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Donauwörth/Berlin
20.05.2022

Koffermord-Prozess: Familie schildert Misshandlungen durch die Angeklagten

In dieser Grube bei Ehekirchen-Holzkirchen wurde der Leichnam der 34-jährigen Afghanin gefunden. Jetzt müssen sich ihre Brüder wegen Mordes vor Gericht verantworten.
Foto: Winfried Rein (Archivbild)

Zwei Männer sollen ihre Schwester ermordet und mit dem Zug nach Donauwörth gebracht haben. Der Prozess liefert nun Einblicke in das Leben der Familie.

Die beiden Kinder der getöteten 34-jährigen Mutter aus Afghanistan haben bei richterlichen Vernehmungen von Gewalt durch die angeklagten Brüder des Opfers berichtet. "Wir hatten Angst vor ihnen", erklärte der 14-jährige Sohn in einer Befragung, die vor rund sechs Monaten als Bild-Ton-Aufzeichnung durchgeführt und am Freitag im Prozess wegen Mordes am Berliner Landgericht abgespielt wurde. Sie hätten "Mutter geknechtet nach ihrer Scheidung". Auch seine vier Jahre jüngere Schwester berichtete damals, dass ihre beiden Onkel ihre Mama "geschlagen und unter Druck gesetzt" hätten. Die Angeklagten sollen die Leiche der Frau zunächst mit dem Zug zum Donauwörther Bahnhof gebracht haben. Tags darauf sollen sie die Leiche im Nachbarlandkreis Neuburg-Schrobenhausen in einem Wald bei Ehekirchen verscharrt haben.

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