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Vöhringen

16.12.2012

Nach Zusammenstoß auf Brücke brennt Auto aus

Bei Glatteis haben sich am Sonntagmorgen im Raum Vöhringen zwei schwere Unfälle ereignet. Auf der Illerbrücke in Richtungen Illerrieden  waren drei Fahrzeuge verwickelt, eines ging in Flammen auf. Insgesamt vier Personen wurden bei den Unfällen unterschiedlich stark verletzt.
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Bei Glatteis haben sich am Sonntagmorgen im Raum Vöhringen zwei schwere Unfälle ereignet. Auf der Illerbrücke in Richtungen Illerrieden  waren drei Fahrzeuge verwickelt, eines ging in Flammen auf. Insgesamt vier Personen wurden bei den Unfällen unterschiedlich stark verletzt.
Bild: Wilhelm Schmid

 Auf spiegelglatten Straßen zwei schwere Unfälle im Raum Vöhringen. Kombi kippt um

Auf der württembergischen Seite der Illerbrücke zwischen Vöhringen und Illerrieden stießen kurz vor 8 Uhr drei Fahrzeuge zusammen. Wie die Polizei mitteilt, waren eines oder mehrere der Fahrzeuge bei Glatteis ins Schleudern geraten. Zwei Pkw blieben an der Unfallstelle jeweils gegenüber am Straßenrand liegen; der dritte, ein Opel-Astra, konnte noch bis zum Rand der Brücke weiterfahren und wurde dort abgestellt. Dessen 46-jähriger Fahrer blieb unverletzt.

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Fahrer kann sich vor dem Feuer retten

Ein Mercedes-A-Klasse-Auto geriet beim Aufprall sofort in Brand; der 36-jährige Fahrer aus dem Alb-Donau-Kreis konnte sich aus dem Wrack befreien; er hatte leichte Verletzungen erlitten. Im entgegen kommenden B-Klasse-Mercedes saßen ein 69-jähriger Fahrer und seine 68-jährige Beifahrerin aus dem Landkreis Neu-Ulm. Der Mann wurde leicht verletzt; die Frau hatte schwere Verletzungen erlitten. Sie wurde mit dem Rettungshubschrauber in einer Ulmer Klinik eingeliefert, die beiden anderen Verletzten mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser. Zur Unfallstelle eilte auch die Feuerwehr Vöhringen, die zunächst das brennende Fahrzeug löschen musste. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf insgesamt 36000 Euro.

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Ein weiterer Glatteisunfall ereignete sich am Sonntagmorgen gegen 8 Uhr auf der Kreisstraße NU 14 bei Vöhringen: Ein 47-jähriger Mann aus dem benachbarten Alb-Donau-Kreis war mit seinem VW-Kombi auf spiegelglatter Fahrbahn auf den linken Straßenrand geraten. Dort fuhr er direkt nach einer Feldwegeinmündung auf die aus dem Boden aufsteigende Leitplanke auf, sodass das Fahrzeug nach rechts umkippte und auf der Seite liegen blieb.

Olivenöl fließt auf die Straße

Der Fahrer erlitt zwar nur leichte Verletzungen, konnte sich aber nicht selbst aus dem Fahrzeug befreien. Während der Mann durch die oben liegende Tür vom Rettungsdienst betreut wurde, öffneten Einsatzkräfte der Feuerwehr Illerberg die Frontscheibe mit einer Spezialsäge. Dadurch konnte der Fahrer ins Freie gebracht und ins Krankenhaus eingeliefert werden. Beim Aufrichten des Unfallfahrzeuges durch den Abschleppdienst brachen im Laderaum des Kombis mehrere Behälter auf, in denen Oliven in Öl gelagert waren. So musste die Feuerwehr nicht nur ausgelaufenes Motoröl und Kraftstoff, sondern auch eine größere Menge Olivenöl aufnehmen und abbinden, um die Straße wieder befahrbar zu machen. Der Sachschaden wird von der Polizei mit 11000 Euro angegeben.

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