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SpVgg Riedlingen

13.08.2019

Stefan Ferber: „Da geht einem das Herz auf“

Stefan Ferber hatte nach dem 3:1-Sieg seiner SpVgg Riedlingen gegen Hainsfarth allen Grund zur Freude.
Bild: Szilvia Izsó

Nach desolatem ersten Spiel ist die erste Fußballmannschaft der SpVgg Riedlingen nun aufgewacht.

Eines stinkt Riedlingens Trainer Stefan Ferber immer noch gewaltig: Das „desolate“ Auftreten seiner Mannschaft im ersten Saisonspiel gegen Oettingen. 0:1 verlor das Team vor gut einer Woche zum Auftakt des Spielbetriebs in der Kreisliga Nord. Doch am Sonntag zeigte die Spielvereinigung ein anderes Gesicht. 3:1 gewann sie beim TSV Hainsfarth und fuhr damit die ersten drei Punkte ein.

Gegen Aufsteiger TSV Oettingen habe noch die richtige Einstellung gefehlt, sagt Ferber: „Da fehlten die Laufbereitschaft und der Teamgedanke.“ Anschließend habe man mehrere Gespräche geführt. Diese scheinen gefruchtet zu haben, denn in Hainsfarth zeigte sich die Riedlinger Mannschaft nicht nur als geschlossenes Team, sondern auch deutlich effektiver als die Hausherren. „Ich habe vorab gemeinsam mit den Führungsspielern besprochen, wie wir das Spiel angehen wollen“, erklärt Ferber. Er gibt zu, dass der Rieser Gegner zwar spielerisch stärker war. Seine Elf habe jedoch mit starkem Teamgeist zu überzeugen gewusst. „Als Trainer war das viel besser anzuschauen, da ging einem wirklich das Herz auf“, freut er sich.

SpVgg Riedlingen zieht ihr Spiel durch

Weniger zufrieden waren logischerweise die Hainsfarther, die trotz spielerischer Überlegenheit und einigen guten Chancen verloren. Auf Rieser Seite wurde auch moniert, zwei Elfmeter nicht zugesprochen bekommen zu haben. „Eine Situation war auch für mich ein klarer Elfmeter, da muss ich ihnen recht geben“, sagt Ferber. Bei der anderen Situation sei er anderer Meinung. Abgesehen davon habe er den Schiedsrichter als sehr souverän empfunden: „Er hatte eine klare Linie und sich nicht davon abbringen lassen“, lobt der 40-Jährige.

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Ob es nun eine Fehlentscheidung gab oder nicht, die SpVgg Riedlingen ließ sich nicht davon beeinflussen und zog ihr Spiel durch. Für Ferber war dies der zweite Punkt, der zum Erfolg führte.

Kleiner Kader wird durch Verletzte und Urlauber dezimiert

Mit drei Punkten aus den beiden ersten Spielen ist der Trainer bislang ganz zufrieden. „Das ist voll okay, aber mit allem zufrieden bin ich nicht, da ist auf jeden Fall noch Potenzial da“, betont er. Auch weil der ohnehin kleine Kader derzeit noch durch ein paar Ausfälle wegen Verletzungen und Urlaub dezimiert wird. Am Samstag geht es für die Riedlinger ins nächste Heimspiel, dann ist der SSV Höchstädt zu Gast, der aus den beiden ersten Partien erst einen Punkt mitnehmen konnte.

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