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Illertissen

19.05.2017

43-jähriger Motorradfahrer stirbt bei Unfall

Bei der Kollision mit einem VW-Kombi zog sich ein Motorradfahrer tödliche Verletzungen zu.
Bild: Wilhelm Schmid

Am Donnerstag ist ein Motorradfahrer in Illertissen verunglückt. Der Mann wurde unter einem Auto eingeklemmt und dabei getötet.

Ein 43-jähriger Motorradfahrer aus dem Landkreis Roth bei Nürnberg ist bei einem Unfall am Donnerstagabend in Illertissen gestorben. Zunächst sprach die Polizei noch von lebensgefährlichen Verletzungen.

Gegen 17.50 Uhr war der Mann mit seinem Motorrad auf dem Autobahnzubringer S2018 von der A7 kommend in Richtung Westen unterwegs. Bei der Abzweigung nahe Jedesheim wollte er nach links auf die Staatsstraße 2031 (zwischen Illertissen und Altenstadt) abbiegen. Dabei übersah er offensichtlich einen von Dietenheim her kommenden geradeaus fahrenden VW-Kombi und prallte im Kreuzungsbereich frontal mit diesem zusammen.

Der Motorradfahrer wurde von seiner Maschine geschleudert und unter dem Kombi eingeklemmt – sodass er durch Einsatzkräfte der Feuerwehr Illertissen mithilfe von hydraulischem Werkzeug befreit werden musste. Dazu wurden Luftdruck-Hebekissen und Unterbaumaterial eingesetzt.

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Motorradfahrer musste nach Unfall in Illertissen reanimiert werden

Der Gestürzte erlitt bei der Kollision tödliche Verletzungen: Als er nach wenigen Minuten befreit war, musste er vom Notarzt abwechselnd mit Rettungsdienstkräften und Feuerwehrleuten auf der Straße liegend reanimiert werden. Die Feuerwehr Jedesheim sperrte den Zubringer am Autobahn-Kreisverkehr sowie an der Abzweigung Zähringerstraße Richtung Schulzentrum; die im Stau wartenden Fahrzeuge mussten umkehren.

Noch während der laufenden Reanimation landete der Rettungshubschrauber „Christoph 17“ aus Kempten. Allerdings musste dieser unverrichteter Dinge den Rückflug antreten, weil der Verletzte nach Aussagen der Rettungskräfte vor Ort nicht lufttransportfähig war. So wurde er mit dem Rettungswagen in die Stiftungsklinik nach Weißenhorn gebracht.

Für die Unfallaufnahme durch Polizeibeamte waren der Autobahnzubringer und die Auffahrt von der Staatsstraße 2031 her gesperrt. wis

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