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Jugend forscht

15.02.2018

Findige junge Männer

Lukas Walter, Maximilian Claßen und Jonas Birkender (von links) haben ein Hunde-Spielzeug entwickelt.

Jonas, Maximilian und Lukas entwickeln ein Hunde-Spielzeug. Damit bewerben sie sich bei „Jugend forscht“.

 Das ist das Richtige für Hundefans: Der Meringer Jonas Birkender und Maximilian Claßen aus Unterzell haben zusammen mit Lukas Walter ( Königsbrunn) einen „Ballfinder“ entwickelt – einen Spielball für Hunde, der nicht mehr verloren gehen kann, auch wenn Herrchen oder Frauchen einmal allzu kräftig wirft. Das Prinzip ist einfach: „In den elastischen Ball haben wir einen Chip eingesetzt, den der Besitzer über die Bluetooth-Funktion seines Smartphones piepsen lassen kann“, erklären die technisch versierten jungen Männer. „Sollte das Geräusch nicht ausreichen, kann eine Smartphone-App den Ball per GPS orten und seine Position auf einer Karte anzeigen.“

Das nötige Handwerkszeug und Unterstützung bei technischen Fragen waren nicht schwer aufzutreiben: Die drei sind Auszubildende bei der MAN in Augsburg und fanden dort alles, was sie brauchten. Da die MAN selbst den Regionalwettbewerb mit ausrichtet, freut sich Ausbildungsleiter Herbert Huttner besonders über Bewerber aus den eigenen Reihen.

Vor Erschütterungen geschützt

Die Schwierigkeit für die Tüftler bestand anfangs darin, den Chip so im Ball zu befestigen, dass er nicht herausrutschen kann und vor Erschütterungen geschützt ist. „Zuerst haben wir mit einem 3D-Drucker ein Gehäuse für den Chip angefertigt und es mit Stahlgewinden im Ball verspannt“, schildert Maximilian. Schnell wurde jedoch klar, dass noch ein Puffer aus Kunststoff die empfindliche Elektronik vor Schaden bewahren muss. „Dann war der Ball wegen der Stahlteile noch zu schwer“, erinnert sich Jonas. „Die konnten wir aber nicht durch Kunststoff ersetzen, das wäre zu instabil gewesen. Mit Aluminium haben wir das Problem gelöst und das Gewicht des Balls um die Hälfte reduziert.“

 Zudem mussten die Erfinder sicherstellen, dass Hunde sich an den harten Gewinden nicht verletzen, wenn sie nach dem Ball schnappen. „Die Schlingen, die wir an den betreffenden Stellen angebracht haben, machen das Gerät absolut ungefährlich“, versichern sie.

Nachdem sie alle aufgetretenen Schwierigkeiten überwinden konnten, sind die Ballfinder schon gespannt auf den Wettbewerb. Auch weil sich ihr Projekt durch die Verwendung verschiedener Materialien und Fertigungstechniken auszeichnet, sind sie zuversichtlich, eine gute Platzierung zu erreichen.

Jugend forscht

Der Wettbewerb „ Jugend forscht“ findet am 21. und 22. Februar im MAN-Museum Augsburg statt. 

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