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Eishockey Bayernliga

10.01.2016

Bereit für den Kampf um einen Play-off-Platz

Jubel bei den Riverkings (von links Markus Kerber, Marcel Juhasz und Dennis Sturm) auch nach dem letzten Vorrundenspiel: Das Team von Andreas Zeck hat sich auf Platz vier für die Gruppe A mit Lindau, Memmingen, Peißenberg und Moosburg qualifiziert.
Bild: Thorsten Jordan

Riverkings gewinnen das letzte Vorrundenspiel und können sich nun auf packende Derbys freuen

In der Sprecherkabine war es gestern Abend zeitweise spannender als auf dem Eis. Während der HC Landsberg gegen Höchstadt das letzte Vorrundenspiel austrug und 4:0 gewann, wurde dort oben nämlich fleißig gerechnet, mit wem man denn in einer Gruppe sein würde. Zwischenzeitlich waren Miesbach, Memmingen und Höchstadt punktgleich, eine Sondertabelle wurde vorsorglich erstellt, doch diese war nach Ende des gestrigen Spieltag dann doch nicht mehr nötig: Die Landsberger Riverkings treten als Tabellenvierte (BEV) in der Gruppe A an, und treffen dort auf Spitzenreiter Lindau, den ECDC Memmingen (5.), den TSV Peißenberg (8.) und den EV Moosburg (9.).

Damit stehen den Landsbergern gegen Memmingen und Peißenberg zwei heiße Derbys bevor – wobei es beim Spiel gegen den ECDC kein Wiedersehen mit Trainer Alexander Wedl geben wird – von ihm haben sich die Memminger vor Kurzem getrennt. Beide Gruppen spielen eine Einfachrunde mit Hin- und Rückspiel (15. Januar bis 19. Februar), der Spielplan soll morgen bekannt gegeben werden. In der anderen Gruppe treffen Dorfen, Waldkraiburg, Miesbach, Höchstadt und Buchloe aufeinander.

Dass es gestern nicht mehr wirklich um etwas ging, war dem Spiel anzumerken. Hinzu kam, dass beide Teams krankheitsbedingt mit einem Rumpfkader antreten mussten. So hielt sich die Spannung in Grenzen. Landsberg hatte zwar deutlich mehr vom Spiel, doch mit Kontern war Höchstadt immer wieder gefährlich. Entschädigt wurden die gut 600 Zuschauer für das eher müde Spiel mit zum Teil herrlichen Toren.

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Allerdings mussten sich die Fans bis zur 30. Minute gedulden, dann versenkte Dennis Sturm einen Alleingang zum 1:0 – und das bei Unterzahl. Kurz vor Ende des zweiten Abschnitts war es erneut Sturm, der auf 2:0 erhöhte.

Erst im letzten Abschnitt wurde auch Landsbergs Keeper Maximilian Güßbacher mehrmals ernsthaft geprüft, aber er hielt souverän – und hatte einmal, bei einem Pfostentreffer, das nötige Glück. Das benötigte Stefan Kerber nicht: Nach tollem Zuspiel von Craig Gallo und Michael Fischer spielte er den Gäste-Keeper sehenswert aus und sorgte in der 58. mit dem 3:0 für die Vorentscheidung. Als Höchstadt noch den Keeper vom Eis nahm, traf Marcel Juhasz ins leere Tor zum 4:0-Endstand.

Abstiegsrunde: Bereits vor dem letzten Spieltag standen die Teilnehmer fest. Pegnitz, Germering, Pfaffenhofen und Geretsried müssen in die Runde, in der es um den Klassenerhalt geht. Gespielt wird eine Einfachrunde, der Tabellenletzte steigt direkt in die Landesliga ab, der Vorletzte geht in die Relegation gegen den Vizemeister der Landesliga.

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