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Energiewende

22.01.2015

Ilse Aigner erteilt Stromtrasse nach Gundremmingen Absage

Diskussion beim BR Bürgerforum in Niederschönenfeld
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Diskussion beim BR Bürgerforum in Niederschönenfeld
Bild: Simon Bauer

Aussage der Ministerin war bei TV-Dikussion in Niederschönenfeld beherrschendes Thema.

München/ Niederschönenfeld  Bayerns Energieministerin Ilse Aigner ( CSU) rechnet nicht mehr mit dem Bau zweier großer Stromtrassen durch Bayern, sondern mit lediglich einer Trasse. "Ich bin mir sicher, dass wir nicht zwei Leitungen brauchen werden", sagte sie am Mittwochabend. "Wir halten nicht für die Überproduktion im Norden her." Stattdessen sollen Gaskraftwerke errichtet werden. "Es deutet sich an: Wir brauchen gesicherte Leistung in Form von Gaskraftwerken."

 Aigner will Details ihrer Pläne in wenigen Tagen vorstellen, wenn der Energiedialog mit Gegnern und Befürwortern abgeschlossen ist. Sie werde den Dialog "mit Erfolg" beenden, sagte sie: "Für Bayern wird das ein erheblicher Fortschritt sein."

Die Aussage Aigner kam pünktlich zum Bürgerforum in Niederschönenfeld. In einer Live-Sendung des Bayerischen Rundfunks diskutierten Bürger aus dem Lechgebiet mit regionalen Politikern, Wissenschaftlern und Erwin Huber vom Bayerischen Wirtschaftsministerium über das Thema. Nach wie vor lehnen die Bürger die Trasse, die bis nach Gundremmingen führen soll, ab. "Es ist nur eine Frage der Zeit, wann die Trasse kommt", sagt ein Diskussionteilnehmer. Erwin Huber interpretierte die Aussagen Aigner als Standpunkt, den sich nun in Berlin mit Wirtschaftminister Gabriel aushandeln muss. (Ausführlicher Bericht folgt). (dpa/fene)

 

Hier geht es zu Bildergalerie der Sendung.

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