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Volleyball

13.03.2018

Über die Relegation zur deutschen Meisterschaft?

Kerstin Reinhart und die Ü43-Seniorinnen des TSV Friedberg wurden bayerischer Vizemeister.
Bild: Peter Kleist

Die Ü43-Seniorinnen des TSV Friedberg werden bayerischer Vizemeister. Nächster Einsatz am Sonntag.

Die „reguläre“ Hallenvolleyball-Saison neigt sich so langsam dem Ende entgegen: Das bedeutet aber auch, dass die Seniorinnen wieder mit den regionalen Entscheiden für die Qualifikation zur deutschen Meisterschaft starten. So machte sich das Friedberger Ü43-Team auf den Weg ins fränkische Höchstadt. Das Team um Mannschaftsführerin Eva Spleiß wollte dieses Turnier in erster Linie dafür nutzen, sich in den bevorstehenden vier Spielen auf die Ü37-Meisterschaft eine Woche später vorzubereiten.

Das erste Match gegen Gastgeber Höchstadt reichte dabei aber gerade mal, um sich ein klein wenig aufzuwärmen. In etwas mehr als einer halben Stunde wurde Höchstädt mit 25:4 und 25:12 geradezu abgefertigt. Allerdings war dies keine gute Einstimmung auf das im Anschluss bevorstehende „Endspiel“. Denn schon jetzt wartete der amtierende deutsche Meister SV Lohhof auf den TSV. Die Bundesliga- und Nationalmannschaftsveteraninnen waren dem TSV aus vielen Vergleichen bekannt, in den jüngeren Klassen hatten die Friedbergerinnen auch immer mal wieder gewonnen. Dass die Lohhofer wesentlich besser eingespielt sind, zeigte sich jedoch zu Beginn des Spieles nicht. Friedberg nutzte das zu einem Drei-Punkte-Vorsprung und konnte diesen auch bis ins letzte Drittel halten. Dann aber hatte sich der SVL sortiert und spielte jetzt die jahrzehntelange Erfahrung aus. Aber Friedberg gab sich nicht kampflos geschlagen und wehrte immerhin noch drei Satzbälle ab, ehe man sich dann doch zähneknirschend mit 26:28 geschlagen geben musste. „Wir haben ganz klar zu viele Fehler gemacht. Gerade die Aufschläge müssen halt einfach mal übers Netz – lieber mit etwas weniger Druck, aber wir geben denen so die Gelegenheit, eigene Fehler zu machen“, so die Anweisung, die Eva Spleiß ihren Mitspielerinnen mit in den nächsten Satz gab. Allerdings half auch das nicht allzu viel. Zwar war es ein Kräftemessen auf Augenhöhe, aber am Ende war es doch wieder Lohhof, das sich mit 25:21 durchsetzen konnte. Die übrigen beiden Spiele gegen den VF Isarland München und den TSV Dorfen konnte Friedberg dann wieder absolut ungefährdet mit jeweils 2:0 (25:17; 25:14 und 25:18; 25:12) gewinnen. Als bayerischer Vizemeister bleibt jetzt noch die Möglichkeit, sich über die süddeutsche Meisterschaft für die deutsche Meisterschaft, die dieses Jahr wieder einmal in Berlin stattfinden wird, zu qualifizieren. Da Friedberg aber am Sonntag auch in der Ü37 am Start sein wird, will man erst einmal abwarten, wie dieses Turnier ausgeht. „Mit zwei Mannschaften werden wir dieses Jahr nicht starten können, dafür sind wir leider nicht genügend Leute. Mit nur sieben Spielerinnen bleiben einfach zu wenig Wechselmöglichkeiten, und die Jüngsten sind wir ja leider auch nicht mehr“, so Eva Spleiß. Die Ü31-Jungseniorinnen sind heuer zum bayerischen Vorentscheid gar nicht erst angetreten; Spielermangel war auch hier die Ursache.

Friedberg Adamczyk, Falter, Häubl, Kronfeld, Reinhart, Rittel, Spleiß

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