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Versammlung

18.05.2015

Senioren-Union begrüßt Behördenverlagerung

Kritik des Obersten Rechnungshofes zurückgewiesen

Die Senioren-Union im Kreis Dillingen befasste sich bei ihrer Sitzung im Schlosscafé Höchstädt mit der aktuellen Diskussion um eine weitere Behördenverlagerung in den Landkreis Dillingen.

Vorsitzender Heribert Zengerle betonte, dass man auf Bewährtes aufbauen kann, wie am Beispiel der Finanzkasse München im Dillinger Schloss, wo 25 Mitarbeiter Münchner Steuern vereinnahmen, sowie an den Verwaltungskräften aus dem Oberzentrum, die bei der Polizeiinspektion Dillingen zusätzlich angesiedelt sind, zu sehen sei.

Der Rechnungshof habe manchmal eine andere Sichtweise auf staatliche Maßnahmen. Ein Beispiel dafür sei das Kapuzinerkloster: Anfang der 2000er Jahre habe sich der ORH klar gegen dessen Sanierung ausgesprochen, und zwar mit der Begründung, die Maßnahme sei zu teuer und es bestehe kein Bedarf. Im zweiten Anlauf sei es Stimmkreisabgeordnetem Georg Winter gelungen, die Maßnahme doch noch durchzusetzen mit dem Ergebnis, dass die Räumlichkeiten tatsächlich benötigt werden, ja Lehrgangsteilnehmer, Denkmalschützer und Architekten von der Sanierung begeistert sind.

Selbstverständlich, so Vize-Landrat Alfred Schneid, sei das Projekt mit acht Millionen Euro Gesamtkosten aufwendig gewesen, aber im Interesse der Stärkung des ländlichen Raumes positiv. CSU-Ortsvorsitzende Roswitha Riedel begrüßte das Ziel der Staatsregierung, die Arbeit zu den Menschen zu bringen, gerade in Räume wie den Landkreis Dillingen, der den größten Einwohnerrückgang in Schwaben verzeichnet.

Die langjährige Kommunalpolitikerin Rita Oberfrank sprach sich ebenfalls für die geplanten Investitionen beim ehemaligen Krankenhaus aus, damit die Seminarräume und das Schloss Höchstädt besser ausgelastet werden können. Damit sollen fünf Staatsministerien, Kultus-, Justiz-, Sozial-, Innen- und Finanzministerium, sowie Staatskanzlei und Dienststellen aus dem Regierungsbezirk Schwaben die Möglichkeit bekommen, die Räumlichkeiten für Fortbildungsveranstaltungen nutzen zu können. (pm)

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