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Coronavirus

17.03.2020

"Der Flug gecancelt. Wir sitzen fest. Eventuell 30 Tage lang"

Ein Mann mit Mundschutz steht am Flughafen Berlin-Tegel vor der Anzeigetafel der Abflüge.
Bild: Christoph Soeder, dpa (Symbol)

Plus So ergeht es unseren Kollegen und Lesern, die gerade auf Reisen sind. Die einen genießen die Fremde. Andere versuchen verzweifelt, aus der Ferne zurück nach Deutschland zu kommen.

Mallorca "Es gibt schlimmere Orte, um wegen der Corona-Gefahr unter Hausarrest gesetzt zu sein. Seit mehr als zwei Wochen sind wir auf unserer schon sehr vertrauten Finca bei Arta auf Mallorca. Wir hatten uns noch bis Dienstagmorgen fest vorgenommen, bis zum 27. März hier zu bleiben, weil wir uns in der Abgeschiedenheit besonders geschützt fühlten. Bis Dienstag waren auf den gesamten Balearen 92 Coronavirus-Fälle gemeldet, 19 mehr als am Tag davor. Einkaufen können wir ja noch gehen (wenn auch ohne Begleitung), auch tanken oder zum Arzt oder zur Apotheke. Aber schon ein Strandspaziergang oder das Joggen auf einer einsamen Strecke, auf der dir praktisch kein Mensch entgegen kommt, sind seit Sonntagmorgen streng verboten - wenn du keinen Hund hast, der Gassi geführt werden muss. Die Polizei geht sehr konsequent gegen das Ausgangsverbot vor. Wir haben es noch nicht getestet. Am Freitag und Samstag haben wir uns Vorräte an Lebensmitteln für ein paar Tage besorgt.

Wir hätten es vielleicht geschafft, aber bevor nun der Flughafen in Palma komplett stillgelegt wird oder die spanische Fluggesellschaft staatlich angeordnet ihren Betrieb einstellt, haben wir die Reißleine gezogen und am Dienstagvormittag das Reisebüro in Augsburg gebeten, unseren Flug umzubuchen. Was auch problemlos, aber verbunden mit Extrakosten geklappt hat. Jetzt bleibt das eine oder andere zurück im Kühlschrank. Und der Urlaub wird unter dem Strich um einiges teurer.

Am Dienstagnachmittag überstürzen sich die Ereignisse. Mallorca schließt weitgehend seinen Luftraum. Der gebuchte Flieger am Freitag fällt dem vermutlich zum Opfer. Deshalb haben wir umgehend mit dem Reisebüro Kontakt aufgenommen. Es bietet zwei Möglichkeiten an: "Wie schnell können Sie am Flughafen sein?" Um 18 Uhr mit Lufthansa via Frankfurt nach München? Nein, das schaffen wir zeitlich nicht mehr. Packen, 50 Minuten Fahrt, Mietwagen abgeben, Transfer zum Flughafen, Einchecken. Die Alternative ist zeitlich nicht so knapp: Um 21.30 Uhr mit Iberia nach Madrid, dann die Nacht auf dem Flughafen verbringen und morgens weiter nach München. Wir denken nach und kommen zu dem Schluss: Madrid ist das spanische Corona-Epizentrum, dort irgendwo eine Nacht mit möglicherweise vielen Menschen zu verbringen und sich dabei zu infizieren, das ist uns zu gefährlich. Also warten wir ab. Irgendwie und irgendwann werden wir einen Flug bekommen. Und wenn uns der Außenminister holen muss." Unser Kollege Joachim Bomhard

Joachim Bomhard ist aktuell im Urlaub auf Mallorca - wegen der Corona-Krise fliegt er nun früher als geplant zurück nach Augsburg.
Bild: Bomhard

Ägypten „Ich bin seit Montag vergangener Woche mit meinem Freund in Ägypten, in Sharm El Sheikh. Eigentlich waren hier alle sehr gelassen, was das Thema Corona angeht. Es wurde darüber gesprochen, aber Angst hat hier eigentlich keiner. Nun haben die Hotelbetreiber jedoch höhere Vorsichtsmaßnahmen eingeführt. Am Morgen wird bei jedem Hotelgast, der den Speisesaal betritt, die Temperatur mit einem Stirnmessgerät überprüft und am Nachmittag war an jeder Türe ein kleiner Zettel angebracht, auf welchem zu Maßnahmen wie Händewaschen, nicht ins Gesicht langen etc. aufgefordert wird, um die Ausbreitung hier zu verhindern.

Ansonsten scheint das Thema weit in die Ferne gerückt zu sein, wenn man an die Panik in Deutschland denkt. Wir sind beide einfach unglaublich froh, dass wir noch vor einem möglichen Ausreisestopp oder Flugausfällen hierher gekommen sind. Insgesamt kann ich sagen, dass wir unseren Urlaub ohne Einschränkungen genießen können! Das Einzige, was etwas schade ist, dass hier gerade ein Sturm herrscht und deshalb die Temperaturen nur um die 20 Grad liegen und das Meer aufgrund des extremen Wellengangs für alle gesperrt ist. Morgen wird’s zum Glück wieder besser :)“

Am Sonntag schreibt Kim einen Nachtrag: „Gerade habe ich erfahren, dass auch hier in Ägypten die Schulen ab Montag geschlossen sind... Menschen aus verschiedenen Ländern, die gestern mit dem Flieger angekommen sind, werden heute schon wieder heim geschickt....“ Kim aus Lagerlechfeld

Panama „Ich bin gerade mit einer Freundin im Urlaub in Panama. Am Sonntagnacht sollte unser Rückflug gehen. Alle Flüge nach Europa wurden gecancelt, so unserer auch. Die Botschaft meinte gestern, wir sollten uns schnell selbst nach einem Flug erkundigen. Über Mexiko könnten wir vielleicht nach Deutschland zurückkommen. Unser Flug wurde nie von der Fluggesellschaft (Air Europa) gecancelt, deswegen sind wir voller Hoffnung zum Flughafen gefahren. Dort: alles gecancelt. Niemand kommt weg.

Keine Flüge, keine Umbuchung. Keine Alternative. Auch der Ticketpreis wird nicht zurückerstattet. Einen Voucher für eine andere Flugreise im gleichen Wert für dieses Jahr. Haha. Danke, wenn das überhaupt noch möglich ist. So, die helfen uns auch nicht, wie die Botschaft. Anscheinend werden auch die Grenzen von allen lateinamerikanischen Ländern am Montag, 16. März, geschlossenen. Das heißt, wir kommen nicht raus.

Jetzt sitzen wir in Panama City fest und das für mögliche 30 Tage. So lange bleiben die Grenzen zu. Wir hängen in der Luft und wissen nicht, was wir tun sollen. Noch kann man einiges hier machen, einkaufen, essengehen – kein Problem. Wir wissen nicht, wie es weiter geht, wie lange wir hier sein werden, und vor allem nicht, wie wir zurückkommen. Heute Abend kommen noch zwei Bekannte aus Deutschland ins gleiche Hostel. Deren Airline (KLM) hat den Flug umgebucht. Sie sollen am Mittwoch nach Bogota fliegen und von dort nach Paris. Aber ob das möglich ist, bin ich mir nicht sicher.“ Anja S. aus Augsburg

Kambodscha „Zu Beginn unserer dreiwöchigen Reise durch Kambodscha und Thailand war die Sorge groß, was wohl auf uns zukommen wird. Ob wir eventuell nicht überall einreisen dürfen oder gar irgendwo unter Quarantäne gestellt werden und nicht mehr weiterkommen. Jetzt, auf der Reise selbst und nachdem bisher alles super geklappt hat, ist das Wohlbefinden, mit unserem täglichen Begleiter Handdesinfektion, ganz in Ordnung. Gestartet sind wir in Thailand, Bangkok und aktuell befinden wir uns in Kambodscha auf der Weiterreise in die Hauptstadt Pnom Phen. Man merkt die Angst der Leute, extrem viele tragen Mundschutz, auch Touristen (sogar Touristen mit Einweghandschuhen sind uns schon begegnet).

In unserer Unterkunft in Kambodscha wurde sogar bei jedem die Temperatur gemessen. Das erste Mal, dass dies der Fall war auf unserer Reise. Aber wir selber machen uns eigentlich wenig Gedanken, es hilft nichts, sich jetzt verrückt zu machen, und mit der nötigen Hygiene kann man, denke ich, einiges vermeiden. Wir können also unseren Urlaub trotz der aktuellen Geschehnisse genießen und wollen so schnell auch nicht wieder heim.“ Katrin aus Wertingen

Namibia Über Studiosus-Reisen war ich mit einer Gruppe in Namibia. Am Montagmorgen um 9 Uhr wurde uns mitgeteilt, dass wir das Land sofort verlassen müsse, sonst sitzen wir bis Mai fest. Wir wurden am Mittag auf einen Flug nach Johannesburg gebucht und sollten über Istanbul nach München fliegen - Turkish Airways wollte uns aber nicht mitnehmen. Hilflos telefonierten wir mit dem Reiseanbieter und wurden nach einer gefühlten Ewigkeit auf einen Flug mit Emirates nach Dubai und von dort weiter nach Zürich gebucht.

Wer keine Hilfe eines Reiseveranstalters hatte sitzt fest, muss eventuell ein neues Ticket kaufen. In Namibia wurde von einem Tag auf den anderen ohne Vorwarnung Air Namibia gestoppt. Die Menschen, die vom Tourismus leben, sind verzweifelt. Vor allem die Armen. Sie sind seit gestern ohne Job. Es trifft Tausende. Wer heute nicht aus Südafrika raus ist, hat Pech. Da geht auch nichts mehr. Wir flogen als Minigruppe und konnten uns so gegenseitig helfen. In Dubai konnten wir nach München umbuchen. Jetzt sitze ich im A 380 - Überraschung, es ist Business-Class. Nach 36 Stunden werde ich zu Hause sein. Glück gehabt! Unsere Kollegin Dorothea Schuster

Vietnam „Ich mache zurzeit eine Weltreise und war vor einer Woche in Vietnam. Am Flughafen wurde verstärkt kontrolliert, aus welchem Land man kam. Ansonsten hat man eigentlich nichts gemerkt. Dennoch fühlte ich mich unsicher und verlies auf Anraten der Botschaft das Land. Seit ein paar Tagen ist Vietnam auch dicht. Derzeit bin ich in Thailand (Phuket), wo die Lage sehr gechillt ist. Keiner läuft mit Mundschutz rum, und am Flughafen gab es keine verstärkten Kontrollen. Ich denke, jeder fühlt sich im Ausland wohler als momentan in Deutschland.“ Nina Nicole

Spanien So ein Sporthotel ist was tolles. Man kann dort vor allem Sport machen. Dumm nur, wenn die spanische Polizei vorfährt und befiehlt, dass alle Sportanlagen sofort geschlossen werden müssen. So geschehen am vergangenen Sonntagvormittag im „Las Playitas“, das sich selbst ganz unbescheiden das „beste Sport-Ressort Europas“ nennt. Die riesige Anlage mit allem, was das Sportlerherz begehrt, liegt auf der spanischen Insel Fuerteventura. Und auf dem gesamten Territorium Spaniens herrscht seit Montag eine Ausgangssperre.

Nichts geht mehr. Auf den Straßen patrouillieren Polizisten und schicken alle, die nicht gerade auf dem Weg zum Einkaufen sind, zurück in die Häuser. Im Las Playitas sitzen nun also vor allem sehr aktive Menschen auf ihren Zimmern und tigern durch selbige. Auffallend viele gehen auffallend oft zum kleinen Supermarkt des Hotels, der günstigerweise etwas abseits liegt. Ein paar Mutige joggen über die Anlage, verfolgt von den neidischen Blicken derer, die brav auf dem Balkon sitzen. Die Reihen lichten sich aber. Viele haben frühere Heimflüge ergattert. Vor allem die Touristen aus dem Norden Europas reisten am Montag fast komplett ab. Die, die übrig sind, hangeln sich vom Frühstück zum Mittagessen zum Abendessen. Und immer schön die Hände desinfizieren. Dazwischen ein zügiger Fußmarsch zum Supermarkt - schon ist der Tag vorbei. Viele tragen regelmäßig Weinflaschen auf die Zimmer. Die Stimmung ist dementsprechend gut.

Alle haben ausreichend Zeit, sich in die Krisenvorsorgeliste auf der Homepage des Auswärtigen Amtes einzutragen. Die stürzt ständig ab, aber Sportler sind es gewohnt, ihre Ziele hartnäckig zu verfolgen. Immerhin: das Wetter ist wieder besser geworden. Sanft wiegen sich vor den Terrassen die Palmen im Wind. Das Rauschen der Wellen am (natürlich gesperrten) Strand ist allgegenwärtig. Es gibt schlimmere Orte für einen Hausarrest. Unser Kollege Andreas Kornes

Zwar ist Wasser im Pool, aber niemand darf rein: Im Sporthotel Las Playitas auf der spanischen Insel Fuerteventura müssen die Gäste auf ihren Zimmern bleiben.
Bild: Andreas Kornes

USA „Erst mal ein Danke an euch. Täglich checken wir auf eurer Facebook-Seite die aktuelle Lage in Deutschland. Wir befinden uns gerade in Hollywood/Los Angeles und um ehrlich zu sein, würden wir momentan lieber hier bleiben, als am Montag die Heimreise nach Augsburg anzutreten. Corona ist zwar auch hier all over the media, aber die Menschen, die Gastronomie und der allgemeine Alltag sind gefühlt gut vorbereitet. In jedem Geschäft und den Tankstellen gibt es Desinfektionsmittel, Spender bzw. Tücher zum Desinfizieren der Einkaufswagen. In manchen Bars verteilen Angestellte sogar Desinfektionstücher. Klopapier gibt es auch noch überall zu kaufen.“ Silvester

Tahiti „Ich bin aktuell in Französisch-Polynesien. Ich reise seit gut zwei Monaten um die Welt. Elf Länder habe ich eingesammelt. In wenigen Tagen sollte es langsam heimwärts gehen, über San Francisco und Paris nach München. Dass ich bei meiner Heimkehr am 25. dann voraussichtlich erst mal in Quarantäne lande, darauf bin ich schon eingestellt. Als Corona bzw. die Wuhan-Grippe in China anfing, war ich in Hongkong. Und das war auch fast das einzige Mal, dass ich Fiebermessen und Atemmasken gesehen habe. Hier und jetzt, am anderen Ende der Welt, ist alles ganz weit weg. Nur am Flughafen wird akribisch meine Reiseroute überprüft. Aber nun überschlagen sich die Ereignisse.

Mittlerweile mache ich mir Sorgen, wie ich überhaupt wieder nach Hause komme. Tahiti ist theoretisch französisches Hoheitsgebiet. Also Europa? Was meint Trump, wenn er europäische Flüge untersagt? Der Mann denkt dabei garantiert nicht an kleine Inseln im Pazifik, die gerade einen einzigen Kranken aufweisen können. Wenn es blöd läuft, werden meine Flüge annulliert, ich darf mich mit Billigfluglinien wie French Bee und Norwegian um Kompensation streiten (700 Euro gesamt) und für 2000 Euro neue Flüge über Singapur buchen.

Festsitzen hier im Südsee-Paradies will ich nicht. Zu teuer. Außerdem müsste ich meine internationale Krankenversicherung immer wieder verlängern. Dabei habe ich jedes Mal wieder eine Sperrfrist von 72 Stunden. Die fühlen sich gerade extrem lange an … Wie lange meine Krankenversicherung das in Corona-Zeiten wohl noch mitmacht?

Am liebsten würde ich sofort heimfliegen. Aber ich kann ohne aktuell offizielle Warnung nichts kostenfrei stornieren. Also werde ich noch ein paar weitere Tage hier sein. Im Paradies, einem teuren Bungalow über kristallklarem, türkisem Wasser. Für die Polynesier ist noch alles in Ordnung, aber ich sehe schon dunkle Wolken am Horizont.

Genießen kann ich meine Zeit hier nicht mehr komplett unbeschwert. Zu viel hänge ich im Internet und wühle mich durch die Verlautbarungen meiner Fluggesellschaften und die Einreisebestimmungen der verschiedenen Länder.“ Karin B. aus München und Kopenhagen

Kanada „Ich bin seit einigen Monaten auf Weltreise. Die meiste Zeit davon hab ich in Australien und Neuseeland verbracht, war aber auch in Taiwan und Neukaledonien unterwegs. Derzeit reise ich durch den Westen Kanadas und werde noch einige Zeit im Land bleiben.

Weder hier noch dort bekomme ich etwas von dieser Panik mit. Lediglich gestern, als ich zufällig in einen Fernseher geschaut habe, war das Virus ein Thema. Würde ich soziale Medien wie Facebook und Co. nicht nutzen und keinen Kontakt zur Familie haben, würde das alles so ziemlich spurlos an mir vorbeigehen.“ Markus aus Deuringen

Ungarn „Meine Freundin und ich sind zurzeit in Budapest. Ursprünglich war tatsächlich Venedig geplant, nachdem sich die Corona-Lage allerdings verschärft hatte, entschieden wir uns, nach Budapest zu fahren. Unsere Reise nach Italien stornierten wir, weniger aus Angst vor der Ansteckungsgefahr, sondern mehr aus Bedenken, vom Urlaub nichts zu haben, falls Sehenswürdigkeiten geschlossen bleiben sollten. In Budapest genießen wir unseren Urlaub wie jeden anderen, von einem Virus ist nichts zu spüren. Allenfalls vereinzelt trifft man Menschen mit Mundschutz. Wir befolgen die „normalen“ Hygienevorschriften wie ausgiebiges Händewaschen mit Seife. Somit fühlen wir uns im Urlaub auch zu Corona-Zeiten sehr wohl und sicher!“ Michael F. aus Neuburg an der Donau

Vietnam „Ich bin gerade mit fünf Freundinnen im Süden von Vietnam unterwegs und hier merkt man relativ wenig. Bei einem Hotel wurde bei uns vor dem Check-in Fieber gemessen. Ansonsten ist hier alles relativ normal, zwar tragen hier sehr viele Leute Mundschutzmasken, was aber üblich für Vietnam und Asien ist. Ich genieße jetzt die Tage, da zu Hause ja gerade das Chaos ausbricht und mein soziales Leben für die nächsten fünf Wochen sehr eingeschränkt wird, da ich nicht mal zur Hochschule kann.“ Louisa T. aus Horgau

Gran Canaria „Wir urlauben seit einer Woche auf Gran Canaria. Unser Urlaub begann holprig – da wir eine Woche vorher umbuchen mussten, da unser erstes Ziel Teneriffa storniert wurde – dann ist unsere Wahl auf Gran Canaria gefallen. An den Flughäfen sieht man doch einige Touristen mit Mundschutz, aber dann angekommen, ist nichts besonderes geregelt oder eingeschränkt – am Eingang des Speisesaals wird die Möglichkeit zur Hände-Desinfektion angeboten – und über unseren Reiseveranstalter haben wir heute erfahren, dass Großveranstaltungen auf der Insel abgesagt werden. Ansonsten gibt es keine Einschränkungen. Wir fühlen uns auch nicht gefährdet oder bedroht, nur weil wir in einem anderen Land verweilen, und genießen unseren Urlaub.“ Sieglinde aus Westendorf

*Wir haben für dieses Stimmungsbild via Facebook Reisende aus der Region aufgerufen, uns ihre Eindrücke vom Unterwegssein in Coronazeiten zu schildern, und Kollegen befragt, die aktuell im Ausland sind.

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