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KreisligaNord

12.10.2019

Ferber sieht trotz Krise auch Positives

Auf der einen Seite steht bei Stefan Ferber die Freude, dass sein Team weiter zusammenwächst. Andererseits stehen sportlich erst vier Zähler zu Buche.

Riedlingen hat derzeit die Rote Laterne inne. Vor dem Duell mit Altisheim lobt der Trainer aber den Charakter seiner Mannschaft. Spitzenspiele für Wörnitzstein und SVDE

Acht Spieler fehlen der SpVgg Altisheim beim Derby in Riedlingen. Dennoch setzt das Team von Marco Fuchs alles auf Sieg. In der Spitzengruppe spielt Möttingen gegen Wörnitzstein, Donaumünster empfängt Oettingen.

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Sieg oder Niederlage heißt es bei der SpVgg Altisheim – in den bisherigen elf Spielen gab es kein einziges Unentschieden. Geht es nach Trainer Marco Fuchs, soll das auch nach der Partie gegen Riedlingen am Sonntag so bleiben: „Unser Ziel ist es, die drei Punkte zu holen, auch wenn es für uns nicht leicht wird, da wir aktuell auf acht Spieler der ersten Mannschaft verzichten müssen.“ Umso wichtiger sei eine geschlossene Mannschaftsleistung. „Die Jungs, die zur Verfügung stehen, machen einen guten Eindruck im Training. Ich glaube an mein Team und daran, dass wir trotz der Ausfälle etwas reißen können“, so Fuchs.

Für Schlusslicht Riedlingen wäre ein Sieg vor allem für die Moral Gold wert. Denn die Ferber-Elf hat in dieser Saison erst vier Punkte auf dem Konto. „Das Beste an unserer Situation, wenn man das so sagen kann, ist, dass wir mit unserer aktuellen Punktausbeute zwei Spieltage vor Abschluss der Hinrunde nicht abgeschlagen Letzter sind“, sagt Trainer Stefan Ferber. Klar sei auch, dass nach so einem Saisonverlauf die Stimmung nicht immer positiv sei. „Aber der Charakter einer Mannschaft zeigt sich in den eher schwierigen Phasen und da erkennt man aktuell schon, dass das Team sich nicht zerfleischt, sondern eher weiter zusammenwächst“, so Ferber. Ähnlich wie beim Gegner ist auch in Riedlingen die Personalsituation angespannt. „Unabhängig vom Personal, wäre der Schlüssel zum Erfolg, wenn es uns mal gelingt, hinten die Null stehen zu haben. Im Abstiegskampf würde mir auch mal ein dreckiges 1:0 reichen.“

Ferber sieht trotz Krise auch Positives

Nach zuvor vier Spielen mit nur zwei Punkten hat der SV Wörnitzstein zuletzt den Ausrutscher von Spitzenreiter Kicklingen genutzt, und mit einem 2:0-Derbysieg über Riedlingen zum einen endlich wieder einen Sieg eingefahren und zum anderen den Rückstand auf die Tabellenspitze auf zwei Punkte reduziert. Am Sonntag wartetet mit dem TSV Möttingen jedoch ein anderes Kaliber auf den SVW. Die Rieser stellen mit nur acht Gegentoren die mit Abstand beste Defensive der Liga und liegen nur drei Punkte hinter Wörnitzstein. „Der Derbysieg hat sich zuletzt gut angefühlt. Ich denke, dass das Selbstvertrauen wieder gestiegen ist“, sagt Coach Bernd Taglieber, der im Training zuletzt verstärkt Zweikampf und Torabschluss üben ließ, um wieder effektiver zu sein. „Gegen Möttingen erwarten wir ein kampfbetontes Spiel, dass uns alles abverlangen wird. Letzte Saison gab es zwei Unentschieden, wir hoffen dieses Mal mit drei Punkten nach Hause zu fahren“, so Taglieber.

„Die Liga ist dieses Jahr schon sehr ausgeglichen. Gewinnt man zwei Spiele ist man oben dabei, verliert man zwei Spiele ist man auf einmal auf Platz zehn“, so Donaumünsters Coach André Fuchs zur aktuellen Situation. Sein Team gewann die vergangenen beiden Spiele und ist folglich auf Tuchfühlung mit Platz zwei. „Wir schauen aber nicht wirklich auf die Tabelle, sondern nur von Spiel zu Spiel. Bringen wir unsere Leistung, dann ist es auch schwer, uns zu schlagen. Darum geht es“, so Fuchs. Am Sonntag empfängt der SVDE den starken Aufsteiger Oettingen, der aktuell punktgleich mit Donaumünster auf Rang vier steht. „Sie haben in dieser Saison bereits acht Mal zu Null gespielt und zudem die Euphorie eines Aufsteigers. Das spricht für sie. Wir kommen dagegen zuletzt auch offensiv immer mehr in Fahrt“, betont Fuchs, der sich freut, dass Philipp Sturm wieder an Bord ist, zumal krankheitsbedingt hinter einigen Akteuren noch ein Fragezeichen für Sonntag steht. „Oettingen wird eine harte Nuss, doch wenn wir unsere Chancenverwertung verbessern, können wir sie knacken.“

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