Basketball

21.12.2012

Keine Gefahr der Vereinsamung

Zwei Ulmer, die bei der Doppelbelastung durch Bundesliga und Eurocup im Bedarfsfall noch mehr Minuten spielen können: Keaton Nankivil (links) und Sebastian Betz.
Bild: Horst Hörger

Die Ulmer sind an Weihnachten in den Spielen gegen Gießen und Trier gut beschäftigt

Ulm Eine Sache ist Thorsten Leibenath besonders wichtig: Keiner seiner Spieler soll an Weihnachten allein sein. „Dafür werde ich persönlich sorgen“, kündigt der Trainer des Basketball-Bundesligisten Ratiopharm Ulm an. Wobei die Gefahr der Vereinsamung für seine Profis eigentlich nicht wirklich besteht. Am Samstag (20 Uhr) steht das Spiel in Gießen auf dem Programm, und am zweiten Feiertag (16 Uhr) gastiert Trier in der Arena. Hinzu kommen die diversen Übungseinheiten. Gestrichen hat Leibenath lediglich die Spätschicht am Heiligen Abend und das morgendliche Training am ersten Feiertag. Die Ulmer Basketballfamilie wird also nach dem viertägigen und seit dem vergangenen Dienstag beendeten Kurzurlaub wieder viel Zeit zusammen verbringen.

Sportlich gehören die Aufgaben gegen Tabellenschlusslicht Gießen, gegen Trier und auch zum Jahresabschluss am 30. Dezember auswärts gegen Tübingen zur lösbaren Kategorie. Natürlich hebt Leibenath warnend den Zeigefinger und verweist auf die Tabelle: Nur knapp vor Gießen rangieren im Keller des Bundesliga-Tableaus Frankfurt und Ludwigsburg, und gegen beide Mannschaften hat Ulm bekanntlich in dieser Saison verloren. „Wir nehmen die Gießener sehr ernst“, verspricht Leibenath. „Die sind gut aufgestellt.“

Leibenath sieht keinen Grund für eine Nachverpflichtung

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Nach dem Tübingen-Spiel geht es mit der Partie in München (5. Januar) ins neue Jahr, und anschließend wird das Programm für die Ulmer wieder knüppelhart. Am 9. Januar beginnt mit dem Heimspiel gegen Belgrad die Zwischenrunde des Eurocups, englische Wochen sind dann bis mindestens Mitte Februar die Regel. Für Leibenath ist die extreme Belastung im deutschen und internationalen Geschäft allerdings kein Grund, den Kader durch eine Nachverpflichtung quantitativ zu verstärken. „Dafür sehe ich keine Notwendigkeit“, wehrt der Trainer ab. „Wir sind zehn Mann tief, und einige Spieler können noch mehr Minuten gehen.“ Spieler wie Sebastian Betz und Keaton Nankivil etwa. „Und dann gibt es ja auch noch ein paar gute Nachwuchsspieler, die ich ohne Bedenken ins kalte Wasser werfen kann.“

Dazu gehören derzeit und auch bis auf Weiteres Femi Oladipo und Andreas Wenzl nicht. „Beide haben gesundheitliche Probleme, und es ist nicht absehbar, wann die behoben sind“, sagt Manager Thomas Stoll. „Sie kriegen die Zeit, die sie brauchen. Wir werden sie jedenfalls nicht drängen.“

Ausverkauft sind inzwischen so gut wie alle restlichen Heimspiele der Bundesliga-Hauptrunde. Restkarten und Tickets für die Partien im Eurocup gibt es unter www.ratiopharm-ulm.com/tickets

Themen Folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Lesen Sie dazu auch
Pfuhler%20Turner%20Florian%20Reindl.jpg
Turnen

Turner des TSV Pfuhl: Mit Schwung in die neue Saison

WhatsappPromo.jpg

Alle News per WhatsApp

Die wichtigsten Nachrichten aus Augsburg, Schwaben
und Bayern ganz unkompliziert auf Ihr Smartphone.

Hier kostenlos anmelden