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Dillingen

29.06.2019

Der Standortleiter hat das Dillinger Spülerwerk verlassen

Wirtschaftsingenieur Michael Braunschmidt hat zweieinhalb Jahre den Standort Dillingen der BSH Hausgeräte GmbH geleitet.

Michael Braunschmidt wechselte nach zweieinhalb Jahren von der BSH Hausgeräte GmbH in ein anderes Unternehmen. Wie sich der Absatz entwickelt.

An der Spitze des Dillinger Geschirrspülerwerks gab es in aller Stille einen Wechsel. Standortleiter Michael Braunschmidt hat die BSH Hausgeräte GmbH verlassen. Er ist jetzt nach Informationen unserer Zeitung Geschäftsführer bei IFP Consulting, einem Institut für Produktion und Logistik in Garching bei München. Dort war Braunschmidt bereits früher beschäftigt. Der Wechsel hat dem Vernehmen nach die Mitarbeiter im Dillinger Geschirrspülerwerk sehr überrascht. Mit etwa 2800 Beschäftigten ist die BSH Hausgeräte GmbH der mit Abstand größte Arbeitgeber im Landkreis Dillingen. Etwa 2,8 Millionen Geschirrspüler laufen in der Kreisstadt jährlich von den Bändern.

Die Nachfolge ist nahtlos geregelt

Eine Sprecherin des BSH-Konzerns in München teilte auf Anfrage mit: „Wir können bestätigen, dass es einen Wechsel in der Standortleitung geben wird.“ Michael Braunschmidt habe zum 30. April 2019 die BSH verlassen. Die Nachfolge sei nahtlos geregelt und werde zu einem späteren Zeitpunkt in einer gesonderten Kommunikation bekannt gegeben. Und weiter heißt es in der Mitteilung: „Bis dahin hat Detlef Schulze die Standortleitung Dillingen übernommen.“ Er ist der Leiter Produktion – Produktbereich Spülen und hat seit 1. Mai auch die Standortleitung inne.

Braunschmidt übernahm am 1. Dezember 2016 die Leitung

Braunschmidt hatte am 1. Dezember 2016 die Leitung der Geschirrspülerfabrik in Dillingen übernommen. Er löste den Gremheimer Peter Kaltenstadler ab, der den Standort fünf Jahre lang geleitet hatte. Braunschmidt brachte eine langjährige Erfahrung aus verschiedenen Tätigkeiten innerhalb des BSH-Konzerns mit. Seit 2007 war der Landsberger in unterschiedlichen Positionen an den BSH-Standorten in München, Nazarje/Slowenien und Dillingen tätig. Der Wirtschaftsingenieur sagte: „Mein wichtigstes Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts weiter auszubauen. Hier werden wir uns auf die zunehmende Vernetzung der Produktionsanlagen konzentrieren und noch stärker in Richtung Industrie 4.0 denken.“

Im Rekordjahr 2017 liefen drei Millionen Geschirrspüler vom Band

2018 hatte es nach dem Rekordjahr 2017, als in Dillingen drei Millionen Geräte vom Band liefen, beim Absatz eine leichte Delle gegeben. Es wurden „nur“ noch 2,7 Millionen Geschirrspüler in der Kreisstadt produziert. Der Betriebsratsvorsitzende Roman Schnalzger sagte unserer Zeitung, dass es im Dillinger Spülerwerk wieder sehr gut laufe. Die Produktion werde 2019 nur wenig unter der Rekordmarke liegen.

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