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Kommunalwahlen

17.03.2014

Höchstädt muss noch einmal wählen: Wanner gegen Lenz

In Höchstädt gab es gestern keinen Gewinner bei der Bürgermeisterwahl. Herausforderer Stefan Lenz (Freie Wähler, links) und Amtsinhaberin Hildegard Wanner (CSU, rechts) müssen in die Stichwahl.
Bild: Mörzl

In Lauingen gewinnt Amtsinhaber Wolfgang Schenk gegen Herausforderin Claudia Stocker. Stimmenkönig ist der Dillinger Oberbürgermeister Frank Kunz

In Höchstädt gibt es ein Ergebnis – wenn auch kein endgültiges. Kurz vor 19 Uhr war gestern Abend klar: Hildegard Wanner (CSU) und Stefan Lenz (FW) müssen in die Stichwahl. Die amtierende Bürgermeisterin erhielt 43,57 Prozent der Stimmen, ihr Herausforderer 33,74 Prozent. Für den dritten Kandidaten, Wolfgang Konle (SPD), ist die Kommunalwahl gelaufen, er schaffte nur 22,69 Prozent. Wanner sagte zum Ergebnis: „Es hilft nichts. Jetzt geht es weiter. Die Inhalte werden sich nicht verändern, aber wir müssen jetzt schauen, ob wir uns noch anders positionieren können.“

Stefan Lenz sagte, dass die erste Hürde nun genommen sei, er habe noch einiges in petto für die nächsten zwei Wochen. „Ich habe nichts erwartet, aber natürlich mehr gehofft.“ Bei Wolfgang Konle war die Enttäuschung groß, er kämpfte mit den Tränen. „Es ist bitter. Alle haben mir ein gutes Gefühl mit auf den Weg gegeben. Das Ergebnis ist aber schrecklich.“ Am Sonntag, 30. März, kommt es nun zur Stichwahl in Höchstädt und die Bürger entscheiden zwischen Hildegard Wanner und Stefan Lenz.

Wahlbeteiligung in Blindheim am besten

In Lauingen zeichnete sich bereits nach den ersten ausgezählten Stimmbezirken ein klares Bild ab: Amtsinhaber Wolfgang Schenk (SPD) gewann gegen Claudia Stocker (FDP). Er erhielt 63,42 Prozent der Stimmen, die Herausforderin bekam 36,58 Prozent. Sie zeigte sich als faire Verliererin und gratulierte dem bisherigen und künftigen Bürgermeister, der im Mai seine dritte Amtszeit beginnen kann. „Es hat mich gefreut, dass der Wahlkampf fair war“, sagte Schenk.

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Die Wahlbeteiligung lag in der Herzogstadt bei 50,02 Prozent. Nur in Dillingen war sie mit 49,25 Prozent noch geringer.

Spitzenreiter bei den abgegeben Stimmen war Blindheim, 1125 Wähler beteiligten sich – das sind 82,12 Prozent – dicht gefolgt von Lutzingen, wo 74,38 Prozent zur Wahl gingen.

Stimmenkönig im Landkreis wurde Dillingens Oberbürgermeister Frank Kunz. Er erzielte 96,57 Prozent, knapp gefolgt von Klaus Friegel in Finningen mit 96,53 Prozent und Stefan Taglang in Medlingen mit 96,08 Prozent. Die Amtsinhaber hatten bei dieser Bürgermeisterwahl meist die Nase vorne. Sowohl Ingrid Krämmel (Bachhagel), Michael Holzinger (Bissingen), Willy Lehmeier (Wertingen) als auch Reinhold Schilling (Schwenningen) konnten sich gegen ihre Herausforderer durchsetzen. Lediglich Wilhelm Gumpp verlor gegen Jürgen Frank. Und ein weiterer Bewerber aus dem Landkreis Dillingen ist ab Mai Bürgermeister: Bernhard Uhl setzte sich gegen zwei Konkurrenten in Zusmarshausen durch.

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