Newsticker

Markt in den USA bricht ein: Dickes Absatzminus für deutsche Autobauer VW und BMW

Fußball

10.02.2020

Reichlich Gegentore

Beim 4:4 des FC Gundelfingen im Test beim TSV Kottern: Trainer Martin Weng (links) und Mittelfeldakteur Janik Noller waren nicht restlos zufrieden.
Bild: W. Brugger

In den beiden Testspielen bei den Bayernligisten TSV Kottern und TSV Schwabmünchen müssen die Gundelfinger Keeper achtmal hinter sich greifen

Torerfolge sind für die Gegner des FC Gundelfingen in dieser Saison bislang eine echte Rarität. Insofern ist es schon außergewöhnlich, dass sich der Landesliga-Spitzenreiter in den beiden Testspielen am Wochenende gleich acht Gegentreffer einfing. Dass die Gegner TSV Kottern und TSV Schwabmünchen in der Bayernliga beheimatet sind, spielt sicherlich eine Rolle, trotzdem war FCG-Coach Martin Weng nicht zufrieden: „Es waren schlichtweg zu einfache Gegentore dabei.“ Reichte es in Kottern immerhin noch zu einem 4:4, zogen die Grün-Weißen in Schwabmünchen mit 1:4 den Kürzeren.

„Es hat bei uns ein paar personelle Umstellungen gegeben, da hat die Abstimmung noch nicht gepasst. Drei der vier Tore waren sicher vermeidbar, wenn wir die Wege mitgegangen und nicht zu früh abgeschaltet hätten“, kritisierte Weng nach dem Auftritt in Kottern, andererseits lobte er aber „die gute Reaktion hinten raus, dass wir selbst einen Zwei-Tore-Rückstand noch wettmachen wollen und können.“

Ein Stück weit ist der TSV Kottern auch ein Vorbild für die Grün-Weißen. „Die haben echt Qualität auf dem Platz“, so Coach Weng, und die zeigte der Bayernligist nach dem Rückstand durch den Kopfballtreffer von Fabio Kühn (10.). „Das war guter Anschauungsunterricht für uns“, urteilte der Trainer über die Kotterner Tore von Christian Geiger (28.), Achim Speiser (34.) und Julian Feneberger (35.) zum 3:1-Pausenstand, und ergänzte: „Genau dieses Niveau wollen wir ja auch erreichen.“ Ganz konnte der FCG im zweiten Abschnitt da zwar nicht heranreichen, weil die Kotterner allerdings nicht mehr so konsequent gegen den Ball arbeiteten, konnten die Grün-Weißen durch Janik Noller nach 57 Minuten den Anschlusstreffer erzielen. Nach dem verwandelten Foulelfmeter zum 4:2 von Armin Rausch (70.) schien die Partie dann entschieden, doch innerhalb von 60 Sekunden stellten die Gundelfinger alles wieder auf Null. Bernhard Rembold und Jonas Schneider nutzten die beiden Vorlagen von Maximilian Braun zum 4:4.

Reichlich Gegentore

FC Gundelfingen: Dewein – Grötzinger, Kühn, Anzenhofer, Brugger, Öz (66. Zeyer) – Noller, Braun, Hauf (66. Safak) – Schneider, Ost (66. Rembold)

Tore: 0:1 Kühn (10.), 1:1 Geiger (28.), 2:1 Speiser (34.), 3:1 Feneberg (35.), 3:2 Noller (57.), 4:2 Rausch (70./Foulelfmeter), 4:3 Rembold (80.), 4:4 Schneider (81.)

„Aus dem Spiel heraus hatten wir sogar die besseren Chancen“, stellte Weng nach dem 1:4 in Schwabmünchen fest, doch die vergaben die Grün-Weißen in schöner Regelmäßigkeit – und waren ungewohnt anfällig bei Standardsituationen. „Drei Gegentreffer sind so gefallen, der vierte war ein Ballverlust am eigenen Strafraum. Das ärgert mich schon“, gestand Weng.

Nikola Aracic hatte den TSV im Anschluss an eine Ecke in Führung gebracht, Serhat Örnek gleich nach dem Seitenwechsel auf 2:0 erhöht. Fabio Kühn verwandelte einen an Johannes Hauf verschuldeten Foulelfmeter zum Anschlusstreffer (63.), doch Kevin Kümmerle und Örnek per Handelfmeter verhinderten eine erneute FCG-Aufholjagd.

FC Gundelfingen: Ortner – Fink, Anzenhofer, Kühn, Zeyer, Oberling (46. Safak) – Noller (60. Hauf), Braun, Elze – Rembold (46. Ost), Öz (46. Schneider)

Tore: 1:0 Aracic (39.), 2:0 Örnek (48.), 2:1 Kühn (63./Foulelfmeter), 3:1 Kümmerle (68.), 4:1 Örnek (85./Handelfmeter)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren