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DZ-Aktion: Wahrsagen 

31.12.2019

Das Jahr 2019 in der Region: Hätten Sie das so kommen sehen?

So stimmten die Teilnehmer bei unseren Spiel ab. 
Bild: AZ Infografik 

Vor rund einem Jahr hat die Donauwörther Zeitung ihre Leser nach dem Ausgang wichtiger Entscheidungen in der Region gefragt. Knapp 100 Personen haben damals mitgemacht. Hier die Auflösung, wie es wirklich gekommen ist. 

Zum Jahreswechsel auf 2019 hat die Donauwörther Zeitung wieder die hellseherischen Fähigkeiten ihrer Leser getestet. Wir stellten zehn Ja-Nein-Fragen zu aktuellen Themen aus der Region. Erneut knapp 100 Leser haben mitgemacht und uns wissen lassen, welchen Ausgang sie voraussehen. Wer mitgemacht hat, nahm auch gleichzeitig an einem Gewinnspiel teil. 20 schöne Preise warten nun auf ihre neuen Besitzer. Was das Los entschieden hat, lesen Sie hier: Das sind die 20 Gewinner unserer Wahrsage-Aktion

Hier folgt die Auflösung

Wird das Tanzhaus einem Neubau weichen? Nein, zumindest 2019 nicht. Das hatten fast Dreiviertel der Teilnehmer unseres Rätsels auch so prophezeit. Offen ist aber, wie viele davon darauf getippt hatten, dass heuer ein Beschluss ergeht, dass das jetzige Tanzhaus erhalten bleiben soll. Denn das ist bislang ebenso wenig klar. Im Dezember befasste sich der Stadtrat erneut mit dieser Frage – mit der Entscheidung, noch nichts zu entscheiden. Dies soll nun im Januar geschehen.

Steigen die Turner des TSV Monheim in die 1. Bundesliga auf? Immerhin 45 Prozent hatten den Monheimern die Rückkehr in die Eliteklasse der Kunstturner zugetraut – davon war der TSV aber weit entfernt. Stattdessen musste die Riege von Trainer Mario Reichert bis zum letzten Wettkampftag um den Klassenerhalt bangen. Dieser sollte aber schließlich gelingen. Dennoch ist diese Frage mit einem eindeutigen „Nein“ zu beantworten.

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Tritt Rains Bürgermeister Gerhard Martin 2020 noch einmal an? Knapp 60 Prozent hatten vorhergesagt, dass Gerhard Martin – er leitet seit 1990 die Geschicke im Rainer Rathaus – eine sechste Amtszeit angehen möchte. Dem ist aber nicht so: Im April gab Martin bekannt, dass für ihn im kommenden Jahr Schluss ist. Er sei überzeugt, dass jetzt „der richtige Zeitpunkt dafür ist, aufzuhören“. Martin ist gemeinsam mit Buchdorfs Georg Vellinger, der ebenfalls nicht mehr kandidiert, der dienstälteste Bürgermeister im Landkreis.

Kommt der Stadtladen in die Donauwörther Innenstadt? Ein weiteres Thema aus der Großen Kreisstadt, das in diesem Jahr viel Diskussionsstoff mit sich brachte. Der Stadtladen ist jedenfalls noch nicht da, die Antwort auf unsere Frage lautet also „Nein“. Dies hatte nur 17 Prozent so erwartet. Nach aktuellen Plänen soll das Geschäft zwar in die Innenstadt, genauer gesagt über den Filialen der Buchhandlung Rupprecht und des Modegeschäfts Bonita in der Reichsstraße, ziehen. Es gibt aber noch eine offene Frage: Kann ein Aufzug zur Reichsstraße hin installiert werden?

Liegt die Beteiligung bei der Europawahl über 60 Prozent? Im Vergleich zur Europawahl vor fünf Jahren (40,6 Prozent) gab es im Landkreis zwar eine satte Steigerung auf 57,4 Prozent, die 60-Prozent-Marke konnte aber nicht geknackt werden. Das hatten über 80 Prozent auch so erwartet.

Kommt Horst Seehofer als Schirmherr zum historischen Stadtfest nach Wemding? „Löwen, Gunst und Gulden“ war ein voller Erfolg – und das auch ohne prominenten Schirmherrn. Zunächst hatte der ehemalige bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer zugesagt, diese Rolle zu übernehmen. Mit dem Amtswechsel in München ging die Schirmherrschaft auf Markus Söder über. Dieser musste aber aus terminlichen Gründen absagen. Es kam also kein Seehofer, was immerhin 56 Prozent prophezeit hatten, und auch kein Söder.

Schließt das Ankerzentrum wirklich zum Jahresende 2019? Ja, das Ankerzentrum hat dicht gemacht. Etwas mehr als zwei Drittel der Teilnehmer unseres Rätsels hatten damit gerechnet. Es hatte ja auch von vorneherein geheißen, in Donauwörth sollte es nur eine befristete Einrichtung geben. Zuletzt waren zwischen 150 und 200 Personen in der ehemaligen Kaserne untergebracht, zu Hochzeiten waren es 850.

Kommt die Geopark-Infostelle in Harburg? „Ja“, das dachten satte 80 Prozent der Personen, die bei unserer Aktion mitgemacht hatten. Sie irrten sich. Das Projekt wurde zwar nach jahrelanger Diskussion auf den Weg gebracht, fertiggestellt ist aber noch nichts. Die Infostelle wird auf einem kleinen Grundstück zwischen Donauwörther Straße und Wörnitz eine Geopark-Infostelle angelegt. Dabei sollen unter anderem Informationstafeln installiert und Treppen hinab zum Fluss gebaut werden.

Werden die Sparkassen Nördlingen und Dillingen fusionieren? Unentschieden waren die Teilnehmer in dieser Frage – exakt 50 Prozent sagten jeweils „Ja“ und „Nein“. Recht behielten diejenigen, die die Banken-Ehe prognostiziert hatten. Ursprünglich war eine Sparkasse Nordschwaben angedacht, die auch das Geldinstitut aus Donauwörth eingeschlossen hätte. Doch die Beteiligten aus Dillingen und Donauwörth wurden sich nicht einig, wo die künftige Handelsniederlassung der Bank sein sollte. fusionieren lediglich zwei der drei nordschwäbischen Banken – mit Dillingen als Hauptsitz.

Steigt die Zahl der Einwohner in Donauwörth auf 20000? Hier hatten rund zwei Drittel den richtigen Riecher. Zum Stichtag 31. März hatte die Große Kreisstadt einer Mitteilung des Bayerischen Landesamtes für Statistik zufolge die Marke von 20000 Einwohnern (exakt 20297) geknackt. Das hat auch Folgen für die Zusammensetzung des Stadtrats: Nach der Kommunalwahl im März werden 30 statt bisher 24 Stadträte zusammen mit einem neuen Oberbürgermeister die Geschicke der Stadt lenken.


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