Newsticker

Spahn mit Corona infiziert - Kabinett muss nicht in Quarantäne
  1. Startseite
  2. Lokales (Donauwörth)
  3. Ein Naturzeltplatz entsteht

Freizeit

14.02.2015

Ein Naturzeltplatz entsteht

Rögling will das Projekt am Warchinger Weiher unterstützen

Am Warchinger Weiher soll ein Naturzeltplatz entstehen, den organisierte Jugendgruppen für Zeltlageraufenthalte nutzen können. Schon heute wird dort hin und wieder gezeltet – nun aber möchte die Ökumenische Jugendarbeit Neuburg-Schrobenhausen den Platz an der Gailach, etwa ein Kilometer westlich von Rögling, ausbauen und für betreute Gruppen nutzen. Das Projekt wird vom Freistaat und der EU gefördert.

Die Fläche, auf der der Naturzeltplatz entstehen soll, gehört der Stadt Monheim, liegt aber auf Röglinger Flur. Die Gemeinde Rögling möchte das Projekt unterstützen, wie der Gemeinderat beschlossen hat. „Auch für uns ist der Platz ein wichtiger touristischer Anlaufpunkt“, sagt Bürgermeisterin Maria Mittl. „Dadurch wird unsere Region sicherlich gestärkt.“ Neben dem geplanten Nadlerhaus in Rögling, dem Natur-Erleben-Haus in Blossenau und dem neuen Ökonomiezentrum „Begegnungsbauernhof“ der Stiftung St. Johannes in Schweinspoint sei der Zeltplatz am Warchinger Weiher ein weiterer Schritt, um die Monheimer Alb touristisch aufzuwerten. Deshalb will Rögling künftig die Wasserversorgung der Zeltgruppen mit großen Behältern sicherstellen, die eigens für diesen Zweck angeschafft werden. Sie werden nach Bedarf zum Naturzeltplatz geliefert, denn fließendes Wasser soll es dort nicht geben. „Der Zeltplatz wird seinen Naturcharakter behalten“, sagt Mittl. Lediglich eine Feuerstelle werde eingerichtet.

Bei schlechtem Wetter ins Nadlerhaus

Aber auch ideelle Unterstützung soll es geben, sagt Mittl: So stehe das Nadlerhaus den Jugendlichen vom Zeltplatz offen, sobald es in Betrieb geht. „Bei schlechtem Wetter können sie dort Projekte machen“, sagt die Bürgermeisterin. Und eine Einkaufsmöglichkeit fänden sie im Röglinger Dorfladen und Getränkemarkt.

Aber nicht nur der Naturzeltplatz war Thema im Gemeinderat.

Die Röglinger müssen künftig mehr für Gräber bezahlen, der Gemeinderat hat die Gebühren angehoben. Bei einer Grabruhefrist von 20 Jahren kostet ein Einzelgrab nun 10 Euro pro Jahr statt bisher 7,50. Die Kosten für ein Doppelgrab sind von 13,50 auf 15 Euro pro Jahr erhöht worden.

Erstmals festgelegt hat der Gemeinderat auch die Preise für Gräber im neuen Urnenhain, den die Gemeinde Rögling 2012 für rund 20000 Euro angelegt hat. Bei einer Ruhefrist von zehn Jahren kostet ein Grab, in dem Platz für vier Urnen ist, 45 Euro im Jahr.

Auch Hundehalter in Rögling müssen künftig tiefer in die Tasche greifen: Statt bisher 20 Euro zahlen sie nun 30 Euro Steuer im Jahr. Für Kampfhunde ist der Satz von 50 auf 75 Euro angehoben worden. Seit 2007 war die Hundesteuer in Rögling nicht mehr erhöht worden, sagt Maria Mittl. Im Vergleich zu den anderen Mitgliedskommunen der Verwaltungsgemeinschaft Monheim sei sie sehr niedrig gewesen. Nun habe man sie angepasst.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren