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Fasching

06.02.2018

Leipheim wird zum Faschingsland

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Alice im Faschingsland, hieß es bei der Show der Güssengarde zusammen mit den Güssenfunken. Seite an Seite traten sie im Wunderland gegen die rote Herzdame an.
Bild: Peter Wieser

Im Jubiläumsjahr feiert der Leipheimer Haufen seine Prunksitzung zusammen mit der Sieben Schwaben Karnevalsvereinigung und einem sechsstündigen Programm.

Es war nicht nur die Jubiläumsprunksitzung des Leipheimer Haufens im 44. Jahr seines Bestehens, sondern auch die Prunksitzung der Sieben Schwaben Karnevalsvereinigung. Spätestens damit war klar, mit welchem Programm der Leipheimer Haufen mit Prinzessin Elda I. und Prinz Steffen I. am Sonntag in der Leipheimer Güssenhalle aufwarten würde.

Ob Lachtrapper Dornstadt, Pfuhler Seejockel, CCI Senden, Ulmer Donauhexen, Büttelzunft Nersingen, Karnevalsgilde des Kuhbergvereins Ulm oder der UECV Storchaneascht aus Unterelchingen: Jede der Gesellschaften hatte das seinige mit im Gepäck. Und das Publikum? Das Wort gehalten: „Hoffentlich sehen wir uns im nächsten Jahr wieder“, so hatte sich Leipheimer-Haufen-Präsident Uli Salentin im Jahr zuvor von diesem verabschiedet. Lediglich der Sieben-Schwaben-Schlachtruf, das „Schwäbele hoi“, schien ihm anfangs noch etwas zaghaft. Gelegenheit zum Üben fand sich allemal – und jede Menge Überraschungen.

Der gemeinsame Marsch der drei Leipheimer Garden gleichzeitig war das Richtige, um das Publikum einzustimmen, bevor die Tanzsportgarde aus dem Jahr 2005 zeigte, wie sie damals den Schwäbisch-Bayerischen Meistertitel in die Güssenstadt geholt hatte. Als sich Tanzmariechen Angelina und Kinderprinzessin Nora I. auf der prunkvollen Bühne präsentierten, bewahrheitete sich das, was Präsident Salentin schon angedeutet hatte: „In Leipheim werden die Babies im Kinderwagen in die Güssenhalle gefahren, damit sie sehen, was im Fasching abgeht.“ In blauen und rosafarbenen Kleidchen und feinen Schuhen führte die Weiß-Blaue Garde ins Zuckerwatteland, während Güssenfunken und Güssengarde samt Häschen, Grinsekatze, Hutmacher und Spielkartensoldaten bei „Alice im Faschingsland“ der Herzdame entgegentraten.

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Die Original Leipheimer Gassaheul‘r setzten noch eins drauf und animierten das Publikum zum „Mitturnen in der Güssenhalle“, womit sich Leipheims Bürgermeister Christian Konrad und Pfarrer Johannes Rauch mitklatschend auf der Bühne wiederfanden. Prächtige Bühnenshows, wie die Piratenschatzsuche von knapp 70 Lachatrapper’n, aus der Donau entsteigende Figuren der Donauhexen, Seejockel als Seegeister oder die Parodieshow des Kuhbergvereins aus dem „Muhseum“, machten die Halle zu einer einzigartigen Showbühne.

Solist Klaus Hussinger war als rüstige Seniorin aus Stuttgart gekommen, Komiker Jochen Falk jonglierte fröhlich seine Jonglierbälle und die Nersinger Büttelzunft klapperte in der Kinder-Jugendbütt mit einem Universal-Euro-Norm-Gebiss für die ganze Familie entgegen.

Neben zahlreichen Ehrungen und Ordensverleihungen – darunter an Anton Hawlitschek, der den Verdienstorden des Bund Deutscher Karneval (BDK) in Silber erhielt – war die Verleihung des Sieben-Schwaben-Spießes der große Höhepunkt: Jürgen Merz, jahrzehntelanger Präsident des UECV Unterelchingen ist seit Sonntag weiterer Spießträger. Noch einmal gab es eine Überraschung: In ihrer Sieben-Schwaben-Revue verwandelten knapp 40 Aktive der Sieben Schwaben die Güssenhalle in einen gewaltigen „Käfig voller Narren“.

Über sechs Stunden volles Programm – nicht nur wie in Köln, Düsseldorf oder Mainz: „Das gibt es auch in Leipheim“, bemerkte Präsident Uli Salentin am Ende einer rauschenden Prunksitzung.

Die Bildergalerie zur Sitzung finden Sie hier.

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