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Krumbach/Weißenhorn
22.01.2022

Warum das Handwerk in Mittelschwaben eine "total verrückte Zeit" durchlebt

Der Hebauf hat nach der Aufrichtung des neuen Dachstuhls beim Zimmererhandwerk noch immer Tradition. Das Bauholz erfuhr gerade im vergangenen Jahr eine noch nie da gewesene Verknappung, was zu Preissteigerungen bis zu 100 Prozent führte. Unser Bild stammt vom Hebauf Bonenberger in der Südstraße in Krumbach.
Foto: Hans Bosch

Plus Im Raum Günzburg und Neu-Ulm fehlt es an Arbeitskräften und Material, man fürchtet Teuerungen bei der Energieversorgung und wünscht sich weniger Bürokratie. Einblicke in die Handwerksbranche.

"Wir erleben derzeit eine total verrückte Zeit, deren Ende nicht absehbar ist und niemand sagen kann, wie es in naher Zukunft aussieht. Für mich sind die Aussichten düster und verbunden mit großen Herausforderungen für das gesamte Handwerk." Auf diesen Nenner bringt Kreishandwerksmeister Michael Stoll die Situation des Mittelstands in den beiden Landkreisen Günzburg und Neu-Ulm. Geschäftsführerin Ulrike Ufken von der Kreishandwerkerschaft (KHW) Weißenhorn gibt ihm recht. Sie geht von einer "sehr guten Auftragslage mindestens bis Jahresende" aus, verweist aber gleichzeitig auf erhebliche Probleme. Konkret sind dies fehlende Arbeitskräfte, wenig Nachwuchs, lange Lieferzeiten für Material und Ersatzteile, dadurch extrem steigende Mehrkosten, stark erhöhte Energiepreise für Strom, Heizöl und Gas bei immer mehr bürokratischen Vorschriften.

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