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Eishockey

21.11.2017

Viele Gründe zum Grübeln

Sorgenvoll schaut Stanislav Hlozek drein. Zum Auftakt seiner zweiten Amtszeit in Burgau kassierten die Eisbären eine deutliche Heimniederlage.
Bild: Ernst Mayer

Der neue Trainer ist ein alter Bekannter beim Landesligisten ESV Burgau. In seinem ersten Einsatz an der Bande kann Stanislav Hlozek das Ruder noch nicht rumreißen

Sehr schnell nach der Trennung von Thore Knopf hat Eishockey-Landesligist ESV Burgau einen neuen Trainer verpflichtet. Und der neue Mann an der Bande ist ein alter Bekannter: Stanislav Hlozek coachte die Eisbären schon von 2013 bis 2016. Zuletzt stand er für die SG Senden/ Burgau unter Vertrag. Nach der Anfrage des ESV gaben die Sendener Verantwortlichen Hlozek frei. Zur Premiere seiner zweiten Amtszeit konnte Hlozek den Eisbären noch keine neuen Impulse geben. 2:6 (0:3, 0:1, 2:2) verloren die Markgräfler am Sonntag gegen Spitzenreiter ESC Haßfurt.

Der ESV Burgau musste ohne die gesperrten Benjamin und Jannik Arnold antreten. Nur bis zum 0:1 durch Michael Babkovic (8.) spielten die Burgauer munter mit. Großes Manko in diesem Spielabschnitt war wieder einmal die mangelnde Chancenauswertung. Die Eisbären scheiterten immer wieder am glänzend aufgelegten Haßfurter Schlussmann Martin Hildenbrand. Bis zur ersten Drittelpause sorgten Christian Dietrich und David Franek mit einem Doppelschlag binnen 32 Sekunden (15.) für eine beruhigende Führung der Gäste.

Im zweiten Abschnitt stellte Christian Dietrich schnell auf 0:4 (23.). Neben der fehlenden Chancenauswertung waren auch die zahlreichen Fehlpässe und die fehlende Präsenz bei Zweikämpfen ausschlaggebend für diesen Rückstand. Wie schön man auch in der Landesliga Eishockey spielen kann, zeigte den 150 Zuschauern der Haßfurter Jakub Sramek. Der 24-jährige Tscheche düpierte teilweise den ganzen Block der Eisbären und bediente seine Mitspieler immer wieder mustergültig.

Im Schlussdrittel stellte Trainer Hlozek seine Reihen um. Ergebnis waren zwei Treffer von Vladimir Klinga (41.) und von Daniel Tsakalidis (52.). Auch die Gäste waren durch David Franek zwei Mal erfolgreich.

Nach der neunten Niederlage im elften Spiel rangieren die Eisbären auf dem drittletzten Platz. Am kommenden Wochenende müssen die Eisbären nur einmal ran. Am Sonntag (ab 18 Uhr) steht die Begegnung beim Tabellenzweiten ERV Schweinfurt an.

ESV Burgau – ESC Hassfurt 2:6 (0:3, 0:1, 2:2)

Tore 0:1 Michael Babkovic (8.), 0:2 Christian Dietrich (15.), 0:3 David Franek (15.), 0:4 Christian Dietrich (24.), 1:4 Vladimir Klinga (41.), 1:5 David Franek (47./Penalty), 2:5 Daniel Tsakalidis (52.), 2:6 David Franek (54.)

Strafen Burgau 12 Minuten; Haßfurt 8 Minuten

Zuschauer 150

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