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Handball Bayernliga

14.10.2019

Friedberger Blitzstart führt zum klaren Sieg

Fabian Abstreiter (links) war neben Karlo Tomic mit seinen sieben Toren der beste Friedberger Werfer beim Spiel gegen den TuS Fürstenfeldbruck.
Bild: Christian Kolbert

Der TSV Friedberg lässt beim 32:22-Erfolg in Fürstenfeldbruck dem Aufsteiger nicht den Hauch einer Chance. Zwei Spieler ragen mit jeweils sieben Toren heraus.

Den zweiten Sieg in Folge holten die Friedberger Handballer bei Fürstenfeldbruck II. Dank eines Blitzstartes gegen den Aufsteiger war das 32:22 (16:7) in der Bayernliga ungefährdet.

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Denn der TSV legte los wie die Feuerwehr. Nach einer Viertelstunde waren die Handballer bereits mit 11:2 vorne. Die 6:0-Abwehr mit einem blendend aufgelegten Keeper Felix Dorsch war für den Aufsteiger kaum einmal zu überwinden. Friedberg gewann viele Bälle und hatten in seinen schnellen Außen Karlo Tomic und Luca Kaulitz sichere Verwerter für die Konter. Defensiv hielten Alexander Prechtl und Fabian Abstreiter im Mittelblock die Reihen geschlossen. In einer einseitigen ersten Hälfte ließ Friedberg auch im weiteren Verlauf fast nichts zu, das 16:7 zur Pause war ein Ausrufezeichen für den TSV.

Abstreiter und Tomic treffen je siebenmal

Neben dem sicheren Tempospiel hatte sich auch das Friedberger Positionsspiel verbessert. Abstreiter machte sieben Tore und war damit gemeinsam mit Tomic der beste Werfer seines Teams. Auch Manuel Scholz zeigte mit seinen fünf Toren, dass er seine Effizienz aus dem Rückraum nicht eingebüßt hat.

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Im zweiten Durchgang hatte der TSV weiterhin alles im Griff. Insgesamt trat die Mannschaft nicht mehr so dominant auf wie vor der Pause, dies war aber angesichts der klaren Führung zu verschmerzen. Fürstenfeldbruck, das in den ersten drei Spielen oft ein sehr unangenehmer Gegner war und meistens nur knapp verloren hatte, fand jetzt besser in die Begegnung. Aber eine Wende war für die Gastgeber jedoch nicht möglich.

Spannungsarmes Derby

Über ein 20:10 und ein 25:17 ging das relativ spannungsarme Derby in die Schlussphase. Friedberg, das seine ersten beiden Spiele verloren hatte, glich mit dem ungefährdeten Auswärtssieg sein Punktekonto in der Bayernliga aus. Die Handballer setzten sich damit auch vom Tabellenende ab und etablierten sich im Mittelfeld. Auf Friedberg wartet am nächsten Samstag mit dem Heimspiel gegen den Drittliga-Absteiger Coburg II ein schwerer Prüfstein.

Trainerin Christina Seidel war mehr als zufrieden: „Die Mannschaft hat sich vor allem in der ersten Hälfte super präsentiert. Gewonnen haben wir, weil wir als Einheit aufgetreten sind und mit der knallharten Abwehr früh einen deutlichen Vorsprung erreicht haben. So langsam finden wir unseren Rhythmus. Dieser Sieg war wichtig vor den schweren Spielen gegen Coburg und Erlangen-Bruck.“

Friedberg Dorsch; v. Petersdorff; Okyere (1); Knittl (2/1); Szouszki (1); Tomic (7); Kaulitz (4); Müller; Riesenberger (3); Tischinger; Abstreiter (7); Scholz (5); Prechtl (2).

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