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Dillingen

09.05.2015

Klein, aber durchaus gefährlich

Eichenprozessionsspinner bilden eine Gesundheitsgefahr.
Bild: Merk

Eichenprozessionsspinner wird von amtswegen bekämpft. Warum man ihn nicht gerne um sich hat.

Das Staatliche Bauamt Krumbach führt  am Montag und Dienstag eine Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners (EPS) im Bereich von Bundes-, Staats- und teilweise auch Kreisstraßen in den Landkreisen Neu-Ulm, Günzburg und Dillingen durch. Die Raupen des Eichenprozessionsspinners stellen insbesondere im Bereich von Geh- und Radwegen eine erhebliche Gesundheitsgefährdung für die Verkehrsteilnehmer dar.

Allergische Reaktionen

Durch Kontakt mit den Raupen oder durch Einatmen der giftigen Brennhaare können diverse allergische Reaktionen bis hin zu allergischen Schockreaktionen ausgelöst werden. Der Befall von Eichen durch den Eichenprozessionsspinners hat in den vergangenen Jahren im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Bauamtes Krumbach zugenommen. Auf Grund der guten Erfahrungen wird die biologische Bekämpfung der Raupen im Jahr 2015 fortgesetzt.

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Eine vom Staatlichen Bauamt beauftragte Fachfirma setzt hierbei das auf pflanzlicher Basis hergestellte Biozid NeemPro®tect (Pflanzenextrakt aus dem Samen des Neem- Baumes) ein, das auch im ökologischen Landbau seit Jahren erfolgreich eingesetzt wird. Die Raupen des Eichenprozessionsspinners nehmen dabei durch Fraßtätigkeit an Blättern den Wirkstoff auf und sterben nach einigen Tagen ab.

Keine Nebenwirkungen für Menschen

Das Mittel wirkt selektiv gegen den Eichenprozessionsspinner, d.h. schädliche Nebenwirkungen für Mensch, Umwelt bzw. andere Tierarten (z.B. Bienen, Käfer, Vögel, etc.) treten nicht ein. Die betroffenen Bereiche können kurz nach der Behandlung wieder für die Öffentlichkeit freigegeben werden, ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen.

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