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Fußball-Verbandspokal

06.09.2016

Elfmeter beendet die MSV-Träume

Keine Chance hatte Memmingens Torhüter Fabio Zeche in dieser Situation gegen Merings Stürmer Manuel Müller, der hier das zwischenzeitliche 1:1 für Mering im Pokalspiel gegen den Regionalligisten aus dem Allgäu machte. Mering verlor am Ende knapp mit 1:2.
Bild: Kolbert

Bis zwei Minuten vor dem Ende darf Mering auf die nächste Sensation hoffen, doch dann macht ein Foul an einem Ex-Meringer alle Hoffnungen zunichte

War es das letzte Spiel mit Sascha Mölders als Merings Trainer an der Seitenlinie? Diese Frage blieb in Mering unbeantwortet, aber der Profi von 1860 München, der zu Beginn des Pokal-Achtelfinales zwischen dem MSV und dem Regionalligisten aus Memmingen noch fehlte, traf eine Viertsunde vor Schluss in Mering bei seiner Mannschaft ein. Eines aber steht fest: Für den MSV war es das letzte Spiel im Verbandspokal, denn gegen den FC Memmingen kassierten die Meringer eine unglückliche 1:2-Niederlage.

Ein Klassenunterschied war – wie schon vor zwei Wochen beim 4:3 gegen den VfR Garching – kaum auszumachen, auch wenn die Memminger etwas engagierter auftraten, als unlängst ihre Regionalliga-Kollegen. Die Meringer hielten einmal mehr glänzend mit – und sie hatten auch früh die erste echte Torchance: Alex Reich aber säbelte in der vierten Minute nach einer Hereingabe von Harald Kerber im Fünfmeterraum über den Ball. Danach passierte vor beiden Toren aus dem Spiel heraus recht wenig und Mering hatte in der 20. Minute Pech, als ein Freistoß von Dominik Schön aus gut und gerne 25 Minuten an die Querlatte klatschte. Memmingens Schlussmann Fabio Zeche hätte hier wohl keine Chance gehabt.

Wie aus heiterem Himmel fiel dann das 0:1 aus Meringer Sicht: Furkan Kircicek hatte mit einem weiten Ball in die Spitze Fabian Krogler bedient, der setzte sich gegen die zögerliche MSV-Abwehr und Torhüter Sebastian Hollenzer durch und schob den Ball ins Meringer Tor. Nun waren die Memmingen ein bisschen mehr tonangebend, spielten gefälliger und hatten Chancen. Gleich zweimal bewahrte aber Sebastian Hollenzer im MSV-Gehäuse dann die Seinen mit Glanzparade gegen Kircicek und Krogler vor einem möglichen zweiten Gegentreffer.

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Das zweite Tor fiel dann stattdessen auf der anderen Seite und zwar unmittelbar nach Wiederanpfiff. Manuel Müller hatte sich an der Mittelline den Ball erkämpft, ging auf und davon, enteilte der kompletten Memminger Hintermannschaft und schob das Leder unhaltbar für Fabio Zeche zum umjubelten 1:1 ein. Auch in der Folge blieb der Landesligist ebenbürtig und hatte – ebenso wie die Allgäuer – noch Chancen.

Als sich die rund 200 Zuschauer schon auf einen Elfmeterschießen eingestellt hatten, dann doch noch die Entscheidung – auch durch einen Elfmeter. Harald Kerber hatte seinen ehemaligen Mannschaftskollegen Daniel Zweckbronner gefoult und so gab es in der 88. Minute Elfmeter für den Gast. Stefan Schimmer, der kurz zuvor einen Lupfer freistehend über das Gehäuse gesetzt hatte, lief an und verwandelte zum 2:1 für den Gast. Torhüter Sebastian Hollenzer war noch dran, doch der Ball war zu hart und platziert geschossen.

Mering S. Hollenzer, Stoiber, Gocevic (89. Stapfer), Bauer, Wiedemann, Obermeyer (89. Arnold), Rodenwald, Reich (79. Ersoy), Müller, Kerber, Schön – Tore 0:1 Krogler (24.), 1:1 Müller (47.), 1:2 Schimmer (88./Foulelfmeter). – Zuschauer 200 – Schiedsrichter Johannes Huber

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