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Bezirksliga Süd

11.08.2019

Remis – nach klasse erster Halbzeit

Der TSV Friedberg (weiß) trotzte dem Titeaspiranten Tükgücü Königsbrunn beim 2:2 einen Punkt ab. Friedbergs Rachad Bamario kocht hier Königsbrunns Kapitän Oguzhan Karaduman ab.
Bild: Otmar Selder

Der TSV Friedberg hat den Titelfavoriten Königsbrunn am Rand einer Niederlage und spielt am Ende "nur" 2:2.

Bereits bei Halbzeit hätte diese Partie entschieden sein können – nein, entschieden sein müssen. Denn der überraschend starke Aufsteiger TSV Friedberg ließ der favorisierten Elf von Türkgücü Königsbrunn nicht den Hauch einer Chance, führte mit 2:0 Toren und vergab in diesen ersten 45 Minuten mindestens vier weitere „Megachancen“. Obwohl sich ein kleiner Kantersieg anzudeuten schien, musste man auf Friedberger Seite aber letztlich mit einem 2:2-Unentschieden zufrieden sein. Denn die Königsbrunner steigerten sich und nutzten in der zweiten Halbzeit die Ermüdung der nachlassenden Friedberger zu zwei schnellen Toren nach der Pause aus.

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Klasse Spiel bei tollen Bedingungen

Es war ein tolles Spiel bei herrlichen Bedingungen. Die noch vom Sieg in Grönenbach etwas euphorisierten TSVler zogen von hinten heraus ein Spiel auf, mit dem die Türkenelf aus Königsbrunn überhaupt nicht zurecht kam und das rund 180 die Zuschauer auf der TSV-Anlage echt überraschte.

Es lief wie geschmiert und als Marco Mladenovic in der 17. Minute nach Traumvorbereitung von Mathias Fischer das 1:0 erzielte, durfte man als TSV-Anhänger im Hinterkopf zarte Gedanken an eine weitere Überraschung zulassen. Zumal zehn Minuten später Simon Bunk per Kopf das 2:0 nachlegte, als ihm Kapitän Marcel Pietruska eine hohe Flanke maßgerecht serviert hatte.

Remis – nach klasse erster Halbzeit

Friedberg erspielt sich Chance um Chance

Was danach passierte war zum Staunen: Im Minutentakt erspielten sich die ganz in Weiß angetretenen TSVler Chance um Chance, trafen nur den Pfosten, das leere Tor nicht oder scheiterten an Königsbrunns super Keeper René Bissinger. Und in der Abwehr räumten Bamario, Pfeifer, Bas und Co. gegen Mlutu, Tok und Co. perfekt auf. Die Gäste hatten in der ersten Halbzeit nicht eine einzige Tormöglichkeit.

Zwei schnelle Gegentore

Jetzt nur nicht schnell ein Tor kriegen, hob Ehrenmitglied Dr. Gert Kleist in der Pause warnend den Finger. Als hätte er es verschrien, nutzte der SV Türkgücü einen Handelfmeter gleich nach dem Wechsel zum 1:2 durch Cemal Mutlu und das gab Königsbrunn Auftrieb. Die Gäste bekamen die zweite Luft, der TSV 1862 ließ nach und Mehment Vural nutzte einen Fehler zum 2:2-Ausgleich.

Die schöne Fassade war dahin, das Spiel lang nicht mehr so gut, aber es blieb spannend bis zum Schluss mit Chancen auf beiden Seiten. Auch die Platzherren hätten „ihren“ Handelfmeter kriegen können und nach Meinung von Ali Dabestani auch kriegen müssen. Dennoch: Trotz der leichten Enttäuschung muss der Punktgewinn in einem kampfbetonten aber fairen Spiel als Erfolg gewertet werden, weil er das Selbstvertrauen des Aufsteigers weiter stärkt.

TSV Friedberg Zimmermann; Bamario, Rajc, Winter, Pfeifer, Bas, Mladenovic (60. Bülles); Fischer (60. Seifert), Franz, Bunk, Pietruska (85. Bür). – Tore 1:0 Mladenovic (17.), 2:0 Bunk (26.), 2:1 Mutlu (50./HE), 2:2 Vural (55.). – Schiedsrichter Daniel Uhrmann (Kaufbeuren). – Zus.: 180.

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