwirtschaft zu schaffen.

Jürgen Hartshauser und Martin Knecht wiesen darauf hin, dass bei dem dreispurigen Ausbau der B16 berechtigte Interessen der Landwirtschaft berücksichtigt werden müssen.

Pragmatische Lösungen sollen gefunden werden

Da, wo keine geeigneten Begleitwege möglich sind, wie zum Beispiel im Bereich Lauingen, müsse eine pragmatische Lösung in der Weise angestrebt werden, dass auf diesem Abschnitt der Bundesstraße 16 ausnahmsweise auch landwirtschaftliche Fahrzeuge, die schneller als 40 Stundenkilometer sind, fahren dürfen. Hartshauser betonte aber auch die enorme Bedeutung einer gut ausgebauten und zügig befahrbaren B16 für Industrie und Gewerbe in den Donaustädten.

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Kreisvorsitzender Dietmar Bulling forderte laut Pressemitteilung eine Gesetzesänderung in Bayern hinsichtlich der Kostentragung bei archäologischen Ausgrabungen dahingehend, dass solche Kosten, wie es in anderen Bundesländern der Fall sei, nicht von den Kommunen oder den jeweiligen Grundstückseigentümern, sondern vom Staat getragen werden müssen.

Was die Genossen zu den Flutpoldern sagen

„Es kann nicht sein, dass laut Koalitionsvertrag CSU/FW einzelne Flutpolder im Raum Regensburg aus dem Flutpolderkonzept des Umweltministeriums diskussionslos gestrichen werden und andere Regionen dies dann ausbaden sollen“, erklärte Markus Stuhler. Er forderte Landrat Leo Schrell als Vorsitzenden des Aktionsbündnisses Hochwasserschutz auf, aktiv zu werden mit dem Ziel, dass die komplette Planung des Bayerischen Umweltministeriums auf den Prüfstand gestellt wird. (pm)

Lesen Sie dazu auch: Die Bauern und ihr Problem mit dem B16-Ausbau

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